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Der nächste Badeurlaub ist geplant, doch wo soll es hingehen? Im europäischen Raum fällt einem da sicher spontan Mallorca ein – oh bitte nicht. Was hätten wir denn noch zur Auswahl, mal abgesehen von den Kanarischen Inseln?
Ich behaupte mal Sie würden niemals an Großbritannien denken, wenn es um den Badeurlaub geht. Tatsächlich gibt es neben der Shopping-Metropole London auch wunderschöne Küstenlandschaften und Strände zu erkunden. Die Insel hat neben dem typisch angenommenen schlechten Wetter hin und wieder wahre Idyllen vorzuweisen. Falls es doch mal zu kühl für einen Strandtag sein, bietet der Süden Englands zahreiche Möglichkeiten den Tag zu verbringen.
Die beliebteste, wenn gleich auch ein wenig teure Ferienregion ist Cornwall, oder ganz in den Südwesten nach Falmouth, Land’s End, St. Ives oder auch die Südküste von Jersey – am St. Brelade’s Bay. Gerade weil es keine der typischen Ziele für den Sommerurlaub ist, kann man sich hier gut erholen und muss nicht – wie z.B. auf Ibiza oder ähnliche Inseln – dicht an dicht am Strand liegen. Es mag zwar im Land von Königin Elisabeth im Sommer nicht so heiß wie im Süden Europas sein, aber dennoch hat vor allem Südengland seine eigenen Vorzüge und Charme.
Als Anreise bietet sich entweder ein Flug an oder man nimmt die Fähre für die Überfahrt, die durchaus ihren Reiz hat. Auf jeden Fall ist Südengland eine Reise wert und wer weiss – vielleicht auf der Liste für Badeurlaube weit oben zu finden.
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Eine Rundreise durch die schönste und interessanteste Region Spaniens lohnt sich allemal. Andalusien fasziniert seit jeher mit seiner Naturlandschaft, den endlosen Olivenhainen und dem südländischen Flair.
Pittoreske Dörfer laden ein und die exotische Welt des Flamencos. Die mitreißenden Fiestas die gefeiert werden ziehen seit jeher Besucher in de
n Bann. – schon seit jeher zieht dieser Teil Spaniens die Menschen in seinen Bann.
Wer auf eigene Faust durch Andalusien reisen möchte, kann das problemlos machen.
Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel als Backpacker via work and travel zu reisen. Das ist die beste Option Spanischkenntnisse zu verbessern, die lokale Kultur kennen zu lernen und kostengünstig möglichst viel zu sehen.
Eine andere Möglichkeit wäre sich eine Ferienwohnung zu mieten und von dort aus Abstecher in die umliegenden Dörfer zu machen. Oder doch eine Sprachreise buchen und gezielt an dem eigenen Spanisch arbeiten. Wer schon vorab in die Atmosphäre dieser Region eintauchen möchte, kann sich hier auch schon mal visuell inspirieren lassen.
Kaum eine andere Stadt an der Côte d’Azur übt so viel Faszination auf seien Besucher aus wie Nizza. Zwar können Cannes oder Monaco mit internationaler Prominenz locken, jedoch ist Nizza so etwas wie das Traumziel für Städtereisen. Der kilometerlange Strand, die historische Altstadt, der Boulevard und die Reste einer römischen Stadt auf dem Cimiez locken jedes Jahr unzählige Touristen in die Mittelmeermetropole.
Ein klarer Vorteil ist die fantastische Verkehrsanbindung. Der hiesige Flughafen befindet sich gerade einmal zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt und kann von vielen deutschen Großstädten bequem in zwei Stunden Flugzeit erreicht
werden. Hinzu kommt, dass selbst im Winter dank der geschützten geographischen Lage angenehme Temperaturen herrschen, die man in Deutschland vergeblich sucht. Selbst Menschen, die das Wandern dem Strandleben vorziehen, können sich für Nizza begeistern, denn das Hinterland mit den Weinbergen und leicht gebirgigen Charakter lädt zum stundenlangen Erkunden ein.
Nizza selbst ist Erlebnis pur. In der Altstadt reihen sich die Cafés aneinander und versuchen die Gäste der Stadt mit kulinarischen Spezialitäten zu locken. Es existiert sogar ein Eisladen, der mit über 100 Eissorten aufwarten kann, unter anderem Biereis und Zwiebeleis. Durch die engen Gassen und eng aneinander stehende Architektur wird angenehmer Schatten gespendet, der in den Sommermonaten mit regelmäßigen Temperaturen über 30 Grad ein wahrer Segen ist. Kein Wunder also, dass sich Nizza neben Paris zu den beliebtesten Reisezielen in Frankreich entwickelt hat.
Auch die Ausflugsziele in der Umgebung von Nizza sind äußerst lohnenswert. Menton, Monaco oder die Parfümhauptstadt Grasse können in nur wenigen Fahrminuten erreicht werden. Wer etwas ganz Besonderes in der Umgebung von Nizza erleben möchte, sollte unbedingt eine Kreuzfahrt buchen. Die einmalige Ausblicke auf dem Mittelmehr, garniert mit Stationen an der französischen Küste, werden auf immer unvergesslich bleiben. [...mehr]
Usedom – Mit durchschnittlich 1917 die sonnenreichste Region Deutschlands und nicht nur das: Usedom bietet durch seine einzigartige Ostseelage zwischen Deutschland und Polen viele Möglichkeiten einen Urlaub abwechslungsreich zu gestalten und zu erleben. Durch die mittlerweile gute Verkehrsanbindung kommt man günstig mit dem Auto oder mit der Bahn anreisen. Die Usedomer-Bäderbahn fährt von Stralsund aus, über Züssow, Wolgast und Ahlbeck bis nach Swinemünde, die größte Stadt der Insel. Von hier aus lassen sich auch Ausflüge nach Ystad (Schweden) und Kopenhagen (Dänemark) organisieren, da im Hafen eine Reihe von Fährentouren angeboten werden. Selbst die Verständigung im polnischen Teil der Insel wird nicht zum Problem, da man hier fast überall Deutsch spricht.
In den größeren Städten und Seebädern gibt es eine Reihe von Übernachtungsmöglichkeiten verschiedener Preiskategorien von Jugendherbergen (z.B. die Jugendherberge Heringsdorf) über viele Privatpensionen und Ferienwohnungen, bis hin zu Wellness- und Luxushotels, die keine Wünsche mehr offen lassen. Die Stadt Usedom, die der Insel ihren Namen gibt, bietet sich für einen Tagesausflug an hier findet man Ruhe und Erholung in den kleinen Inseldörfern, Wahrzeichen der Stadt ist das um 1450 errichtete Anklamer Tor im historischen Stadtkern. Aber natürlich ist Usedom nicht nur reine Erholungsinsel, in den Seebädern gibt es mittlerweile eine Fülle an Sportangeboten und vor allem viele Thermen, in denen man Sport- und Erholungsprogramm verbinden kann. Familien kommen hier auch voll auf ihre Kosten, während die Kleinen im Kinderclub am Strand toben, können Sie sich im Heringsdorfer Casino vergnügen. Usedom gehört zu den wohl vielseitigsten Urlaubsziele Deutschlands, kein Wunder also, dass die Insel mittlerweile zu den beliebtesten Reiseoptionen gehört.
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Jetzt, wenn langsam die ersten Sonnenstrahlen wärmend auf dem nur T- shirt bedeckten Arm landen und uns ein lächeln ins Gesicht zaubern wächst die Vorfreude auf den Sommer, die duftenden Wiesen und kleine Wochenendausflüge ins Grüne. Dann heißt es raus aus der Großstadt und… Aber halt! Im Nachbarort war man schon sooft und überhaupt erscheinen uns immer nur die üblichen Alternativen für einen Wochenendausflug.
Gerade wenn Sie aus der Hauptstadt kommen, planen Sie doch einmal eine Reise in die Uckermark oder besuchen Sie den Naturpark Stechlin-Ruppiner-Land. Neben Spaziergängen oder einer Wanderung um den großen Stechlinsee, bietet die Region auch malerische Hintergründe für Hobbyfotografen und viele kleine romantische Pensionen, die zudem noch preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Auch wenn es in der Region nicht viele architektonische Sehenswürdigkeiten zu besichtigen gibt, entschädigt die entspannende Atmosphäre und Ruhe, die die Region ausstrahlt. Hier kann man Natur wirklich in ihrer wilden Form genießen und einfach ausspannen. Schon Fontane wusste schon um die Schönheiten der unberührten Natur, weshalb der See auch unter dem Namen “Fontanesee” bekannt ist, im heutigen “Fontanehaus” kann man jedoch eher ein kühles Bier genießen, als literarische Genüsse. Rund fünfzig Prozent der Kreisfläche der Uckermark stehen unter einem besonderen Naturschutz, Naturliebhaber werden sich auch an der Vielfalt der verschiedenen Seentypen in der Region erfreuen können, denn hier sind selbst einige Moorarten zu finden. Die Uckermark ist eine der wenigen Landschaften die ihre ursprüngliche Natur erhalten konnte und nachhaltig zu nutzen weiß. Dies sollten auch alle Besucher zu schätzen wissen und ihren Teil dazu leisten die Natur auch so zu erhalten.
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Die Kalksteinterrassen im Südwesten der Türkei sind auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zu finden.
Die UNESCO spielte auch eine große Rolle in der Wiederherstellung der einstigen Schönheit des Naturwunders. Bis vor einigen Jahren wurde das kalksteinhaltige Quellwasser nämlich dazu verwendet, die Pools der ansässigen Wellness- Hotels zu füllen.
Die wurden dann aber alle abgerissen, nachdem die UNESCO das Land gekauft hatte. So konnte das ursprüngliche Weiß der Terassen wiederhergestellt werden, welches zu diesem Zeitpunkt durch Touristen, Kippenstummel und Dreck zu einem unschönen Grau verkommen war.
Heutzutage lohnt ein Besuch in jedem Fall.
Es ist zwar ziemlich teuer, ca. 30 Euro, und man ist nicht wirklich alleine – Busladungen voller Touristen, die mit einem die malerischen Terassen begutachten wollen – aber die Terrassen sind trotzdem sehenswert. Man muss seine Schuhe ausziehen, um da rumlaufen zu dürfen und baden in den Pools geht auch nicht mehr ohne weiteres.
Gerechtfertigte Maßnahmen, wie ich finde, um die durch den Tourismus immer noch sichtbaren Schäden am Naturwunder verheilen zu lassen. Hier habe ich gelesen, dass die Betreiber jetzt überlegen, ein Beleuchtungssystem an die Terrassen anzufügen. Wenn das gemacht wird, wäre das für mich glatt ein Grund, nochmal hinzufahren.
Europa ist so groß, mindestens genau so groß wie das Fernweh, dass uns in den kälteren Zeiten des Jahres heimsucht. Warum also nicht einen Wochenendtrip in eine europäische Metropole planen? Warum nicht ein Wochenende in Kopenhagen verbringen? Auch mit wenig Geld, lassen sich heutzutage viele Abenteuer erleben. Kopenhagen ist beispielsweise schon Ziel bekannter Billigflieger, so lässt es sich günstig an- und auch wieder abreisen. Neuerdings fährt auch der ICE ab Hamburg mehrmals täglich in Dänemarks Hauptstadt. Eine halbe Million Menschen leben in den 15 Bezirken der Stadt, der für Besucher attraktivste Bezirk ist jedoch die Innenstadt ( “Indre By”). Hier kann man vor allem das Shoppen in vollen Zügen genießen und durch Kopenhagens Haupteinkaufsstraße “Strøget” bummeln. Aufpassen sollte man auf Angebote, die in Dänemark oft etwas kurios ausfallen, so sind drei T-Shirts beispielsweise oft billiger als zwei. Supermärkte und Delikatessläden haben in der Hauptstadt meist auch Sonntags geöffnet, so dass auch Selbstversorgung in einem Ferienhaus in einem Vorort Kopenhagens kein Problem darstellen sollte. Ansonsten gibt es in der Stadt Übernachtungsmöglichkeiten aller Preiskategorien, besonders zu empfehlen ist die Jugendherberge “City”, die wie der Name verspricht zentral in der Innenstadt liegt. Aber auch aus den Vororten kommt man durch das gute S-Bahn-System ohne Probleme ins Stadtzentrum. Dort sollte man sich vor allem den Tivoli ansehen, der in der Nähe des Hauptbahnhofs gelegen ist, dieser älteste Freizeitpark der Welt und ist vor allem eine tolle Attraktion für Kinder. In unmittelbarer Umgebung finden sich interessante Bauwerke, so zum Beispiel auch das Rathaus und ein wenig entfernt die St. Petri Kirche, die älteste Kirche Dänemarks. Auf keinen Fall missen sollte man den Besuch des Schloss Christiansborg, dem heutigen Parlamentssitz, welches auch die architektonische Hauptattraktion der Stadt ist. Kopenhagen ist, aufgrund seiner Vielfältigkeit, ein tolles Ziel für Familienurlaube. Die Kopenhagener selbst sind ein ausgesprochen kinderliebes und auch gastfreundliches Völkchen und werden Ihnen bei Problemen ganz bestimme immer weiterhelfen.
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Immer auf der Suche nach der perfekten Welle…und das nicht nur im Juli. Wellenreiter planen oft ihr ganzes Leben rund um den Sport, der letzte Urlaub liegt noch nicht lange zurück, schon wird der nächste geplant. Surfen – da denkt man an Hawaii, Californien, Australien und wunderschöne karibische Strände, mittlerweile hat sich jedoch auch eine starke Surfszene in Europa etabliert.
Surfer, egal ob Windsurfer, Kitesurfer, Body-Boarder oder eben Wellenreiter, sind wie kleine Schafherden, wenn ein guter Spot gefunden ist, bleibt man nicht lange alleine, daher gibt es auch kaum Geheimtipps was die Orte mit den traumhaften Windverhältnissen angeht, wohl aber Orte die ganzjährig gute Bedingungen zum Surfen bieten. Diese Orte haben oft ihren ganz eigenen Charme, egal ob man in Frankreich, Spanien oder Dänemark Urlaub macht, überall sieht man die selben Menschen, hört dieselbe Musik aus den Strandbars schallen und riecht die salzige Meeresluft.
In Europa ist besonders die französische Atlantikküste rund um Biarritz bekannt für die guten Surfbedingungen, viele Surfer nennen sie die europäische Hauptstadt ihres Sports. Viele Surf-Wettbewerbe finden hier statt und Bilder bekannter Surfer stehen in der Schaufenstern der bekannten Markenläden, die sich an jeder Ecke und besonders der imposanten Strandpromenade befinden. Ein etwas kleinerer Ort in der Nähe ist der Ort Hossegor, in dem besonders das Nachtleben die Begeisterung für den Wassersport widerspiegelt. Legendär ist hier das Rockfood, mit seiner gewöhnungsbedürftigen, aber tollen Mischung verschiedener Musikrichtungen ist es “die” Bar in der sich Surfbegeisterte am Abend treffen. Fährt man die Küste entlang in Richtung Spanien ist San Sebastián der nächste Surf-Hotspot, aber in allen bekannten Urlaubsorten an der Küste und auch auf den kanarischen Inseln sind die Bedingungen zum Surfen ganzjährig gut. Weiter geht es an Portugals Algarve, besonders in Porto selbst ist die “Surfkultur” im kommen, aber auch Troia im Süden ist sehr bekannt. Obwohl diese südlichen Surfspots die bekanntesten sind kann man sich auch bei uns im kalten Norden auf sein Brett schwingen. Zu den populärsten nord-europäische Spots zählen Veeersemeer in den Niederlanden und neuerdings etabliert sich eine Surfszene auch in Dänemark. Selbst in Deutschland hat man auf den Nordeseeinseln, besonders auf Norderney, die Möglichkeit zu surfen. Auch Sylt bietet zeitweise gute Bedingungen und sogar einige Wellenreit-Schulen. Also ab auf die Bretter und los gehts.
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Das Baltikum entwickelt sich immer mehr zum Geheimtipp unter den Reisenden. Ein Beispiel dafür ist Riga, auch das Paris des Ostens genannt. Was die Stadt selbst auch im Winter eine Reise wert macht?
Zuallererst gibt es an jeder Ecke Saunas, selbst jedes Dorf hat eine eigene Sauna und für kalte Tage sind sie ein idealer Aufenthaltsort. Aber auch die Innenstadt lohnt ein Gang durch die Kälte: Hier mischen sich mittelalterliche Kirchen mit stalinistischen Gebäude und Jugendstilhäusern – ein sehr interessanter Mix.
Wen die historische Seite der Stadt interessiert, sollte unbedingt in das Okkupations-Museum gehen, dessen Ausstellungen einen eindrucksvollen Einblick in die Situation Lettlands während des sowjetischen Regimes und der Nazi-Zeit geben.

Um nun aber zurück zu den „Paris“-Elementen: In der Innenstadt von Riga findet man zahlreiche Cafés, hier eine kleine Auswahl:
Tagsüber
In Vairak Saules (Dzirnavu 60) kommt man auch kulinarisch auf seine Kosten. Vairak Saules bedeutet „mehr Sonne“ und tatsächlich ist die Einrichtung sommerlich und auch die Bedienung von sonnigem Gemüt.
Das Vanille (Valnu iela 26) ist Café, Restaurant und Sushi-Bar in einem. Hier kann man auch gut am Laptop sitzen und in Ruhe arbeiten.
Abends
Die Skyline Bar (Elizabetes 55, Reval Hotel Latvija im 26. Stock) bietet eine großartige Aussicht auf die Stadt, am besten trinkt man hier ein Cocktail und bewundert die Kulisse der Stadt bei Nacht.
Cuba, in der Altstadt (15 Jaun iela) hat oft Funk-Musik und obskure Latin-Musik und darüber hinaus günstige Longdrinks.
Wer preiswert in Riga übernachten möchte, kann im Riga Old Town Hostel vorbeischauen, das allerdings am besten frühzeitig, da es oft schnell ausgebucht ist. Eine weitere Alternative ist die Jugendherberge.
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Riga:
Jeder, der schon einmal in Südfrankreich gewesen ist kennt die Leute und die Lebensfreude auf diesem schönen Fleckchen Erde. Bordeaux ist nicht das typische Ziel einer Kurzreise oder eines Wochenendtrips, da die Anreise von Deutschland aus zu langwierig ist und eine Flugreise sich bislang nur für einen längeren Aufenthalt, in der Universitätsstadt, lohnt. Wer aber auf Durchreise ist, oder einen Familienurlaub plant, sollte den Besuch des historischen Stadtkerns nicht missen. Bordeaux liegt ca. 45 Kilometer vom Meer entfernt, was einen Ausflug zu diesem möglich macht, Bordeaux selbst ist aber kein Ziel für einen Strandurlaub. Besonders einladend sind die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in den vielen Gassen der Altstadt, die keine Wünsche offen lassen. Mit einem Einkaufsbummel verbinden kann man hier auch die Besichtigung der wunderschönen Bauwerke, generell dominieren die kolonialen Bauten das Stadtbild und das warme Ambiente Bordeauxs.
Architekturfreunde werden sicherlich von der Cathetrale St. André beeindruckt sein. Ein prächtiger Springbrunnen, inmitten des Denkmals der Girondisten weist den Weg zur Kathedrale durch die Einkaufsstraßen. Um den Tag ausklingen zu lassen empfiehlt sich das rege Nachtleben der Universitätsstadt oder auch die vielen Tavernen, hier kann man auch an Weinverkostungen teilnehmen, die für Bordeaux so typisch sind. Eine andere Ausflugsidee, ist ein Besuch der größten Wanderdüne Europas, der Düne von Pilar (Dune du Pilat). Dort hat man, neben dem atemberaubenden Blick auf das Meer, die Möglichkeit zum Sandboarden, also mit Snowboards die Sanddüne hinunterzufahren und trifft auf so manche kuriose Gestalten. Selbstverständlich verfügt die Kulturstadt Bordeaux auch über einige interessante Museen, wie zum Beispiel das Musée d´Aquitane, dass die Geschichte der Region zeigt, oder das Museum der modernen Kunst, welches sogar freien Eintritt gewährt und trotzdem einige imposante Werke ausstellt. Ob Kulturfreund oder Abenteuerurlauber, in Bordeaux wird niemand zu kurz kommen und selbst der größte Misanthrop verwandelt sich angesichts des mediterranen Ambientes und der ansteckenden Lebensfreude.
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