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Das Outback ist typisch Australien und doch wieder nicht. Fernab der Zivilisation erlebt man hier das Land in seiner ganzen Ursprünglichkeit und gewinnt ein Bild, das vollkommen anders ist als das der australischen Großstädte.
Das Outback, die nicht von moderner Zivilisation berührten Gebiete Australiens, erstreckt sich über fast drei Viertel der gesamten Landfläche dieses Kontinents. Naturliebhaber finden hier also reichlich Gelegenheit, sich umzusehen und Neues zu entdecken. Zumal das Outback so klimatisch unterschiedliche Regionen wie die Wüsten West-Australiens, die Regenwälder von Queensland und die Graslandschaften in Zentral-Australien umfasst. [...mehr]
Australien-Land der Koalas und Kängurus. Nicht umsonst steht dieses Ziel ganz oben auf der Liste vieler Reiselustiger. Doch sind bei der Einreise in den fünften Kontinent einige Tipps zu beherzigen.
Die Vorbereitung- Einreisetipps vor der eigentlichen Einreise
Als erstes sollte man sich über die Reisezeit Gedanken machen, denn in Australien ist bekanntlich alles anders und Weihnachten wird am Strand gefeiert. Grob kann man Australien in drei Klimazonen unterteilen. Die tropische Zone im Norden, die gemäßigte Zone im Süden und das wüstenhafte Red Center im Herzen Australiens. [...mehr]
Heute möchte ich mit dem Land der weißen Wolke – Neuseeland – weiter machen und euch erzählen, wie es dazu kam, dass dieses Land auch heute noch so naturbelassen ist.
Neuseeland ist eines der wenigen Länder, das im Einklang mit seiner Natur und seinen Bewohnern lebt. Nicht selten werdet ihr auf eurer Reise durch das jüngste Land der Erde feststellen, dass Papageien zahmer sind, als euch lieb ist und euch vielleicht das Frühstück am Strand stibitzen. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz und die Touristen sind es, die sich den Tieren anpassen müssen. [...mehr]
“Mate-what did you do in Canberra- there‘s nothing to see except for Drugs,Sex and Politics“ – so die harsch Kritik an der Planungshauptstadt des Kontinents, die mir eine versierter Journalist beim Essen gratis dazu servierte. Stimmt das, ist Canberra am Ende genau so langweilig wie andere Hauptstädte namens Bonn der auch Brazilia?
Jein lautet die unsichere Antwort. Nachdem wir Syndey erst in Richtung Blue Mountains verlassen hatten und danach die Küste langfuhren überfiel uns trotz aller Schönheit Australiens schon nach zwei Tagen etwas, das man als Zivilisationshunger bezeichnen könnte. Sicher, im Vergleich zu Melbourne und Sydney ist das kleine Canberra nicht gerade eine Metropole, doch wir waren uns beide einig, dass man wenn immer es geht die Hauptstadt eines Landes besuchen muss. Erst planten wir nur einen Tag für die im Australian Capital Territory gelegene Stadt ein und dann wurden es doch zwei sehr nette Tage.
Abhängig ist Euer Eindruck von Canberra natürlich wie so oft von den Vorstellungen und Vorlieben die man mit auf die Reise nimmt und die diese nachhaltig prägen. Wer sich für Politik interessiert, dem sei unbedingt ein Besuch im Old Parliament sowie im dahinterliegenden neuen Parlamentsgebäude empfohlen, die beide auf ihre ganz eigene Art und Weise reizvoll sind. Beide Gebäude unterscheiden sich extrem in ihrer Architektur und auch in ihrem Zugang zur Politik und Demokratie, wovon ihr Euch aber selber am besten bei einer der kostenlosen Führungen überzeugen solltet. Unser Favorit jedenfalls war der Guide im alten Parlamentsgebäude. [...mehr]
Die Finanzkrise macht die regulären Urlauber reisemüde. Dagegen versucht ein Hotel in Australien etwas zu unternehmen – mit ,,kreativen” Maßnahmen
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Habt ihr im März 2009 noch nichts vor? Und seid zufälligerweise auch noch sexbesessen? Dann solltet ihr vielleicht nach Canberra reisen. In der Stadt in Australien hat sich das Hotel Cockatoo Resort ganz besonders heikle Maßnahmen überlegt, um auf dem Wellenkamm der Finanzkrise ganz oben und kopfüber zu schwimmen – eine vierwöchige Sexparty nämlich.
Über den trendigen Nudismus habe ich euch ja bereits erzählt. FKK wird reisemäßig derzeit besonders groß geschrieben. Aber was das Hotel plant, sprengt alle bisherigen Grenzen. Einen Monat lang soll die Nackidei-Veranstaltung dauern, das Motto: ,,Everything Goes”. Was man sich darunter konkret vorzustellen hat, darüber schmunzelt der Hotelbesitzer nur. Weil es ja nur allzu offensichtlich ist. [...mehr]
Ein Jahr einfach nur durch die ,,Weltgeschichte bummeln” ist für die meisten Menschen unbezahlbar. Work and Travel ist dabei eine tolle Alternative!
Endlich fertig mit der Schule! Doch was jetzt? Viele junge Menschen sind leicht orientierungslos, wissen nicht, welche Richtung sie einschlagen sollen und wollen erst einmal einfach ,,raus”. Ein Jahr herum reisen, klingt super, doch… teuer!
Und hier kommt ,,Work and Travel” ins Spiel: Es bedeutet soviel, dass du ins Ausland reist, um zu arbeiten. Dadurch bekommst du ein verlängertes Visum und es gibt zahlreiche Organisationen, die dir bei der Jobsuche helfen. [...mehr]
Abenteuerlustige und von der Natur begeisterte Menschen sind in Australien genau richtig. . Spektakuläre Naturphänomene – wie z.B. der kupferfarben leuchtende Ayers Rock, die benachbarten Olgas oder das fast 2.000 km lange Korallenriff – sind genauso ein Anziehungspunkt wie das tropische Hinterland von Cairns, der Kakadu National Park oder die wilden Gebirgsketten der Flinders Ranges.
Die Vorfahren der heutigen Australier stammen aus etwa 140 verschiedenen Ländern und so ist Australien ein buntes Gemisch aus den unterschiedlichsten Nationalitäten. Die Aborigines die im 18. Jahrhundert noch über eine dreiviertel Million zählten, kommen heute, durch ihre Vertreibung und Diskriminierung, allerdings nur noch auf eine Zahl von 390000 Einwohnern. Auf eine Fläche die zweimal so groß ist wie Westeuropa lebt die ungefähre Bevölkerungsanzahl von Nordrhein-Westfalen: 17 Millionen Menschen. Das lässt viel Platz für Natur: [...mehr]
Auch wenn Auckland als sehenswert gilt, so war ich doch froh Neuseeland mit all den Schönheiten der Landschaft auf meine eigene Weise zu erkunden und die Großstadt hinter mir zu lassen.
Vor der Anreise habe ich mir mithilfe eines Reiseführers eine individuelle Route zusammengestellt, die ich mit dem Bus quer durchs Land abfahren wollte. – Kurz vorweg, habe diesen Plan mindestens 5 Mal umgeändert und andere Orte auf meiner Liste hinzugefügt. – Da ich einen Busticket mit 50 Stunden gekauft hatte, musste es wohl überlegt sein, was ich mir alles anschauen wollte. Der Plan war erst mal ein bisschen reisen, sehen wo man verweilt und dann arbeiten um weiter reisen zu können. [...mehr]
Neuseeland – das klingt paradiesisch und zieht durch seine Artenvielfalt und Abgeschiedenheit immer mehr Reisende an. Für die meisten Touristen ist die lange Flugzeit jedoch abschreckend, denn Neuseeland befindet sich im wahrsten Sinne der Wortes am anderen Ende der Welt. Egal für welche Fluglinie man sich auch entschieden hat, man ist zwischen 25- 34 Stunden unterwegs um das Paradies zu entdecken. Man hat die Möglichkeit zum Beispiel über Dubai zu fliegen und Zwischenlandungen in Singapur und Australien einzulegen, was den leicht ermüdenden Langstreckenflug erträglich macht. Erst einmal in Auckland angekommen packt einen fast zwangsweise der typische Jet-Lag, denn der Zeitunterschied von zehn bis zwölf Stunden macht sich sehr wahrscheinlich bei den meisten Menschen bemerkbar.
Die Landung in Auckland – erste Reaktion, endlich raus aus dem Flugzeug und festen Boden den Füßen. Nach diesem Marathonflug findet es kaum jemand komisch alle nicht eingeschweißten Lebensmittel in der Biokontrolle abzugeben, sowie die
Wanderschuhe jedes Einreisenden vorzuzeigen. Die Einheimischen – auch Kiwis genannt – nehmen es sehr genau bei der Einreisekontrolle. Nachdem das geschafft ist, kann man sich entweder ein Taxi nehmen oder nutzt den Bus um ins Zentrum der Stadt zu kommen. Es empfiehlt sich zuvor mit dem Busfahrer zu sprechen und ihn bitten einen an der bestmöglichen Station raus zulassen, die als Unterkunft gebucht wurde. Es erweist sich als bessere Planung, wenn man sich ein Hostel oder Hotel bereits von Deutschland aus bucht.
Die Ankunft in der Metropole Auckland hat zweifelslos ihren Charme und bietet viele Möglichkeiten, aber vermittelt einem nicht unbedingt den Eindruck des idyllischen Neuseeland mit Strand und grünen Weiden. Daher die Devise für viele Touristen – nur schnell weg aus der Stadt.
Nur noch die Frage zu klären, wie will man durchs Land reisen? Es kommt natürlich darauf an, wie lange der Aufenthalt andauert. Als Backpacker hat es sich bewährt ein Auto vor Ort zu kaufen – die meisten entscheiden sich für einen Van, denn der eignet sich oft gleichermaßen als Schlafplatz. Ich habe mich dagegen für ein Busticket entschieden, mit dem man bis zu 50 Zeitstunden an einem beliebigen Stop zu- oder aussteigen kann und so Neuseeland erkunden kann. [...mehr]
Für Mitteleuropäer wie uns, Urenkel imperialistischer Rohstoffdiebe, ist ein Urlaub auf Nauru eigentlich eine moralische Verpflichtung.
Der winzige Inselstaat liegt im westlichen Pazifik zwischen Mikronesien, Papua-Neuguinea, Tuvalu und den Salomonen. Am Strand entlang kann man die demokratische Republik an einem Tag zu Fuß bequem umrunden. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 27,5°, und die Nauruer laufen am liebsten in kurzen Hosen und bunten Hemden herum. Da sie kaum selbst etwas anbauen, setzt sich das Nahrungsangebot aus den verfügbaren Konserven und Fisch zusammen.
Das Festland von Nauru ist eigentlich der Gipfel eines vorzeitlichen, erloschenen Vulkans. Saurier, Riesenvögel und Möwen flogen darüber hinweg; meist, ohne das idyllische Atoll eines Blicks zu würdigen. Stattdessen entleerten sie ihren Darm. Und zwar über Jahrmillionen. Der Kot lagerte sich ab, schichtweise, und durchlief eine Vielzahl aufregender chemischer Reaktionen, bis er zum Schluss die Inseloberfläche als meterdicke Phosphatschicht bedeckte. Für eine kleine Ewigkeit wusste niemand davon.
1888 hatte Deutschland, der imperialistische Nachzügler des Jahrhunderts, Nauru kurzerhand annektiert. 1900 wurde das Phosphat offiziell entdeckt, der industrielle Abbau begann.
Die Nauruer sahen herzlich wenig vom Profit: Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Insel an die Engländer, und zuletzt an Australien, somit war Nauru nurmehr die Kolonie einer Kolonie.
Als man 1968 die Unabhängigkeit von Australien erlangte, beschloss der Oberhäuptling Hammer DeRoburt, dass der florierende Phosphatabbau fortan verstaatlicht sei. Der kleine Staat Nauru baute sein Phosphat selbst ab, und Phosphat ist teuer: Bis in die Neunziger des vorigen Jahrhunderts hatte Nauru das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt. Der Abbau des Rohstoffs machte rund 80% des Bruttoinlandsproduktes aus.
Die Nauruer waren auf einmal reich, denn sie waren jetzt die Herren der Phosphatfelder. Endlich wollten sie vom Rohstoffreichtum ihrer Heimat profitieren.
Der Staat verzichtete auf Steuern oder Gebühren, das Gesundheitssystem war kostenlos. Obwohl die Insel nur bescheidene 29 Kliometer Asphaltstraße gestattete, besaß jeder Nauruer 2-3 Autos und ein Motorboot. Man feierte gerne und oft, man importierte fantastische Sachen. Gelegentlich flogen die Nauruer auch zum Einkaufen nach Australien. Nauru leistete sich eine Zweigstelle der “University of the South Pacific” und baute ein Büro-Hochhaus in Melbourne, den “Nauru-Tower”. Einmal finanzierte die Regierung ein Musical in London, das leider floppte.
Der Phosphatabbau war so einträglich, dass man nicht mal regelmäßig arbeiten musste – ein paar Stunden am Tag reichten. Nach wie vor wurden Nahrungsmittel importiert, zumeist Konserven. Die Einwohner von Nauru hatten bald einen durchschnittlichen BMI (Body-Mass-Index) von 40; mehr als 25 wird als übergewichtig eingestuft; etwa 35% der erwachsenen Bevölkerung leiden heute an Diabetes.
Doch Mitte der Neunziger waren die Phosphatvorkommen erschöpft und innerhalb weniger Monate war Nauru drastisch verarmt. Die Phosphatminen waren verlassen, die Asphaltstraßen platzten auf, die Autos standen mit leeren Tanks am Strand herum. Die Fluglinie, “Air Nauru”, ging pleite – zwischen Dezember 2005 und September 2006 war der Inselstaat mehr oder weniger von der Außenwelt abgeschnitten. Inzwischen fliegt, mit taiwanischer Hilfe, “Our Airline“.
Der Staat machte keine Einnahmen mehr. In der Not quartierte man australische Flüchtlinge im Gefängnis von Nauru ein. Die Unterhaltszahlungen Australiens für die Gefangenen sind bislang die einzige Einnahme des Staates. Auch als Lager für australischen Atommüll war die Insel im Gespräch, aber der Gedanke wurde wieder verworfen.
Man versucht inzwischen, die Wirtschaft auf Tourismus und Fischfang umzustellen, vor allem letzteres nur mit mittelmäßigem Erfolg. Zwar hat man Island um Hilfe bei der Entwicklung einer Fischfangindustrie angefragt und viele Nauruer angeln schon seit Jahren. Bloß nicht den ganzen Tag.
Was den Tourismus betrifft, sieht es schon besser aus: Die kleine Insel ist ein richtiger Geheimtipp geworden, bietet sie doch malerische Strände und ein warmes, zu jeder Jahreszeit angenehmes Klima. Schwimmen gehen sollte man freilich nicht, denn gelegentlich greift die Portugiesische Galeere an, und die giftigen Arme dieser Qualle können bis zu 30 Meter lang sein.
Doch neben der maroden Wirtschaft und der ungenügenden Motivation sehen sich die 13.000 Einwohner Naurus neuerdings mit einem weit existenzielleren Problem konfrontiert: Sollte der Meeresspiegel weiter ansteigen, könnte der kleine Inselstaat demnächst in den Fluten versinken.
Spätestens jetzt sollten wir, schon des schlechten Gewissens wegen, einen Flug buchen -natürlich nur einen, der CO2-neutral ist!














