Bald überall im Flugzeug genutzt?

“Sorry, ich bin gerade im Flieger nach New York. Kannst du später im Hotel noch mal anrufen?“

So oder so ähnlich könnte es bald im Flugzeug von den Sitzen her klingen. Laut Focus ist das Telefonieren mit dem Handy ab nächstes Jahr erlaubt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat demnach in Tests bewiesen, dass die Handynutzung sich nicht störend auf die Bordelektronik auswirkt.

Ob das die Passagiere beruhigt? Man weiß es nicht. Zwar konnte kein direkter Zusammenhang zwischen Flugzeugabstürzen und Telefonieren mit dem Handy bisher bewiesen werden, jedoch sind einige Störungen der Navigationstechnik oder des Funkverkehrs mit den Fluglotsen in den letzen Jahren direkt auf Handy zurückzuführen.

Mit den von der EU-Kommission verabschiedeten technischen Vorgaben soll das natürlich vermieden werden.

Dabei mal ganz ehrlich: Was für Gründe gibt es eigentlich, das Handy nicht nur im Zug, sondern auch im Flugzeug unbedingt nutzen zu müssen? Mal von der permanenten Erreichbarkeit abgesehen, ohne die einige Leute anscheinend nicht leben können, spielt auch paradoxerweise das Sicherheitsgefühl eine Rolle: Nach dem 11. September, möchten viele jederzeit im Flugzeug auch zur Not einen Anruf tätigen können - von den abstürzenden Flugzeugen sollen damals einige solcher Notrufe ausgegangen sein. Und einen anderen, pragmatischen Grund hat natürlich die Flugzeugbranche: Sie versprechen sich 2 Milliarden mehr Umsatz pro Jahr von der Telefonierfreiheit der Passagiere!

Bis jetzt sind viele Flugezeuggesellschaften jedoch noch zurückhaltend, mal schauen was die Zukunft da so bringen wird.



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Eines Tages, er war so Mitte vierzig, hielt er es nicht mehr aus. Der Job, der Alltag, sein Leben frustrierte ihn zunehmend immer mehr. Also packte er seinen Rucksack und zog los: Der Kanadier Jean Béliveau. Seine ersten Schritte aus der Haustür sind mittlerweile schon 8 Jahre her, er ist seitdem durch Nord- und Südamerika gewandert, hat einmal komplett Afrika durchquert, fast alle europäischen Länder mit seinem Füßen gestreift und ist momentan in Indien, auf dem Weg nach China.

Jean Béliveau unterwegsSein Ziel ist, einmal komplett die Welt zu umwandern und ein Botschafter für Peace and non-violence to the profit of the children of the world” zu sein.

 

Deswegen kann man auch seine Route auf seiner Website mitverfolgen und ihm schreiben, falls man ihn in irgendeiner Form unterstützen möchte. Er ist mittlerweile zu einer kleinen Berühmtheit geworden. Egal in welchem Land er gerade wandert, die Medien schreiben über ihn, Menschen nehmen ihn bei sich zu Hause auf, stolz, einen so weit gereisten Menschen bei sich beherbergen zu können. Er kennt nun schon über 1000 unterschiedliche Häuser auf der ganzen Welt von innen. Ihn schockiert fast nichts mehr, egal ob Puma-Geschrei in der chilenischen Wüste oder gebratene Termiten in Malawi zum Frühstück, es gibt nichts, was er noch nicht erlebt hat.

Und er weiß sich in allen Lebenslagen zu helfen: Er lässt sich Autoreifen als Schuhsohlen machen, um in der Wüste besser laufen zu können, bei Krankheit freundet er sich mit einem Chirurgen an und bekommt eine kostenlose OP – er ist nämlich ohne Krankenversicherung unterwegs. Aber das kümmert ihn nicht weiter, dieser Mann ist nicht nur ein (Über-)lebenskünstler, er braucht eigentlich nur drei Dinge: Wasser, warme Kleidung und ein Zelt. Auf die Frage, was er als Erstes tun wird, wenn er 2012 nach Hause zurückkehren wird, sagt er in einem Interview:

“Ich werde mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Und ich werde zum Psychiater gehen - nach ein paar Sitzungen mit mir wird er seine Koffer packen und auf Weltreise gehen, während ich seinen Job übernehme. Reisen ist die beste Therapie, die es gibt.”

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Die Kalksteinterrassen im Südwesten der Türkei sind auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zu finden.

Pamukkale - das UNESCO Weltkulturerbe erholt sich wieder © flickr / Yusuke Kawasaki

Die UNESCO spielte auch eine große Rolle in der Wiederherstellung der einstigen Schönheit des Naturwunders. Bis vor einigen Jahren wurde das kalksteinhaltige Quellwasser nämlich dazu verwendet, die Pools der ansässigen Wellness- Hotels zu füllen.

Die wurden dann aber alle abgerissen, nachdem die UNESCO das Land gekauft hatte. So konnte das ursprüngliche Weiß der Terassen wiederhergestellt werden, welches zu diesem Zeitpunkt durch Touristen, Kippenstummel und Dreck zu einem unschönen Grau verkommen war.

Heutzutage lohnt ein Besuch in jedem Fall.
Touristen besichtigen die Pamukkale barfuß © flickr / :::Rui Ornelas::: Es ist zwar ziemlich teuer, ca. 30 Euro, und man ist nicht wirklich alleine - Busladungen voller Touristen, die mit einem die malerischen Terassen begutachten wollen - aber die Terrassen sind trotzdem sehenswert. Man muss seine Schuhe ausziehen, um da rumlaufen zu dürfen und baden in den Pools geht auch nicht mehr ohne weiteres.

Gerechtfertigte Maßnahmen, wie ich finde, um die durch den Tourismus immer noch sichtbaren Schäden am Naturwunder verheilen zu lassen. Hier habe ich gelesen, dass die Betreiber jetzt überlegen, ein Beleuchtungssystem an die Terrassen anzufügen. Wenn das gemacht wird, wäre das für mich glatt ein Grund, nochmal hinzufahren.

Pamukkale in der Türkei © flickr / jordan klein

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Man könnte meinen gerade aufgrund der neusten politischen Wendungen im Tibet-China-Konflikt, würden viele Touristen abgeschreckt das autonome Verwaltungsgebiet der Volksrepublik China zu besuchen, doch gerade jetzt boomt der Reisemarkt in die gefährliche und doch interessante Region. Kein Wunder denn Tibet bietet nicht das typisch-touristische Flair und ist doch ein geschichtsträchtiger und sehenswürdiger Ort.Blind devotion©flickr/SirensongsNicht zuletzt ist es der fulminante “Potala Palast” der die tausenden Touristen anlockt. Der mit über 130.000 Quadratmetern riesige Palast, thront auf demRoten Berg” Lhasas und beherbergt unter anderem die Privatgemächer des 14. Dalai Lamas Tenzin Gyatso. Im Himalaya an der Grenze zwischen Tibet und Nepal liegt mit dem Mount Everest auch der höchste Berg der Erde, der nicht nur Abenteurer und Kletterbegeisterte anlockt. Seit Mitte 2006 die Bahnverbindung ins tibetische Hochland geschaffen wurde, gelangen jährlich 1, 5 Millionen Menschen in die Provinz, die Fahrt von Peking nach Lhasa dauert 48 Stunden.Dalai Lama at Buffalo faculty dialogue©flickr/ameruneAm höchsten Punkt der Bahnstrecke fährt der Zug in einer Höhe von 5072 Metern, diese Tatsache macht auch die Fahrt mit der Bahn so gefährlich, denn viele Menschen erkranken unterwegs an der Höhenkrankheit. Das es nicht nur Pilger sind die das Dach der Welt besuchen bemerkte die chinesische Regierung schnell und baut seitdem die touristische Verbindung nach Tibet stetig aus, was nicht unbedingt förderlich für den Erhalt der traditionellen Feste und Riten der in der Stadt Lhasa ansäßigen Mönche ist.

Swambunath, Kathmandu, Nepal©flickr/Me & I

In der Geschichte fanden immer wieder Aufstände statt, die viele Menschenleben forderten, so auch zur Zeit. Dadurch werden auch immer mehr Sensationstouristen angelockt, die sich bewusst in Gefahr begeben.    [...mehr]


Kopenhagen: NyHavn 6©flickr/zeroK

Europa ist so groß, mindestens genau so groß wie das Fernweh, dass uns in den kälteren Zeiten des Jahres heimsucht. Warum also nicht einen Wochenendtrip in eine europäische Metropole planen? Warum nicht ein Wochenende in Kopenhagen verbringen? Auch mit wenig Geld, lassen sich heutzutage viele Abenteuer erleben. Kopenhagen ist beispielsweise schon Ziel bekannter Billigflieger, so lässt es sich günstig an- und auch wieder abreisen. Neuerdings fährt auch der ICE ab Hamburg mehrmals täglich in Dänemarks Hauptstadt. Eine halbe Million Menschen leben in den 15 Bezirken der Stadt, der für Besucher attraktivste Bezirk ist jedoch die Innenstadt ( “Indre By”). Hier kann man vor allem das Shoppen in vollen Zügen genießen und durch Kopenhagens Haupteinkaufsstraße “Strøget” bummeln. Aufpassen sollte man auf Angebote, die in Dänemark oft etwas kurios ausfallen, so sind drei T-Shirts beispielsweise oft billiger als zwei. Supermärkte und Delikatessläden haben in der Hauptstadt meist auch Sonntags geöffnet, so dass auch Selbstversorgung in einem Ferienhaus in einem Vorort Kopenhagens kein Problem darstellen sollte. Ansonsten gibt es in der Stadt Übernachtungsmöglichkeiten aller Preiskategorien, besonders zu empfehlen ist die Jugendherberge “City”, die wie der Name verspricht zentral in der Innenstadt liegt. Aber auch aus den Vororten kommt man durch das gute S-Bahn-System ohne Probleme ins Stadtzentrum. Dort sollte man sich vor allem den Tivoli ansehen, der in der Nähe des Hauptbahnhofs gelegen ist, dieser älteste Freizeitpark der Welt und ist vor allem eine tolle Attraktion für Kinder. In unmittelbarer Umgebung finden sich interessante Bauwerke, so zum Beispiel auch das Rathaus und ein wenig entfernt die St. Petri Kirche, die älteste Kirche Dänemarks. Auf keinen Fall missen sollte man den Besuch des Schloss Christiansborg, dem heutigen Parlamentssitz, welches auch die architektonische Hauptattraktion der Stadt ist. Kopenhagen ist, aufgrund seiner Vielfältigkeit, ein tolles Ziel für Familienurlaube. Die Kopenhagener selbst sind ein ausgesprochen kinderliebes und auch gastfreundliches Völkchen und werden Ihnen bei Problemen ganz bestimme immer weiterhelfen.

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Immer auf der Suche nach der perfekten Welle…und das nicht nur im Juli. Wellenreiter planen oft ihr ganzes Leben rund um den Sport, der letzte Urlaub liegt noch nicht lange zurück, schon wird der nächste geplant. Surfen - da denkt man an Hawaii, Californien, Australien und wunderschöne karibische Strände, mittlerweile hat sich jedoch auch eine starke Surfszene in Europa etabliert.

Surf`s up #7 © flickr/afu007

Surfer, egal ob Windsurfer, Kitesurfer, Body-Boarder oder eben Wellenreiter, sind wie kleine Schafherden, wenn ein guter Spot gefunden ist, bleibt man nicht lange alleine, daher gibt es auch kaum Geheimtipps was die Orte mit den traumhaften Windverhältnissen angeht, wohl aber Orte die ganzjährig gute Bedingungen zum Surfen bieten. Diese Orte haben oft ihren ganz eigenen Charme, egal ob man in Frankreich, Spanien oder Dänemark Urlaub macht, überall sieht man die selben Menschen, hört dieselbe Musik aus den Strandbars schallen und riecht die salzige Meeresluft.Surfer and Tiki © flickr/Randy Son Of RobertIn Europa ist besonders die französische Atlantikküste rund um Biarritz bekannt für die guten Surfbedingungen, viele Surfer nennen sie die europäische Hauptstadt ihres Sports. Viele Surf-Wettbewerbe finden hier statt und Bilder bekannter Surfer stehen in der Schaufenstern der bekannten Markenläden, die sich an jeder Ecke und besonders der imposanten Strandpromenade befinden. Ein etwas kleinerer Ort in der Nähe ist der Ort Hossegor, in dem besonders das Nachtleben die Begeisterung für den Wassersport widerspiegelt. Legendär ist hier das Rockfood, mit seiner gewöhnungsbedürftigen, aber tollen Mischung verschiedener Musikrichtungen ist es “die” Bar in der sich Surfbegeisterte am Abend treffen. Fährt man die Küste entlang in Richtung Spanien ist San Sebastián der nächste Surf-Hotspot, aber in allen bekannten Urlaubsorten an der Küste und auch auf den kanarischen Inseln sind die Bedingungen zum Surfen ganzjährig gut. Weiter geht es an Portugals Algarve, besonders in Porto selbst ist die “Surfkultur” im kommen, aber auch Troia im Süden ist sehr bekannt. Obwohl diese südlichen Surfspots die bekanntesten sind kann man sich auch bei uns im kalten Norden auf sein Brett schwingen. Zu den populärsten nord-europäische Spots zählen Veeersemeer in den Niederlanden und neuerdings etabliert sich eine Surfszene auch in Dänemark. Selbst in Deutschland hat man auf den Nordeseeinseln, besonders auf Norderney, die Möglichkeit zu surfen. Auch Sylt bietet zeitweise gute Bedingungen und sogar einige Wellenreit-Schulen. Also ab auf die Bretter und los gehts.

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Ärgerlich ist es, wenn man seinen Lieben Zuhause Souvenirs mitbringen möchte und am Flughafen erfährt, dass diese nicht mit in den Flieger dürfen. Deshalb sollte man sich am besten schon vor Reiseantritt über die Flugbestimmungen im klaren sein. Die neuen europäischen Flugbestimmungen, die an allen deutschen Flughäfen gelten (Berlin, Hamburg, Frankfurt, München…), bringen lange Wartenschlangen mit sich,

Checkin am Flughafen

sehen wie folgt aus: Alle im Handgepäck mitgeführten Flüssigkeiten, außer benötigten Medikamenten und Baby- oder Spezialnahrung, dürfen in Flaschen oder Tiegeln transportiert werden, dabei darf die Menge der Substanzen jedoch nicht mehr als 100 Milliliter betragen. Insgesamt dürfen alle Flüssigkeiten nicht mehr als einen Liter ausmachen und müssen zusammen in einem durchsichtigen Plastikbeutel transportiert werden. Mittlerweile bekommt man diese Beutel auch in größeren Drogerieketten, auch viele Kosmetikhersteller bieten bereits kleine Reisesets in durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeuteln, für diejenigen, die auch bei Flugreisen auf Nummer sicher gehen möchten und auf ihre wichtigsten Pflegeartikel nicht verzichten wollen.

Das bedeutet für die Souvenirs und Mitbringsel, dass diese besser im normalen Gepäck verstaut werden, dort gibt es keine Höchstbegrenzung und Sie setzen sich nicht der Gefahr aus, die Flüßigkeiten bei der Sicherheitskontrolle abgeben zu müssen. Eine Alternative dazu ist es im Duty-Free-Shop einzukaufen, Artikel die hier erworben werden, sind von diesen Bestimmungen ausgeschlossen, hier können Sie auch zusätzliche Getränke für die Reise kaufen. Erwähnte Medikamente und Spezialnahrung dürfen auch außerhalb des Beutels transportiert , müssen aber bei der Kontrolle erwähnt werden. Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass man an einen der netten Sicherheitsbeauftragten gelangt, der auch die Zwei-Liter-Wasserflasche mit ins Flugzeug lässt. Doch seien wir ganz ehrlich, ist nicht auch uns unsere Sicherheit wichtiger?    [...mehr]


Das Baltikum entwickelt sich immer mehr zum Geheimtipp unter den Reisenden. Ein Beispiel dafür ist Riga, auch das Paris des Ostens genannt. Was die Stadt selbst auch im Winter eine Reise wert macht?
Zuallererst gibt es an jeder Ecke Saunas, selbst jedes Dorf hat eine eigene Sauna und für kalte Tage sind sie ein idealer Aufenthaltsort. Aber auch die Innenstadt lohnt ein Gang durch die Kälte: Hier mischen sich mittelalterliche Kirchen mit stalinistischen Gebäude und Jugendstilhäusern – ein sehr interessanter Mix.
Wen die historische Seite der Stadt interessiert, sollte unbedingt in das Okkupations-Museum gehen, dessen Ausstellungen einen eindrucksvollen Einblick in die Situation Lettlands während des sowjetischen Regimes und der Nazi-Zeit geben.

Riga bei Nacht
Um nun aber zurück zu den „Paris“-Elementen: In der Innenstadt von Riga findet man zahlreiche Cafés, hier eine kleine Auswahl:

Tagsüber
In Vairak Saules (Dzirnavu 60) kommt man auch kulinarisch auf seine Kosten. Vairak Saules bedeutet „mehr Sonne“ und tatsächlich ist die Einrichtung sommerlich und auch die Bedienung von sonnigem Gemüt.

Das Vanille (Valnu iela 26) ist Café, Restaurant und Sushi-Bar in einem. Hier kann man auch gut am Laptop sitzen und in Ruhe arbeiten.

Abends
Die Skyline Bar (Elizabetes 55, Reval Hotel Latvija im 26. Stock) bietet eine großartige Aussicht auf die Stadt, am besten trinkt man hier ein Cocktail und bewundert die Kulisse der Stadt bei Nacht.

Cuba, in der Altstadt (15 Jaun iela) hat oft Funk-Musik und obskure Latin-Musik und darüber hinaus günstige Longdrinks.

Wer preiswert in Riga übernachten möchte, kann im Riga Old Town Hostel vorbeischauen, das allerdings am besten frühzeitig, da es oft schnell ausgebucht ist. Eine weitere Alternative ist die Jugendherberge.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Riga:

 



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Das Portmonnaie zeigt Ebbe an. Leider ist gerade jetzt eine gute Reisezeit. Was tun? Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten preisgünstig zu reisen, wenn auch auf etwas außergewöhnliche Art.
Neben vielen günstigen Hostels und Jugendherbergen, die aber leider oft auch schon früh ausgebucht sind, gibt es auch interessante Internetplattformen für Traveller. Couchsurfing zum Beispiel oder Hospitality Club bieten privat kostenlose Schlafplätze an. Natürlich steckt dahinter die Ideologie, dass es um einen Austausch geht: Wenn die Gastgeber mal in der Stadt des Gasts sind, sollte er auch ein Zimmer oder eine Couch für sie frei haben. Bei dieser Form der Übernachtungsmöglichkeit hat man meistens auch gleich einen kulturellen Einblick in das jeweilige LaFür günstige Zugreisen muss man oft ein bisschen mehr Zeit mitbringennd und stößt auf viele Insidertipps, die in den kommerziellen Reiseführern nicht stehen. Viele der Gastgeber machen mit ihren Gästen auch gerne einen Rundgang durch die Stadt und verraten ihre Lieblingsecken.
Eine weitere Möglichkeit ist der Häusertausch. Wie schon in dem Film „Liebe braucht keine Ferien“ illustriert, kann man sich irgendeinen Fleck auf der Landkarte aussuchen, schauen ob da noch ein Haus zu dem Zeitpunkt frei ist und dann sich in das Abenteuer stürzen. Für diejenigen, die kein Haus haben, ist das gleiche beim Wohnungstausch möglich. Somit spart man nicht nur einiges an Geld, sondern lernt die Gegend auch hier wieder von einer anderen Seite kennen.
Auch das Fortbewegen kann, neben Billigfliegern, günstiger gestaltet werden: Zum einen gibt es Mitfahrzentralen, die europaweit agiert und Mitfahrgelegenheiten in alle möglichen Gegenden von Privatpersonen anbietet. So kostet eine Reise quer durcManchmal hilft nichts - dann muss der Daumen raus © flickr / raindrifth Deutschland im Schnitt 25 bis 30 Euro. Wenn man das mit den gängigen Preisen bei Zugreisen vergleicht, hat man Etliches gespart. Aber auch das Fahren mit dem Zug kann weniger schwer ins Portmonnaie fallen: Für Vielfahrer lohnen sich natürlich regelmäßige Vergünstigungen, wie bei der Deutschen Bahn die Bahncard. Aber in fast allen europäischen Ländern sind Gruppenreisen meistens preiswerter, wichtig ist nur, sie auch organisiert zu bekommen. Auch das kann man zum Beispiel über Mitfahrzentralen machen. Und für Abenteuerlustige bleibt ja immer noch das Trampen, dass zwar heutzutage nicht mehr so gängig ist, wie in den wilden 6oern, aber immer noch (und mit Erfolg) praktiziert wird.    [...mehr]


Jeder, der schon einmal in Südfrankreich gewesen ist kennt die Leute und die Lebensfreude auf diesem schönen Fleckchen Erde. Bordeaux ist nicht das typische Ziel einer Kurzreise oder eines Wochenendtrips, da die Anreise von Deutschland aus zu langwierig ist und eine Flugreise sich bislang nur für einen längeren Aufenthalt, in der Universitätsstadt, lohnt. Wer aber auf Durchreise ist, oder einen Familienurlaub plant, sollte den Besuch des historischen Stadtkerns nicht missen. Bordeaux liegt ca. 45 Kilometer vom Meer entfernt, was einen Ausflug zu diesem möglich macht, Bordeaux selbst ist aber kein Ziel für einen Strandurlaub. Besonders einladend sind die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in den vielen Gassen der Altstadt, die keine Wünsche offen lassen. Mit einem Einkaufsbummel verbinden kann man hier auch die Besichtigung der wunderschönen Bauwerke, generell dominieren die kolonialen Bauten das Stadtbild und das warme Ambiente Bordeauxs.

la commanderie de peyrassol 2003©flickr/nyaa bierdies perch

Architekturfreunde werden sicherlich von der Cathetrale St. André beeindruckt sein. Ein prächtiger Springbrunnen, inmitten des Denkmals der Girondisten weist den Weg zur Kathedrale durch die Einkaufsstraßen. Um den Tag ausklingen zu lassen empfiehlt sich das rege Nachtleben der Universitätsstadt oder auch die vielen Tavernen, hier kann man auch an Weinverkostungen teilnehmen, die für Bordeaux so typisch sind. Eine andere Ausflugsidee, ist ein Besuch der größten Wanderdüne Europas, der Düne von Pilar (Dune du Pilat). Dort hat man, neben dem atemberaubenden Blick auf das Meer, die Möglichkeit zum Sandboarden, also mit Snowboards die Sanddüne hinunterzufahren und trifft auf so manche kuriose Gestalten. Selbstverständlich verfügt die Kulturstadt Bordeaux auch über einige interessante Museen, wie zum Beispiel das Musée d´Aquitane, dass die Geschichte der Region zeigt, oder das Museum der modernen Kunst, welches sogar freien Eintritt gewährt und trotzdem einige imposante Werke ausstellt. Ob Kulturfreund oder Abenteuerurlauber, in Bordeaux wird niemand zu kurz kommen und selbst der größte Misanthrop verwandelt sich angesichts des mediterranen Ambientes und der ansteckenden Lebensfreude.

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