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Autor: Susanne

Man könnte meinen gerade aufgrund der neusten politischen Wendungen im Tibet-China-Konflikt, würden viele Touristen abgeschreckt das autonome Verwaltungsgebiet der Volksrepublik China zu besuchen, doch gerade jetzt boomt der Reisemarkt in die gefährliche und doch interessante Region. Kein Wunder denn Tibet bietet nicht das typisch-touristische Flair und ist doch ein geschichtsträchtiger und sehenswürdiger Ort.Blind devotion©flickr/SirensongsNicht zuletzt ist es der fulminante “Potala Palast” der die tausenden Touristen anlockt. Der mit über 130.000 Quadratmetern riesige Palast, thront auf demRoten Berg” Lhasas und beherbergt unter anderem die Privatgemächer des 14. Dalai Lamas Tenzin Gyatso. Im Himalaya an der Grenze zwischen Tibet und Nepal liegt mit dem Mount Everest auch der höchste Berg der Erde, der nicht nur Abenteurer und Kletterbegeisterte anlockt. Seit Mitte 2006 die Bahnverbindung ins tibetische Hochland geschaffen wurde, gelangen jährlich 1, 5 Millionen Menschen in die Provinz, die Fahrt von Peking nach Lhasa dauert 48 Stunden.Dalai Lama at Buffalo faculty dialogue©flickr/ameruneAm höchsten Punkt der Bahnstrecke fährt der Zug in einer Höhe von 5072 Metern, diese Tatsache macht auch die Fahrt mit der Bahn so gefährlich, denn viele Menschen erkranken unterwegs an der Höhenkrankheit. Das es nicht nur Pilger sind die das Dach der Welt besuchen bemerkte die chinesische Regierung schnell und baut seitdem die touristische Verbindung nach Tibet stetig aus, was nicht unbedingt förderlich für den Erhalt der traditionellen Feste und Riten der in der Stadt Lhasa ansäßigen Mönche ist.

Swambunath, Kathmandu, Nepal©flickr/Me & I

In der Geschichte fanden immer wieder Aufstände statt, die viele Menschenleben forderten, so auch zur Zeit. Dadurch werden auch immer mehr Sensationstouristen angelockt, die sich bewusst in Gefahr begeben.    [...mehr]



Autor: Susanne

Immer auf der Suche nach der perfekten Welle…und das nicht nur im Juli. Wellenreiter planen oft ihr ganzes Leben rund um den Sport, der letzte Urlaub liegt noch nicht lange zurück, schon wird der nächste geplant. Surfen – da denkt man an Hawaii, Californien, Australien und wunderschöne karibische Strände, mittlerweile hat sich jedoch auch eine starke Surfszene in Europa etabliert.

Surf`s up #7 © flickr/afu007

Surfer, egal ob Windsurfer, Kitesurfer, Body-Boarder oder eben Wellenreiter, sind wie kleine Schafherden, wenn ein guter Spot gefunden ist, bleibt man nicht lange alleine, daher gibt es auch kaum Geheimtipps was die Orte mit den traumhaften Windverhältnissen angeht, wohl aber Orte die ganzjährig gute Bedingungen zum Surfen bieten. Diese Orte haben oft ihren ganz eigenen Charme, egal ob man in Frankreich, Spanien oder Dänemark Urlaub macht, überall sieht man die selben Menschen, hört dieselbe Musik aus den Strandbars schallen und riecht die salzige Meeresluft.Surfer and Tiki © flickr/Randy Son Of RobertIn Europa ist besonders die französische Atlantikküste rund um Biarritz bekannt für die guten Surfbedingungen, viele Surfer nennen sie die europäische Hauptstadt ihres Sports. Viele Surf-Wettbewerbe finden hier statt und Bilder bekannter Surfer stehen in der Schaufenstern der bekannten Markenläden, die sich an jeder Ecke und besonders der imposanten Strandpromenade befinden. Ein etwas kleinerer Ort in der Nähe ist der Ort Hossegor, in dem besonders das Nachtleben die Begeisterung für den Wassersport widerspiegelt. Legendär ist hier das Rockfood, mit seiner gewöhnungsbedürftigen, aber tollen Mischung verschiedener Musikrichtungen ist es “die” Bar in der sich Surfbegeisterte am Abend treffen. Fährt man die Küste entlang in Richtung Spanien ist San Sebastián der nächste Surf-Hotspot, aber in allen bekannten Urlaubsorten an der Küste und auch auf den kanarischen Inseln sind die Bedingungen zum Surfen ganzjährig gut. Weiter geht es an Portugals Algarve, besonders in Porto selbst ist die “Surfkultur” im kommen, aber auch Troia im Süden ist sehr bekannt. Obwohl diese südlichen Surfspots die bekanntesten sind kann man sich auch bei uns im kalten Norden auf sein Brett schwingen. Zu den populärsten nord-europäische Spots zählen Veeersemeer in den Niederlanden und neuerdings etabliert sich eine Surfszene auch in Dänemark. Selbst in Deutschland hat man auf den Nordeseeinseln, besonders auf Norderney, die Möglichkeit zu surfen. Auch Sylt bietet zeitweise gute Bedingungen und sogar einige Wellenreit-Schulen. Also ab auf die Bretter und los gehts.

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Autor: Sarah

Die rund 2.300 Jahre alte Geschichte Thessalonikis begegnet Besuchern auf Schritt und Tritt. Stadtsymbol und Blickfang an derStrandpromenade ist der Weiße Turm, der momentan in ein Hi-Tech-Museum zur Geschichte der Stadt umgebaut wird. Meisterwerke der Baukunst aus unterschiedlichsten Epochen liegen in unmittelbarer Nähe zueinander – so können Besucher „im Schritttempo“ durch die Jahrhunderte gehen. Apropos Schritttempo: Tatsächlich lassen sich vom Aristoteles-Platz fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Zum Beispiel auch Ladadika, das perfekte Viertel zum Ausgehen. Viele preiswerte Tavernen und Ouzerien laden zu einem Abend im altertümlichen Stil bei ein paar Gläschen Ouzo ein und später gibt es für Tanzfreudige viele unterschiedliche Angebote: In speziellen Tavernen in der Nähe des Flughafens wird oft die traditionelle Bouzouki-Musik gespielt, in den vielen Bars und Clubs in der Nähe des Weißen Turms kann man zur internationalen Musik seiner Energie freien Lauf lassen. Wer vorab schon mal in die griechische Musik reinhören möchte, kann das hier tun.

das altertümlich anmutende Viertel Ladadika
Von Thessaloniki ist es nicht weit zu den Stränden der Halbinsel Halidiki, auf der auch der Philosoph Aristoteles lebte. Hier finden sich eine von Griechenlands schönsten Stränden, die von den Touristen deswegen auch rege genutzt werden. Wer sie nicht so überfüllt vorfinden möchte, sollte im Frühling herkommen. Überhaupt ist der Frühling für Thessaloniki eine der besten Reisezeiten, da es schon sehr warm ist: 20 Grad und mehr.

Für die Kunstinteressierten hier ein besonderer Tipp: Die Photobiennale beginnt ab April und bietet über 100 Künstlern aus 15 verschiedenen Ländern eine Plattform, ihre Fotos in den Museen und Galerien der Stadt auszustellen.    [...mehr]



Autor: Susanne

Polen bietet nicht nur die Möglichkeit günstig einzukaufen, kaum jemand weiß um die Schönheit der Natur. Fast 30 Prozent der Landfläche sind mit Wald bedeckt und Wildtiere, die in weiten Teilen des europäischen Kontinents bereits ausgestorben scheinen, sind im Wildbestand der polnischen Wälder noch zu finden.

wizajny©

Eine besondere Möglichkeit des naturverbundenen Urlaubs bietet die masurische Seenplatte im Nordosten des Landes. 2700 Seen umschlossen von hügeliger Moränenlandschaft sind traumhafte Urlaubsziele, nicht umsonst zählt Masuren bereits heute zu den, bei uns Deutschen, beliebtesten Urlaubsziele in Polen.Die beiden größten und auch meist besuchten Seen sind der Spirdingsee und der Mauersee im Norden der Region. Hier findet man leicht eine Unterkunft, viele Reiseanbieter haben sich auf die Vermittlung von Ferienhäusern in dieser Region spezialisiert, aber auch bei spontanen Reisen dürfte die Suche nach einer Pension nicht lange andauern, denn viele Einheimische bieten Ferienwohnungen oder Appartments zum günstigen Preis. So ist eine lange Reiseplanung vor Antritt nicht nötig. In den letzten Jahren sind Wellnessreisen in die Region immer beliebter geworden, so wurden einige neue Hotels gebaut, die sich ganz auf das Wohl von Körper und Geist ihrer Gäste spezialisiert haben.Aber auch Abenteuer lassen sich hier unternehmen, ob Wasserwandern oder Ausflüge in die größeren Städte die masurische Seenplatte bietet viele Möglichkeiten. Auch vor der Verständigung mit den Einheimischen muss man keine Angst haben, viele haben deutsche Wurzeln und beherrschen die Sprache nach wie vor. Die Grundlegenden Höflichkeitskenntnisse der polnischen Sprache sollten dennoch erlernt werden, dies gilt natürlich für jedes Urlaubsland. Auch Hobbyangler kommen hier auf ihre Kosten, ob mit oder ohne Angelschein, laden die vielen Seen zum Fischfang ein und man findet schnell Anschluss.    [...mehr]



Autor: Sarah

Die Gasteiner überlegten sich schon etwas länger, wie sie noch mehr Touristen anziehen können. Da kombinierten sie Schnee, Off-Beat-Rhythmen und Snowboardausrüstung und verwandelten die Tage zwischen dem siebten bis zum sechzehnten März in das Snow-Jazz-Festival.
Dann wird im verspielten Gasteiner Tal zehn Tagund schnell die skier ausgepackt!© flickr /Energiequante lang nur Live-Musik gespielt: Von Jazz über Blues und Soul bis hin zu Latin. Die Gasteiner Schihütten laden in dieser Zeit zu einem interessanten Mix aus Festivalkultur und Wintersport ein. Umgeben von schneeglitzernden Häuschen und dunkelgrünen Tannen, kann man entweder die Landschaft genießen oder auch sich bei einem heißen Getränk musikalischen Genüssen hingeben. Das Gute daran ist, dass man nicht auf Songs à la „Anton aus Tirol“ stößt, sondern engagierte Live-Musiker vorfindet, die mit ihrem nicht-klassischem Programm für einige Überraschungen sorgen. Diese gewagte Mischung zwischen Skipiste und musikalischer Kultur der ganz anderen Art scheint gelungen zu sein: Viele der Anreisenden bleiben extra ein paar Tage länger, um das Festival in allen Zügen genießen zu können. Der typische Snow-Jazz-Gast hat übrigens mindestens Matura (Abitur) oder sogar einen Universitätsabschluss (72 Prozent), ist zwischen 40 und 50 Jahre alt und nutz nicht nur das Skigebiet, sondern vorrangig auch den Wellnessbereich und die Gesundheitseinrichtungen des Tals.
Leider ist morgen schon der letzte Tag, aber wer nächstes Jahr mal in der Gegend ist, sollte sich das Snow-Jazz-Festival im Gasteiner Tal vormerken. Besonders nett ist, dass der Eintritt auch noch komplett umsonst ist.    [...mehr]



Autor: Susanne

Über die Ostfriesen gibt es unzählige Vorurteile. Ist man zu Besuch in diesem ungewöhnlichen Teil Deutschlands merkt man schnell: Die meisten sind wahr!Nichts desto trotz bietet Ostfriesland zahlreiche Sehenswürdigkeiten und einen unvergleichlichen Flair. „Einfach mal raus aus der Stadt, die beruhigende Weite des Landes und der Nordsee genießen.“-das ist einer der oft gehörten Gründe für einen Kurzurlaub in Ostfriesland, und dies soll nicht der einzige bleiben. Emden ist die Metropole dieses Landstrichs, das Berlin Ostfrieslands, könnte man sagen. Neben einem wunderschönen Hafen, von dem aus man Rundfahrten und Stationen des Ausflugs planen oder sich in einem der alten Schiffrestaurants niederlassen kann, gibt es eine wunderschöne Altstadt mit einladenden Cafés, in jedem Fall lohnt sich der Besuch des „Otto Huus“. Hier trifft man den wohl bekanntesten Ostfriesen Deutschlands manchmal sogar persönlich, wenn nicht, laden stattdessen die unzähligen Ottifanten zu einem Besuch ein. Auch bieten sich Ausflüge zu den Nordseeinseln Norderney oder Juist an, die ab Norden-Norddeich im Norden Ostfrieslands durch Fähren erreichbar sind. Problematisch wird zuweilen die Verständigung mit den Einheimischen, zurecht ist Friesisch daher als eigene Sprache deklariert, für die Bestellung eines echten ostfriesischen Tees in einem der urigen Hafencafés reicht die Verständigung jedoch für gewöhnlich.Und überhaupt: In Ostfriesland läuft alles ein wenig langsamer, die Wege und Blicke sind weiter. Empfehlenswert ist ein Deichspaziergang in der Region Krummhörn/Greetsiel ca. zehn Kilometer von Emden entfernt kann man hier die Weite des Landes genießen oder sich das Hafendörfchen Greetsiel ansehen. Auch der aus vielen Filmen bekannte Pilsumer Leuchtturm (Otto- der Außerfriesische, Tatort…) ist hier zu finden.

Pilsumer Leuchtturm©flickr/theroarmi

Gemütlich ist es hier in den kleinen Dörfchen die als Gemeinde Krummhörn zusammengefasst werden. Jeder scheint jeden zu kennen und „Städter“ werden gerne aufgenommen. Ein Wochenende in Ostfriesland lohnt sich also in jedem Fall, hier kann man wirklich einfach die Meeresluft genießen und die Seele baumeln lassen.    [...mehr]



Autor: Christophe

Schwarzwald im Schnee © flickr / yichuanshen

Das Fest der Liebe steht drohend vor der Tür; allmählich wird’s knapp, um noch Weihnachtspläne zu machen. Zu knapp für mich? Bestimmt nicht. Immerhin halte ich den Weltrekord im “In letzter Minute bei A absagen und mit B feiern gehen”. Botaniker würden mich als treulose Tomate bezeichnen, ich selbst nenne dieses Verhalten flexibel. Habe mich dementsprechend gestern Abend endlich entschieden, wohin’s über Weihnachten und Sylvester gehen soll: In den Schwarzwald. Wer mit dieser Region bloß die merkwürdigen Uhren assoziiert, ist zu bedauern – immerhin verbrachte hier schon in den Zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts Ernest Hemingway seinen Angelurlaub, wenn ihn die Schriftstellerexistenz in Paris allzu sehr stresste. Danach legte der Schwarzwald sich freilich ein biedermeierliches Image zu, das er bis heute nicht mehr ganz los geworden ist. Das ist einerseits ein wenig peinlich, wenn man coolen Bekannten erklären möchte, wo man den Jahreswechsel begeht. Andererseits wirkt es sich auf die Preise aus – wie ich aus persönlicher Erfahrung zu berichten weiß, sind schnieke Ferienhäuser für ein oder zwei Wochen zu durchaus erschwinglichen Preisen (wir zahlen 2.500) zu bekommen – die meisten Immobilien haben fünf und mehr (Doppel-)Schlafzimmer. Das Schöne an Weihnachten im Schwarzwald ist, dass man die Playstation eigentlich zuhause lassen kann: Es liegt fast immer Schnee. Weniger schön ist das permanente Glatteis auf nicht-gestreuten Höhenstraßen; da können Autos über Nacht auch mal über den Parkplatz rutschen. Dass das die Ausnahme ist, interessiert einen nicht, wenn der eigene Corsa einen fetten Kratzer davon trägt. Ein weiterer – und: der ausschlaggebende – Vorteil daran, Weihnachten im Schwarzwald zu verbringen, ist für Weihnachtsverachter wie mich der Umstand, dass der ganze Feiertagsstress außen vor bleibt. Auf den Hütten gibt’s keinen Weihnachtskitsch, hier muss noch Holz gehackt werden. Zum Glück. Geschickterweise sollte man sich, auch wenn man misanthropische Züge hat, ein paar Freunde mitnehmen; wenn sie allzu sehr nerven, kann man ihnen ja Schnee ins Bett kippen. Übrigens lässt sich im Schwarzwald auch gut, Schneeschuwandern, Ski fahren; Snowboard ebenfalls. Wobei ich eher zu halsbrecherischen Schlittenfahrten zu dritt neige …    [...mehr]



Autor: Christophe

Skifahren in den Alpen: Im Tauferer Ahrntal bekommen Wintersportler vom 1.-22. Dezember 2007 ihren Skipass gratis.

Skifahrerin

Wie die “Welt” berichtet, soll das Angebot Skifahrer, Boarder etc. auch in der Vorweihnachtszeit, die traditionell keine besonders rege Urlaubsperiode ist, auf die Pisten des Alpensüdkamms locken. Besonders für Familien mit mehreren Sportlern ist der Gratis-Skipass interessant: Sie müssen nur die Unterkunft bezahlen; anschließend können sie sechs Tage kostenlos auf die Hänge. Das Angebot soll vom 29.3.-14.4.2008 wiederholt werden.

Das Tauferer Ahrntal ist eines der größten Seitentäler des Südtirols. Neben dem großen Wintersport sind die Reinbachfälle und die Burg Taufers beliebte Touristenziele.    [...mehr]



Autor: Christophe

Sobald Ostern vorbei ist, besetzen Armeen gutmütiger alter Männer mit schlohweißem Bart die Supermarktregale wie Hühner eine Legebatterie. In einen extravaganten roten Rock gewandet, lauern sie uns auf. Sie lächeln freundlich, wenn wir das letzte Mal Grillfleisch kaufen im September; sie werfen uns einen verschmitzten Blick zu im Oktober, wenn es Most gibt, und der Schalk blitzt in ihren Augen, wenn endlich, endlich, der Advent kommt, und wir sie kaufen müssen.

Das ganze Jahr haben sie gewartet; sind würdelos am Baggersee gegessen worden und verschmierten die Münder kleiner Jungs an Halloween. Aber jetzt ist ihre Zeit gekommen. Jetzt sind wir ihre Knechte – dem Fest der Liebe kann sich niemand widersetzen …

Der Gedanke zur Flucht kann einem da ja schon mal kommen.

Es bedarf natürlich einiger Chuzpe, über Weihnachten fortzufahren: Die vielen Familienbesuche fallen aus, und möglicherweise wird einem das auch noch als Bösartigkeit ausgelegt, obwohl es doch ein Akt der Gnade ist.

Schneebedeckte Alm © flickr / germanium

Wer den Krach vermeiden möchte, kann einfach eine der vielen Almhütten anmieten, die von geschäftstüchtigen Schweizern über die Weihnachtstage angeboten werden. In manchen kann man mit bis zu 30 Personen nächtigen – gegebenenfalls also genug Platz, um die vermeintlichen Meckerer mundtot zu machen, indem man sie einfach mitnimmt. So ein Familienurlaub ist doch auch was Schönes.

Und während die anderen um den Adventskranz sitzen und beschauliche Lieder singen oder “Der kleine Lord” schauen, kann man jodelnd die Alm hinabrodeln, lustige Alpenwanderungen machen und einige Sachen machen, die man sonst nicht ausprobieren würde: Es ist nämlich kein Mensch da – die sitzen alle daheim und mampfen Christstollen.

PS. Eine aktuelle Studie hat übrigens herausgefunden, dass Schnee für den Wintertourismus unersetzlich ist. Herzlichen Glückwunsch.    [...mehr]



Autor: Christophe

Der Ort Salem wurde Anfang des 17ten Jahrhunderts von puritanischen Fischern an der Ostküste der Vereinigten Staaten, nicht weit von Boston, gegründet. Die um 1692 stattfindenden Hexenprozesse machten die Stadt schlagartig berühmt: Bis heute zehrt der 40.000-Einwohner-Ort von seinem zweifelhaften Ruhm. Immerhin eine Million Besucher (!) aus allen Teilen der Welt kommen jedes Jahr, um selbst herauszufinden, was dran ist an den Hexengeschichten …

Happy Halloween!

Damit die Touristen nicht unverrichteter Dinge heimfahren müssen oder gar denken könnten, Salem sei auch nur einer der zahlreichen Bostoner Vororte, gibt man sich in mehreren Museen reichlich Mühe, die Zeit des Hexenwahns in Erinnerung zu halten. Auch diverse „Haunted Happenings“, insbesondere in den Tagen um Halloween, nehmen Bezug auf die Hexenprozesse, in deren Verlauf innerhalb eines Jahres fast 80 Menschen hingerichtet wurden.

Wen auf einer Amerikareise der gelegentlich frivole Blick der heutigen Einwohner von Salem auf die grausige Vergangenheit ihrer Stadt nicht abschreckt, der sollte mal einen Blick wagen – alle anderen begnügen sich mit Arthur Millers „Hexenjagd”.

Die Halloween-Tradition, ursprünglich aus Irland kommend, wurde in Nordamerika schnell übernommen und machte aus Salem eines der schauerlichen Zentren der jährlichen Gruselfeierlichkeiten.

In diesem Sinne: Happy Halloween!    [...mehr]


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