Die neuen Flugbestimmungen - Was hat sich geändert?

Autor: Susanne

Ärgerlich ist es, wenn man seinen Lieben Zuhause Souvenirs mitbringen möchte und am Flughafen erfährt, dass diese nicht mit in den Flieger dürfen. Deshalb sollte man sich am besten schon vor Reiseantritt über die Flugbestimmungen im klaren sein. Die neuen europäischen Flugbestimmungen, die an allen deutschen Flughäfen gelten (Berlin, Hamburg, Frankfurt, München…), bringen lange Wartenschlangen mit sich,

Checkin am Flughafen

sehen wie folgt aus: Alle im Handgepäck mitgeführten Flüssigkeiten, außer benötigten Medikamenten und Baby- oder Spezialnahrung, dürfen in Flaschen oder Tiegeln transportiert werden, dabei darf die Menge der Substanzen jedoch nicht mehr als 100 Milliliter betragen. Insgesamt dürfen alle Flüssigkeiten nicht mehr als einen Liter ausmachen und müssen zusammen in einem durchsichtigen Plastikbeutel transportiert werden. Mittlerweile bekommt man diese Beutel auch in größeren Drogerieketten, auch viele Kosmetikhersteller bieten bereits kleine Reisesets in durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeuteln, für diejenigen, die auch bei Flugreisen auf Nummer sicher gehen möchten und auf ihre wichtigsten Pflegeartikel nicht verzichten wollen.

Das bedeutet für die Souvenirs und Mitbringsel, dass diese besser im normalen Gepäck verstaut werden, dort gibt es keine Höchstbegrenzung und Sie setzen sich nicht der Gefahr aus, die Flüßigkeiten bei der Sicherheitskontrolle abgeben zu müssen. Eine Alternative dazu ist es im Duty-Free-Shop einzukaufen, Artikel die hier erworben werden, sind von diesen Bestimmungen ausgeschlossen, hier können Sie auch zusätzliche Getränke für die Reise kaufen. Erwähnte Medikamente und Spezialnahrung dürfen auch außerhalb des Beutels transportiert , müssen aber bei der Kontrolle erwähnt werden. Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass man an einen der netten Sicherheitsbeauftragten gelangt, der auch die Zwei-Liter-Wasserflasche mit ins Flugzeug lässt. Doch seien wir ganz ehrlich, ist nicht auch uns unsere Sicherheit wichtiger?




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Mareike schreibt
am 25. April 2008 um 15:32 Uhr

Also ich muss sagen, mich nerven die Flugbestimmnungen gewaltig. Dadurch hat sich das Einchecken noch mehr verlängert und ich muss jetzt noch früher beim Checkin sein - nerv.

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Daniela schreibt
am 10. Juni 2008 um 17:18 Uhr

Naja, diese Sicherheitsvorkehrungen sind schon wichtig. Denk nur mal daran, wie leicht die Terroristen vom 11.9. durch die Sicherheitskontrollen kamen. Bevor wieder sowas passiert, nehme ich lieber etwas mehr Wartezeit in Kauf.

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Motorhead schreibt
am 24. Juni 2008 um 11:07 Uhr

Mann Terrorismus alels nur Terrorismus - scheißt ihr euch immer noch ein? Das ist doch bescheuert, jetzt jeden Bereich des Lebens zu kontrollieren, nur damit die minimale Chance dass was schiefgehen könnte ausgeschaltet ist.

So ein Blödsinn.

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flieger schreibt
am 25. Juni 2008 um 14:48 Uhr

Genervt von der Sicherheitskontrolle am Flughafen? Frustriert von der Tatsache, daß ein paar schnell umgeschulte Langzeitarbeitslose am Fraport uns das Weltterroristentum vom Hals halten sollen? Immer noch keine befriedigende Antwort von den Herren am Metalldetektor bekommen, warum noch kein ICE von der Lahntalbrücke gesegelt oder ein LKW voller Sprengstoff eine Ostseefähre versenkt hat - wo die doch gar keine Sicherheitskontrollen machen?

Und warum in Hahn den Gürtel ausziehen (diese Messerfotos kennen wir ja) und in Frankfurt die Schuhe? Was wenn der Schuhbomber nun Ryanair fliegt?

Was ist mit den vielen Milliarden Euro, die uns EU-Bürgern in Kosmetik & Softdrinks weggenommen und vernichtet werden? Das ist ein realer Wohlstandsverlust - und alles nur, weil die Flughäfen gerne Geld für bessere Röntgengeräte sparen möchten?

Es wird Zeit für den mündigen und freiheitsliebenden Bürger, zurück zu schlagen. Der mündige Bürger reist ab sofort immer mit einer Wasserflasche im Gepäck. Der Laptop wird erst nach Aufforderung ausgepackt. Bei Fragen vom Security-Personal tut man erst mal schwerhörig.
Jacke - in die erste Plastikschale. Den Laptop in die 2. – nach Aufforderung. Dann die Laptoptasche. Oh, Geldbeutel und Schlüssel vergessen – piep – die kommen in die 3. Plastikschale. Da kommt ja auch schon die Laptoptasche wieder, wegen der Wasserflasche. Piep. Oh, der Gürtel. Na klar (mecker, mecker beim Personal). Der Gürtel landet in der 4. Plastikschale. Weil der hoch gebildete und stets freundliche Security-Mann des Bürgers Gegenrede gar nicht leiden kann, sind nun auch die Schuhe noch dran. OK, aber grundsätzlich landen die in der 5. Plastikschale. Piept noch immer? Ach je, die Armbanduhr. Oder die Brille? Fazit: 6 Schalen & eine Laptoptasche. Das Ausgangsband hinter der Maschine ist voll. Der mündige Bürger zieht am Band in aller Ruhe minutenlang seine Sachen wieder an, prüft den Laptop, packt ihn ein und vergisst nicht, den Security-Hilfsarbeiter artig zum Abschied zu grüßen, während dieser von ca. 200 Leuten vor dem Metalldetektor ob der Verzögerung mit Blicken getötet wird.

Wie viele solcher mündiger Bürger braucht es eigentlich, um einen Flieger verspätet abheben zu lassen? Um die Security-Performance von Terminal A zu ruinieren? Würde der Security-Wahn weiterhin auf der Tagesordnung stehen, wenn Flugzeuge ständig Gebühren für Verspätungen zahlen müssten?

Ach so, wir brauchen doch Sicherheit. Ja, wohl wahr. Der Bundesgrenzschutz hat mir noch keine befriedigende Antwort darauf gegeben, wie die aktuelle Sicherheitskontrolle verhindern würde, daß ein Terrorist mit mindestens 12 Stunden McGypher-Fernsehkonsum nicht doch einen kapitalen Flammenwerfer oder Schneidbrenner aus Duty-Free-Rum, Silikonschlauch, Stahl-Kugelschreiber, einem Platinschmuckstück als Zünder und der medizinischen Sauerstoff-Gasflasche an Bord des Flugzeugs basteln würde. Oder der klassische 80er-Jahre-Drogenschmuggler-Film. Plastiksprengstoff in Kondomen verschluckt. Abführmittel als Aspirin gefälscht. Kommt doch dauernd vor, das mit den Kondomen und dem Kokain.

Aber der Profiterrorist lacht sich vermutlich ins Fäustchen über die vergeudete Lebenszeit und verlorenen Wohlstand und vergeudete Lebensfreude des Westens… und kauft schon mal Dünger für die Ostseefähre seiner Wahl.

Guten Flug in die Ferien! Und denken Sie dran: Immer nur einen Gegenstand pro Plastikschale - und nur nach Aufforderung, so lange bis der Schichtleiter der Sicherheitskontrolle weint. Und dann sagen Sie ihm: „Sie müssen doch nicht in der Flugbranche arbeiten. Sie könnten doch auch die Bahn wählen.“

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Marcel schreibt
am 17. Juli 2008 um 12:22 Uhr

@motorhead: ich halte den Terrorismus immer noch für eine ernsthafte Gefahr, vor der mann sich nicht “einscheißen” sollte, sie aber ernst nehmen. Deshalb sind die neuen Flugbestimmungen zwar nervig aber leider notwendig.

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Mark schreibt
am 20. Juli 2008 um 19:10 Uhr

Man muss die neuen Flugbestimmungen als notwendiges Übel ansehen, ohne wenn und aber.
Und so nervig sind sie ja nun wirklich nicht.

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Verena schreibt
am 3. September 2008 um 13:37 Uhr

Alle die hier meckern, wegen der Sicherheitskontrollen, schreien am lautesten wenn etwas passiert. Mensch seits doch etwas
lockerer.Die machen auch nur ihren Job

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Judith schreibt
am 17. Februar 2009 um 23:12 Uhr

Natürlich sind die Sicherheitsbestimmungen nervig, aber das ist nicht das größte Problem. Viel schlimmer sind die teilweise schwachsinnigen Bestimmungen für das Handgepäck. Speziell die mitgeführten Flüssigkeiten und die ganze umfüllerei. Nitro kann man von Wasser nicht unterscheiden und die erlaubten Mengen dürften für eine kleines Chaos an Bord schon ausreichen. Und was ist, wenn sich mehrere Fluggäste in böser Absicht zusammenschließen und ihre mitgeführten Elixiere an Bord vermischen? Wo ein Wille, da auch ein Weg, ich denke, die Sicherheitsgedanken laufen in die falsche Richtung. Mehr über das Fliegen und die Risiken gibt es auch auf meiner Page reisenundmeer.de!

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am 6. August 2008 um 16:47 Uhr
am 7. August 2008 um 17:28 Uhr
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