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Der Feuertopf ist eine der interessantesten kulinarischen Köstlichkeiten , die wir dem asiatischen Raum zu verdanken haben. Auch wenn immer wieder der Streit über die Herkunft des scharfen Gerichts aufkommt, so ist es heutzutage vorwiegend die chinesische Küche, die mit immer exotischere Varianten des traditionellen Gerichts auftrumpft. Im wahrscheinlichsten Ursprungsland, der Mongolei, hat sich das Gericht nicht etablieren können, während es in China , Japan, Thailand und auch im koreanischen Raum kaum mehr aus der klassischen Küche wegzudenken ist. Der klassische Feuertopf, gilt nicht als Gericht, sondern kulinarisches Erlebnis. Ein Topf mit einer heißen Brühe steht im Zentrum des Gerichts, drumherum finden wir allerlei chinesische Köstlichkeiten in kleinen Schälchen drapiert. Jeder Gast kann sich daher sein persönliches Menü zusammenstellen und selbst im großen “Feuertopf” kochen, daher wird dieses Erlebnis auch als chinesisches Fondue bezeichnet. Das wahre “Feuer” verbirgt sich jedoch nicht etwa im großen Brüh-Topf, sondern in den Soßen die dazu gereicht werden und ein wahres Feuerwerk in westlichen Mündern entfachen. Daher werden in den meisten chinesischen Restaurants auch mildere Soßen gereicht, die den europäischen Geschmacksknospen noch Chancen lassen.
Die klassischen Komponenten die zum “Hotpot” gereicht werden sind vielseitig, meist aber eine oder mehrere Sorten Fleisch (von Schweine- bis hin zu exotischen Fleischsorten wie zum Beispiel Eselfleisch), Fisch, Gemüse (Sprossen, Pilze, Knollengemüse) und auch kleine Teigtaschen (Wan Tans).Eine empfehlenswerte Adresse zum Genuss des Feuertopfes, ist das “Little Sheep”, ein mongolisches Restaurant im Dongcheng-District Pekings. Neben der großen Auswahl der Einzelkomponenten für das Menü, stellt insbesondere auch die Englische Speisekarte einen großen Vorteil dar. Gerade in China, ist es ab und an beruhigend zu wissen welches Tier und vor allem welchen Teil dieses Tieres man gerade genussvoll verspeist. Auch auf die Hygiene der Restaurants sollte geachtet werden, westliche Mägen reagieren oftmals sensibler, als die der Einheimischen.
Der Verzehr eines Feuertopfes, sollte in jedem Fall Bestandteil einer jeden Chinareise sein. Zwar gibt es auch in Deutschland viele bekannte Adressen unter den chinesischen Restaurants, jedoch ist es gerade das Ambiente und die frischen Zutaten in China, die die Besonderheit dieses Menüs ausmachen. [...mehr]
Die Japaner haben nicht nur in der Elektrobranche die Nase vorn, sondern auch bei der Entwicklung von Sanitäranlagen. Trotz des ähnlichen Standards in Deutschland und Japan, unterscheiden sich diese Länder in einem Punkt ganz besonders: Beim Toilettengang. Bei einem Aufenthalt in Japan kann man feststellen, dass es nicht nur Luxus-Handtaschen, sondern auch Luxustoiletten gibt!!!
Dieser, für Europäer doch eher ungewohnte, Luxus zeichnet sich durch besondere Zusatzfunktionen aus, die alle durch ein Display an der Seite auszuwählen sind. Ein Beispiel: Sie befinden sich in einer öffentlichen Toilette und möchten unangenehme Nebengeräusche vermeiden? Praktischerweise produziert die Toilette angenehme Flussgeräusche und übertönt alles andere völlig. Zudem gehört die, in Deutschland eher selten vorhandene, automatische Sitzreinigung zur normalen Grundausstattung.
Befindet sich die Toilette in der ganz oberen Preisklasse, bereichern auch noch diverse andere Geräuschkulissen die Toilettenszenerie. Der extra Gesäßwärmer gehört dann ebenfalls zur Ausstattung dazu, genauso wie der automatische Deckelöffner. Und wer auf keine Form des Komforts verzichten möchte, für den ist auch noch eine Massagefunktion in diesem Angebot vorhanden. So wird der Toilettengang in Japan zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für alle Sinne. (=
Die Kehrseite dieses luxuriösen Toilettentraums, das ganz normale Loch im Boden, ist in Japan eher seltener der Fall, obwohl es in anderen Teilen Asiens immer noch weit verbreitet ist. Aber schon der Besuch einer kleinstädtischen Bahnhofstoilette in Deutschland dürfte Japaner in einen schockähnlichen Zustand versetzen. Mit ihren Toiletten setzen die Japaner ganz neue Standards. Vielleicht sollte sich Deutschland ein Beispiel daran nehmen. [...mehr]
Möchte man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Shanghai fortbewegen und nicht einen der unzähligen, aber langsamen Busse nehmen, bietet sich die Metro an. Jedoch ist sie nur etwas für Menschen, die nicht zur Klaustrophobie neigen, denn an fast jeder Metrostation warten Hunderte von Menschen. Es scheint, als möchte halb Shanghai unbedingt gerade jetzt fahren.
Bei über 18 Millionen Einwohnern und nur fünf Metrolinien erklärt sich dieser Andrang auch sehr schnell. In der Rushhour möchte jeder schnell nach Hause zurück, aber mit der Metro kann das in Shanghai nun mal ein wenig dauern. Die Bahn fährt ein und wenn in Deutschland die Leute wegen Überfüllung draußen stehen bleiben würden, fangen die Chinesen erst richtig an zu drängeln. Geht nicht, gibt es bei ihnen nicht und Distanz ist ein Fremdwort. Es wird gequetscht was das Zeug hält. Höflichkeit ist in diesem Fall nicht angebracht, sie lässt einen für Stunden an derselben Station stehen bleiben. Auch auf Aussteigende wird nicht gewartet, jeder, der einen Zentimeter Platz irgendwo erblickt, drängt los. Innendrin sind Haltegurte völlig überflüssig – wo kein Freiraum ist, kann auch keiner hinfallen! Hat man die sauerstoffarme Fahrt überlebt und das Glück, an einer großen Station auszusteigen, braucht man nicht herausgehen, man wird einfach von der Masse ins Freie gespült. Es ist bewundernswert, mit was für einer Ruhe die Fahrgäste sich in ihr unterirdisches Schicksal Tag für Tag begeben. Trotz Enge und Atemnot kann man als Reisender das Erlebnis Metrofahrt auch noch von einer anderen Seite sehen: Wer die Stadt wirklich kennen lernen und mit ihren Einwohnern auf Tuchfühlung gehen möchte, sollte einmal Metro gefahren sein. [...mehr]
Zuerst einmal: Der Chinamann gleich um die Ecke hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem Essen in China zu tun! Das wurde mir sofort beim ersten Mittagessen in Peking klar. Gleichzeitig stellte ich fest, dass ich die kommenden Wochen in Sachen Essen sehr tapfer sein musste – sonst hätte ich gleich wieder nach Hause fliegen können. Ich erinnere mich noch sehr genau an meinen ersten Restaurantbesuch: Ich war total schockiert, dass ich von meinem Sitzplatz aus auf all die Aquarien schauen konnte. In ihnen schwammen die Fische, die ein paar Minuten später in der Pfanne und dann auf meinem Teller landen sollten. Was in Peking und anderen chinesischen Städten ein Zeichen für Qualität und Frische ist, wäre in Deutschland eher ein Anlass auf den Fisch zu verzichten…Auch meine Muschel- und Tintenfischbegegnungen waren eher bedrückender Natur, da ich nun keineswegs auf Meeresfrüchte stehe. Spätestens beim Schweinehirn jedoch musste ich, Höflichkeit hin oder her, passen. Aber neben diesen Schreckensmomenten traf ich auf viele tolle Gerichte, denen ich heute noch nachtrauere, wie z.B. den Hot Pot. Besonders beeindruckte mich die unglaubliche Vielfalt beim Essen.
Einen kleinen Einblick in die chinesische Küche zeigt dieses Video:





