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San Sebastián liegt im nördlichen Teil des spanischen Baskenlandes, nahe der französischen Grenze. Die Kulturstadt zeichnet sich nicht nur durch seine zahlreichen gut erhaltenen Bauwerke des 19. Jahrhunderts aus, die das Stadtbild prägen, es sind vor allem die vielen kulturellen Veranstaltungen in den traditionellen, kleinen Bars, die die Stadt so besonders machen.Einmal im Jahr findet so zum beispiel das berühmte Jazz-Festival “Jazzaldia” statt.“Donostia”, wie die Stadt im Baskischen genannt wird, hat ebenfalls eine wunderschöne Altstadt, in der man, neben der höchsten Anzahl von Michelin-Sternen pro Quadratkilometer, auch Straßen findet in der sich Pub an Pub reiht. Diese machen vor allem einen Anziehungspunkt für die vielen Touristen aus, die Jahr für Jahr wiederkehren.
San Sebastián bietet daher ideale Bedingungen, um in die baskische Kultur einzutauchen. Tagsüber bietet die traumhafte Bucht „La Concha“ die Möglichkeit am Strand zu entspannen oder bei sportlichen Aktivitäten den Alltag hinter sich zu lassen. Nachts, wenn die Provinz erwacht, trifft man sich mit Menschen aller Kontinente in einer der malerischen Bars der donostischen Altstadt.Ein echter Geheimtipp ist übrigens der lokale Sangria. Die vielen Bars konkurrieren miteinander, durch den Kampf, um den Ruf des besten Sangrias der Stadt, daher wir oft behauptet San Sebastián trinke man den schmackhaftesten Sangria Spaniens. Die gute Infrastruktur in- und um die Stadt gewährleistet eine gute Verbindung nach Südfrankreich. „Sanse“, wie die Touristen die Stadt oft liebevoll nennen bietet daher tolle Voraussetzungen für Tagesausflüge in die Metropolen der baskischen Region. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch Bilbaos oder auch der Fiesta von San Fermin, in Pamplona, jenem Stierkampf der einst schon Ernest Hemingway begeisterte. [...mehr]
Essen, Bochum, Dortmund, Oberhausen, Hagen, Duisburg, Mühlheim, Hattingen…wer das Ruhrgebiet nicht kennt, sollte auch nicht darüber reden. Ja – es gibt sie, die hässlichen Bausünden aus der betonlastigen Vergangenheit. Nein – die Luft ist nicht verdreckt durch die ganzen Kohlebergwerke, seit den 50ern kommen die Bergwerke immer mehr zum Stillstand, aktuell gibt es nur noch 6 aktive Zechen.
Mit über 5 Millionen Bewohnern ist die „Ruhrstadt“ durchaus eine Konkurrenz für die Hauptstadt Berlin. Sie hat sich zum Beispiel erfolgreich für den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 beworben. Es wird bewusst mit dem Charme der Industrie gespielt: Einige Zechen wurden in Kulturzentren umgebaut und es gibt die Route der Industriekultur. Die bietet nicht nur Wander- und Fahrradwege entlang des Ruhrgebiets, sondern auch zahlreiche Events: Von Nachtlichtführungen, über in Kunstparks umgebaute Industriegelände, bis hin zu Steigerführungen mit Püttgeschichten, Bier und Wein.

Man muss sich auf den speziellen Charme des größten Ballungsraums in Deutschland einlassen – es ist mit Sicherheit die einzige Gegend, wo man „unter Tage“ sagt, wenn man meint, dass man sich unter der Erde befindet. Insider lieben jedoch ihren „Ruhrpott“ und wer mag, kann auch gleich Fanartikel davon kaufen.
Die Musikwelt hat schon einiges an Ohrwürmern über das Ruhrgebiet geschrieben. Grönemeyer verewigte es mit „Bochum“ und auch Wolfgang Petry kommt von der Droge Ruhrgebiet nicht mehr los. Marius Müller Westernhagen singt wohlwissend vom „Revier“:
„Ich rieche den Dreck, ich atme tief ein und dann bin ich mir sicher wieder zu Hause zu sein“.
Da bleibt einem nicht mehr viel hinzuzufügen. Tja, dat warn se auch schon, die Dönekes über den Pott… [...mehr]
Whiskey. Jede Menge Pubs warten, die es (hoffentlich mit Dudelsack-Livemusik) genauestens von innen zu erkunden gibt. Natürlich gibt es auch auf den unvermeidlichen Besuch in einer Whiskey-Distilleries, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Eine lange Liste berühmter Persönlichkeiten kann und konnte Schottland außerdem sein Zuhause nennen, angefangen von Macbeth und Maria Stuart, über David Livingstone, bis hin zu Sean Connery oder Tony Blair.
Um das Sammelsurium schottischer Anekdoten und Vorurteile noch abzurunden, hier ein Rezept für das traditionelle schottische Teegebäck Scones:
250 g Mehl
50 g weiche Butter
1-2 Eier
3 TL Backpulver (unter Umständen auch etwas mehr)
1 TL Salz
125 ml Milch
2-3 TL Zucker
50 g Korinthen oder Rosinen
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, dabei zuerst Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen und dann Butter, Milch und Eier unterrühren. Den Teig 1,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas runde Plätzchen ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Scones mit etwas Ei bestreichen und für 10-20 Minuten bei 200 °C backen bis sie goldgelb sind.
Am besten schmecken die Scones, wenn sie noch etwas warm sind, aber auch kalt sind sie sehr lecker. Dazu wird in Schottlands Teestuben und Cafés clotted cream (eine Art Rahm mit 55% Fettanteil) oder Butter und Marmelade (meist Erdbeerkonfitüre) gereicht. Dazu passt am besten ein Earl Grey Tee.
Silvester wollte ich mit ein paar Freunden raus aus der lärmenden Großstadt, die zum Ende des Jahres immer in einen kriegsähnlichen Zustand fällt: Alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird mit Knallern bombardiert. Massen von extrem betrunkenen Leuten quetschen sich ihren Weg durch Kneipen und U-Bahnen, um irgendwie zu feiern. Da fiel mir die gute alte Nordsee ein, denn immer wenn ich an Ruhe und Entspannung denke, habe ich ein Bild von Wellen, Wind und einsamen Möwen in ostfriesischen Dünen vor Augen. Also packte ich mit ein paar Freunden meine Sachen und wir bewegten uns gen Ostfriesland.
Schon beim ersten Blick auf das Wasser begann mein Kurzurlaub.
Wie angenehm das war, das Plätschern der Nordsee im Hafen und die vereinzelten Vogelschreie morgens über den Feldern. Anstelle von eklig braunem Matsch auf den Straßen, bekamen wir am Silvesterabend einen von Raketen erhellten Strand in der Ferne zu sehen, der sich wie ein bunter Sonnenaufgang am Horizont abzeichnete.
Ostfriesland ist eine kleine wundersame Welt – ich begegnete lauter entspannten Menschen, die mich mit einem melodischen „Moin Moin“ auf den Tag einstimmten. Sie wohnen meistens in verträumten Siedlungen aus Backsteinhäusern, die alle dem Bilderbuch entnommen zu sein scheinen. Es sind die Details, die mich so ins Entzücken geraten lassen: Die Teetrinkkultur mit ihrem Kluntje und den niedlichen Teekännchen, die einsame Dünen, die Windmühlen…
Meine drei Tage Urlaub an der Nordsee waren jedenfalls wie mehrere Wochen Urlaub in der Großstadt. Wer weiß, wann ich das nächste Mal wieder so viel Natur, Seeluft und Lokalkolorit genießen werden kann? Das wird wohl noch eine Weile dauern. Die Ostfriesen würden mir wahrscheinlich raten: „Ofwachten un Tee drinken!“ („Abwarten und Tee trinken!“) [...mehr]
Burgrund ist schon lange (und nicht nur für Feinschmecker) ein beliebtes Reiseziel. Die landwirtschaftlich geprägte Region im Herzen Frankreichs ist über die Grenzen des Héxagone hinaus bekannt für ihre Weine (Côte de Nuits, Chablis), den scharfen Senf aus Dijon und den starrköpfingen Gallierhäuptling Vercingetorix. Der Weinbau wird hier im Übrigen seit rund 1.700 Jahren betrieben. Offensichtlich besteht eine positive Korrelation zwischen extensiver Weinkultur und eifrigem Klosterbau, sonst wären beide in der Bourgogne, wie’s auf Französisch heißt, kaum so auffällig präsent.
Der Umstand, dass die Region in erster Linie Landwirtschaft betreibt, wirkt sich positiv auf den Tourismus aus: Unzählige kleine Höfe wurden aufwendig renoviert und mit Ferienwohnungen ausgestattet, die viel mehr Charakter haben als die einheitlichen Hotels der Großstädte. Das Vermieten separater Räumlichkeiten ist für viele Winzer inzwischen selbstverständlich; und eine treue Schar frankophiler Wein- und Restauranttouristen gibt ihnen Jahr für Jahr recht. Überhaupt sind Immobilien in Burgund, schon seit Jahrzehnten, bei Ausländern beliebt; viele Deutsche und Engländer kaufen ein kleines Haus als Alterssitz.
Man kann es ihnen nicht verdenken. Die Region verkörpert wie keine andere den Charme des kleinen, ländlichen Frankreich. In der Küche aber ist Provinzialität Trumpf; in kulinarischer Hinsicht ist Burgund ein Garten Eden. Feinschmecker aus ganz Europa besuchen die Region, nicht um zu entspannen, sondern für Einkäufe – hier ein Weingut, dort ein Metzger, andernorts ein paar Käse … [...mehr]
Das Wort “Finca” erzielt bei Suchmaschinen einige Millionen Treffer, bei Reiseveranstaltern sorgt es für leuchtende Augen: Wer von der “Finca” spricht, meint eben nicht nur ein Ferienhaus, sondern ein ganzes Lebensgefühl.
Hemingway war mal wieder einer der Ersten: In seiner Wahlheimat Kuba erstand der amerikanische Schriftsteller in den Vierzigern die Finca “La Vigia”. Der spätere Nobelpreisträger fand dort ein Leben ganz nach seinem Geschmack: Hahnenkämpfe, Hochseefischerei und Daiquiris inklusive.
Irgendwie muss das Beispiel Schule gemacht haben. Heute sind Fincas schick. Ja, eine Finca – bloß kein Land-, Urlaubs-, Wochenend- oder Ferienhaus! Die sind was für Bürohengste, für Angestellte. Den Finca-Besitzer dagegen umweht ein Hauch von Gutsherr, von Großgrundbesitz, Tabakplantagen und Liebe im Zuckerrohrfeld.
Die Finca steht für ein individuelles, authentisches Urlaubsgefühl jenseits der Massenabfertigung in großen, standardisierten Hotels. Viele der mietbaren Häuser sind einige hundert Jahre alt. In manchen findet man Truhen und Stühle aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges.
Daneben bergen die alten Gemäuer auch ein paar handfeste Vorteile: So sind sie oft günstiger zu haben als moderne Ferienwohnungen. Dicke Natursteinmauern sorgen für eine optimale Isolation. Nicht zuletzt sind viele Fincas landschaftlich schön gelegen an Orten, wo heute nicht mehr gebaut werden dürfte.
Der Handel übers Internet hat sich sowohl für die Immobilien-, als auch für die Tourismusbranche als wahrer Segen erwiesen. Immer mehr Interessenten nutzen die Möglichkeit, sich im www vorab zu informieren. Gut gestaltete Internetpräsenzen bieten eine Vielzahl verschiedener Kleinanzeigen für Ferienwohnungen oder für Fincas.
Es muss ja nicht immer das Mittelmeer sein. Zumal man von Quallen, die einen im mediterranen Raum zu belästigen pflegten, längst auch in Nordirland genervt werden kann. Was also liegt näher, als ein Urlaub auf dem Land? Der ist meistens preiswerter, unkomplizierter und umweltverträglicher als ein Strandurlaub auf der Copacabana.
Till Backhaus, Agrarminister in Mecklenburg-Vorpommern, sieht in dem touristischen Mauerblümchen “Landurlaub” jedenfalls großes Wachstumspotenzial: Rund 2 Millionen Landurlauber konnte das norddeutsche Bundesland im vergangenen Jahr beherbergen; besonders in Bauernhäusern und Gutshof-Hotels sorgte das für zusätzliche Arbeitsplätze.
Der Urlaub auf dem Land macht bislang nur etwa 10% aller touristischen Übernachtungen im Nordosten der Bundesrepublik aus. Tourismus-Experten gehen aber davon aus, dass die Tendenz zum Landurlaub steigen wird.
Immer mehr Deutsche machen Urlaub im Inland. Auch die Städte profitieren: So verzeichnet beispielsweise Berlin dieses Jahr rund 132 Millionen Besucher. Von den fiesen Quallen ist hier jedenfalls noch nichts zu sehen.
Skifahren in den Alpen: Im Tauferer Ahrntal bekommen Wintersportler vom 1.-22. Dezember 2007 ihren Skipass gratis.
Wie die “Welt” berichtet, soll das Angebot Skifahrer, Boarder etc. auch in der Vorweihnachtszeit, die traditionell keine besonders rege Urlaubsperiode ist, auf die Pisten des Alpensüdkamms locken. Besonders für Familien mit mehreren Sportlern ist der Gratis-Skipass interessant: Sie müssen nur die Unterkunft bezahlen; anschließend können sie sechs Tage kostenlos auf die Hänge. Das Angebot soll vom 29.3.-14.4.2008 wiederholt werden.
Das Tauferer Ahrntal ist eines der größten Seitentäler des Südtirols. Neben dem großen Wintersport sind die Reinbachfälle und die Burg Taufers beliebte Touristenziele. [...mehr]
Die Inselgruppe Svalbard, im Deutschen vereinfachend nach ihrer Hauptinsel Spitzbergen benannt, liegt nördlich des Polarkreises, und damit im Arktischen Ozean, was sie zur nördlichsten Siedlung Europas macht.
Neben der intensiv betriebenen Artkisforschung entwickelt sich Spitzbergen zunehmend zum Reiseziel für Individualtouristen, die das etwas andere Urlaubserlebnis schätzen.
Die größte Stadt Longyearbyen zählt 1.800 Einwohner und einen internationalen Flughafen, der sie mit dem norwegischen Festland verbindet. Insgesamt wohnen rund 2.800 Menschen in auf der Insel. Viele Einwohner der beiden größten Städte Longyearbyen und Barentsburg arbeiten im Bergbau oder in der Forschung, daneben gibt es knapp 200 Grubenarbeiter in Svea. Auch der Tourismus gewinnt als Wirtschaftsfaktor an Bedeutung. Jahr für Jahr kommen mehr Besucher auf das arktische Archipel. Kein Wunder: Die aufgeweckten Einwohner von Spitzbergen haben ja schon 1989 die ersten Besucherunterkünfte aufgemacht!
Im Sommer kommen gelegentlich Forschungs- und Touristenschiffe. Sommer, das heißt Temperaturanstiege bis auf 4 Grad Celsius im Juli. Im Januar können es auch mal -25 Grad sein. Es gibt auf Spitzbergen kaum befestigte Wege; nicht einmal die beiden Städte Longyearbyen und Barentsburg sind durch Straßen miteinander verbunden.
Man verlässt sich eben auf Motorschlitten – oder man wandert. Die extrem klare Luft schafft teilweise Sichtverhältnisse von bis zu 150 Kilometern; Flora und Fauna arktischer Gegenden lassen sich hervorragend erkunden.
Obwohl die Inselgruppe bereits im zwölften Jahrhundert von norwegischen Fischern entdeckt worden war, setzten die systematischen Plünderungen der Walbestände Spitzbergens erst nach William Barentz’ erneuter Entdeckung 1596 ein. Bis heute haben sich die Bestände an Grönlandwalen und Nordkapern, Furchen- und Narwalen, Walrossen und diversen Robbenarten nicht erholt.
Dasselbe gilt für die allgegenwärtigen Polarbären: Die Hauptinsel Spitzbergen verzeichnet zurzeit eine Population von rund 3.000 Tieren. Aufgrund ihres unberechenbaren Naturells rät die Inselverwaltung dazu, die Siedlungen nur tagsüber und bewaffnet zu verlassen. Touristen werden angehalten, überhaupt nur mit professionellen Führern hinauszugehen, da Schneestürme unerwartet einsetzen können.
Aber all das hält überzeugte Arktis-Touristen nicht ab. Und allmählich wird Spitzbergen als reizvolle Alternative zu anderen kalten Regionen wie Island, Grönland oder Lappland wahrgenommen.
Nichts für Warmduscher, though.
Der Schweiz-Tourismus boomt. Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag von BAK Basel Economics hervor.
Die Zahl der Übernachtungsgäste soll demnach in der kommenden Wintersaison um rund drei Prozent steigen. Besonders Gäste aus dem europäischen Ausland, aber auch die wintersportbegeisterten Russen sorgen für die konstant hohe Zahl an Buchungen.
Mit gutem Grund: Über 7.000 Pisten-Kilometer kann die Schweiz dieses Jahr anbieten, mit 29 Wintersportorten über 2.800 m stellt sie den Europarekord. Zahlreiche neue Hotels sind in den letzten Jahren entstanden, das vielfältige Angebot richtet sich an alle – vom Single aus St. Petersburg bis zur fünfköpfigen Familie aus Amsterdam.
Damit der Boom sich nicht als Blase entpuppt, setzen die Schweizer jetzt mit einer vierstufigen Werbekampagne nach. Wundern sie sich also nicht, wenn Ihnen demnächst überall Bilder von kleinen, verschneiten Kantons begegnen – neben England, Nordamerika, Frankreich, Italien, den Benelux-Staaten und Russland ist Deutschland eines der Hauptländer der Werbeaktion.
Die Schweiz zeigt sich geschäftstüchtig, innovativ und herzlich unbeeindruckt von der Klimaschutz-Problematik in Kombination mit dem Tourismus. Sie ist halt doch ein unabhängiges Land. [...mehr]













