Was liegt näher für einen Kurzurlaub, als Österreichs Landeshauptstadt Wien zu besuchen. Die Anreise ist günstig, aus Süddeutschland kommt man am günstigsten mit dem Auto in die Millionenstadt, ansonsten kann man mit den Billigfluglinien für wenig Geld fliegen oder einen der Bahn-Sparpreise ausnutzen. Sprachproblemen wird man in Österreich auch eher selten begegnen, dafür aber viele neue Worte mitnehmen können, wenn man Österreichs Küche kennenlernt. Kaiserschmarrn, Palatschinken und Beuschel sind nur drei der vielen Möglichkeiten die exquisite österreichische Küche auszuprobieren.

Neptun fountain©flickr/wili hybrid

Aber nicht nur das Essen, auch das Drumherum stimmt in Wien. Die alten Häuser der Stadt und die vielen traditionellen Wiener Cafés prägen das Stadtbild, allen voran natürlich das berühmte Hotel Sacher. Hier sollte man sich auf alle Fälle ein Stück der berühmten Torte bestellen und dazu ein Kännchen des ausgezeichneten Kaffees, für den das Hotel ebenfalls bekannt ist. Natürlich würde das Übernachten in diesem Hotel das Reisebudget der meisten Urlauber sprengen, doch besonders am Stadtrand findet man in Form traditioneller Pensionen und Jugendherbergen, auch die Möglichkeit günstig in Wien zu nächtigen. Für eine längere Reise und flexibles Reisen innerhalb der Stadt bietet sich das Acht-Tage-Streifenticket an, welches man zum Preis von 27 Euro in jeder Touristeninformation bekommen kann. Die erwähnten imposanten Gebäude der Stadt sind absolut sehenswert, besonderen Eindruck werden mit Sicherheit das Hundertwasserhaus, die Parkanlage Belvedere und natürlich das berühmte Wiener Burgtheater hinterlassen, welches internationale Künstler anlockt, selbst die Toten Hosen haben hier schon ein Konzert gegeben. Wien bietet unzählige Möglichkeiten hier ein Wochenende zu verbringen, ob Familien, Paare oder Einzelpersonen, alle werden hier voll auf ihre Kosten kommen.    [...mehr]


Zugegeben, Island scheint zunächst ein überaus exotisches Ziel für einen Kurzurlaub zu sein, aber die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Erde bietet so manche überraschende Attraktion. Für einen Islandbesuch bietet sich, aufgrund der Lage natürlich eine Flugreise an, glücklicherweise wird die Hauptstadt Islands mittlerweile auch von den meisten Billigfluganbietern angeflogen, was die An- und Abreise nicht nur komfortabel, sondern auch vergleichsweise günstig gestaltet. Auch die isländische Billigfluglinie Iceland Express bietet Flüge aus mehreren Großflughäfen nach Island an. Obwohl der Flughafen eine gute Stunde vom Zentrum Reykjavíks entfernt liegt gibt es, durch den Flybus, der zwischen Flughafen und Stadtkern pendelt, eine gute Verbindung. In der Stadt selbst gibt es kein Bahn- dafür aber ein umso besseres Busliniennetz, was das herumkommen enorm vereinfacht. Unterkünfte gibt es in allen Kategorien von gehobenen Wellnesshotels, über Pensionen, bis hin zu günstigen Hostels wird hier jeder Geldbeutel bedient.

Old church in iceland©flickr/lydurs

Wellness sollte jedoch für jeden Urlauber ein Thema sein, denn die vielen Thermalquellen laden zu einem Besuch ein und sind nach einem langen Stadtbummel genau das richtige um zu entspannen, auch die Saunakultur ist hier weit verbreitet. Wenn es Abend wird, und damit Zeit auch den Körper von innen zu wärmen, erwacht auch die Stadt, besonders im “Sommer” wird das Barhopping zu einem Erlebnis, da das ständige Sonnenlicht die Zeit völlig vergessen lässt. Dies ist vielleicht auch ein Grund, warum es die Isländer frühestens gegen Mitternacht aus dem Haus treibt. Beliebt ist in Reykjavík vor allem das Kaffibarinn, das zum Tanzen, Trinken und Spaß haben einlädt. Ein Urlaub in Island ist wirklich einen Versuch wert, die außergewöhnliche Esskultur, die aufgeschlossenen Menschen und die wunderschöne Natur werden hier jeden Urlaub unvergesslich machen. Versprochen.

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Ein ganzes Jahrtausend hat der Stadtkern Oslos schon überstanden, doch altbacken ist die Stadt nun wirklich nicht. Oslo ist eines der beliebtesten Reiseziele Skandinaviens, wenngleich die Stadt zu den teuersten der Welt zählt. Dieser Tatsache sollte man sich bewusst sein, wenn man seine Reise in die norwegische Hauptstadt plant, denn das Reisebudget ist schnell überschritten. Durch die zwei Flughäfen ist Oslo am besten und günstigsten über den Luftweg zu bereisen, leider gehört es bislang jedoch nicht zu den Zielen der bekannten Billigflieger, wenn man die Reise jedoch frühzeitig bucht, finden sich auch relativ günstige Direktflüge. Oslo selbst verfügt über ein gutes Netz öffentlicher Verkehrsmittel, vom Flughafen aus, gelangt man gut und günstig mit dem “Flytoget”, einem Expresszug ins Stadtzentrum. Als Unterkunft empfiehlt sich das Anker-Hostel, dass für skandinavische Verhältnisse eine sehr günstige Unterkunft darstellt, zudem liegt es zentral und ist ein guter Ausgangspunkt für die Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten.

DSC00385-8_Panorama, Sunrise Oslo Fjord, Oslo, Norway©flickr/jimg944

Ein Muss für alle Kunstbegeisterten Oslo-Besucher ist der Besuch des Munch-Museums und der Nationalgalerie, Edvard Munch vermachte kurz vor seinem Tode, seiner Wahlheimat die Werke, die man dort heute noch begutachten kann. Der Großteil seiner Werke und alle graphischen Motive Munchs befinden sich im streng bewachten Museum, dass durch den Raub von Munchs Der Schrei viel Aufmerksamkeit erlangte. In der Nationalgalerie befinden sich ebenfalls einige Bilder des norwegischen Malers, sowie auch Werke von Picasso, van Gogh und selbst von Monet. Auch ist die Galerie eine der wenigen Sehenswürdigkeiten mit freiem Eintritt, ein Besuch lohnt sich daher absolut. Ein Einkaufsbummel in der Stadt wird sich wahrscheinlich schnell als ernüchternd erweisen, da die Preise wirklich hoch sind, obgleich das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten in Norwegen seinesgleichen sucht. Eine Oslo-Reise gehört also sicherlich nicht zu den günstigsten Kurztrips, die man in Europa unternehmen kann, lohnt sich aber in jedem Fall und wer die Exklusivität der Stadt zu schätzen weiß, wird hier voll auf seine kosten kommen.

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Die rund 2.300 Jahre alte Geschichte Thessalonikis begegnet Besuchern auf Schritt und Tritt. Stadtsymbol und Blickfang an derStrandpromenade ist der Weiße Turm, der momentan in ein Hi-Tech-Museum zur Geschichte der Stadt umgebaut wird. Meisterwerke der Baukunst aus unterschiedlichsten Epochen liegen in unmittelbarer Nähe zueinander - so können Besucher „im Schritttempo“ durch die Jahrhunderte gehen. Apropos Schritttempo: Tatsächlich lassen sich vom Aristoteles-Platz fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Zum Beispiel auch Ladadika, das perfekte Viertel zum Ausgehen. Viele preiswerte Tavernen und Ouzerien laden zu einem Abend im altertümlichen Stil bei ein paar Gläschen Ouzo ein und später gibt es für Tanzfreudige viele unterschiedliche Angebote: In speziellen Tavernen in der Nähe des Flughafens wird oft die traditionelle Bouzouki-Musik gespielt, in den vielen Bars und Clubs in der Nähe des Weißen Turms kann man zur internationalen Musik seiner Energie freien Lauf lassen. Wer vorab schon mal in die griechische Musik reinhören möchte, kann das hier tun.

das altertümlich anmutende Viertel Ladadika
Von Thessaloniki ist es nicht weit zu den Stränden der Halbinsel Halidiki, auf der auch der Philosoph Aristoteles lebte. Hier finden sich eine von Griechenlands schönsten Stränden, die von den Touristen deswegen auch rege genutzt werden. Wer sie nicht so überfüllt vorfinden möchte, sollte im Frühling herkommen. Überhaupt ist der Frühling für Thessaloniki eine der besten Reisezeiten, da es schon sehr warm ist: 20 Grad und mehr.

Für die Kunstinteressierten hier ein besonderer Tipp: Die Photobiennale beginnt ab April und bietet über 100 Künstlern aus 15 verschiedenen Ländern eine Plattform, ihre Fotos in den Museen und Galerien der Stadt auszustellen.    [...mehr]


Berlin ist nicht nur die größte Stadt Deutschlands, sondern auch die mit dem meisten Flair. Die Nachteile Berlins lernt man eigentlich nur kennen, wenn man sich hier länger als drei Tage aufhält. Deswegen mein Vorschlag: Ein Wochenendurlaub in Berlin!

Wochenendurlaub in Berlin © flickr / freakyman

Natürlich wird man nur an der Oberfläche kratzen, genug Unterhaltung für einen aufregenden Trip bietet die deutsche Hauptstadt aber allemal. Die Shoppingsüchtigen werden sich auf dem Kudamm oder im relativ neuen Alexa Berlin wie zuhause fühlen. Für Kulturinteressierte bieten drei Opernhäuser und unzählige Theaterprogramme genug Stoff für drei Jahre, die drei Tage wird man zur Not auch gefüllt bekommen.

Die Berliner Parks sind wunderschön und bieten sich an für ausgedehnte Spaziergänge. Freizeitangebote sind ebenfalls zahlreich gesäht. Ob die historischen Schauplätze von Jugendkultur SEZ Berlin und FEZ im ehemaligen Ostteil der Stadt, oder Bars im Kreuzberger Nachtleben - in Berlin lässt sich so viel erleben, dass man vor dem Wochenendurlaub am Besten einen Tag Planung einlegt.

Wer sich von derAnreise nicht abschrecken lässt, der wird eine Hauptstadt vorfinden, die sich in den letzten zehn Jahren eindeutig positiv gewandelt hat. Wir sehen uns in Berlin!

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Nur knapp 550.000 Einwohner und trotzdem ist Helsinki nicht nur die Haupt-, sondern auch die größte Stadt Finnlands und ist durch die gute Flugverbindung von Deutschland aus hervorragend für einen Wochenendtrip geeignet. Alle Billigfluglininen fliegen ab Köln/Bonn und Berlin für wenig Geld in die finnische Hauptstadt. neben den vielen imposanten Bauwerken wie der Uspenski-Kathedrale, dem Olympiastadion und dem Parlamentsgebäude lohnt sich vor allem ein Besuch im Freizeitbad Serena, hier kann und sollte man auch die finnische Sauna besuchen-ein Muss bei jeden Finnland Besuch. Weiterhin laden die vielen Läden in der Nähe des Hauptbahnhofs auf einen Stadtbummel ein, was sie in Helsinki kaufen, werden sie in Deutschland bestimmt nicht an vielen anderen Leibern sehen. Für fast jeden Stil findet man hier die passende Kleidung und diese Vielfalt sucht in Europa immer noch ihresgleichen.

Field in October©flickr/wili hybrid

Nachtschwärmer kommen in Helsinki voll auf ihre Kosten, es gibt eine ganze Reihe verschiedener Musikbars und Diskotheken und das stehen in den oft langen Schlangen lohnt sich wirklich. Besonders zu empfehlen ist die Jääbaari-Eisbar, die ihrem Namen alle Ehre macht, daher sollte auf warme Kleidung geachtet werden. Finnen genießen ihre Freizeit gerne in Cafés, daher sind viele kleine, typisch finnische Kaffestuben in den großen Einkaufsstraßen zu finden, obwohl auch die amerikanischen Kaffehaus-Ketten auf dem Vormarsch sind. Helsinki bietet eine Reihe günstiger Übernachtungsmöglichkeiten, die Hostels sollten Sie aber frühzeitig buchen, denn Helsinki ist beliebt und dementsprechend voll sind auch die Zimmer der Jugendherbergen und Hostels. Günstig und traditionell stehen diesen die vielen Pensionen entgegen, die Zimmer am Stadtrand anbieten, auch hier müssen sie keine Angst vor Verständigungsproblemen haben, die meisten Finnen sprechen ein sehr gutes Englisch und auch Deutsch ist relativ verbreitet.

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Bangkok, oder auch die Stadt der Engel, wie sie häufig übersetzt wird liegt am Chao-Phraya-Strom und ist die Hauptstadt Thailands. Obwohl Thailand seit Mitte der 90er Jahr ein beliebtes Urlaubsziel für Eropäer geworden ist, findet man erstaunlich viel Ursprüngliches und kann die alten Traditionen der thailändischen Kultur noch immer hautnah erleben. Mit fast sieben Millionen Einwohnern in der Stadt Bangkok und fast zwölf Millionen mit den kleinen Vorstädten, ist Bangkok, besonders für thailändische Verhältnisse eine riesige Metropole. Daher ist die Stadt pulsierendes Herz und auch die Seele des Landes. Für den typischen Thailand-Besucher sind oft die klimatischen Verhältnisse vor Ort kraftraubend, denn durch die Nähe zum Äquator, ist es dort das ganze Jahr lang schwül-heiß und besonders durch den Verkehr ist auch die Luft sehr schlecht. Ein Hotel sollte daher immer mit Klimaanlage gebucht werden. Da die Millionenstadt auch Verkehrknotenpunkt des Landes ist, kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt, billig sind auch die Taxis, die man zu jeder Tages- und Nachtzeit anhalten kann. Man sollte vor jeder Fahrt jedoch darauf plädieren mit Taxi-Meter zu fahren, da der Fahrer sich sonst einen Preis ausdenken wird der bis zu zehn mal so hoch sein kann wie der reguläre Tarif.

Globes and lights©flickr/Gaetan Lee

Mittlerweile verfügt Bangkok über 4 große Einkaufszentren, in denen man alle, auch westlichen, Dinge bekommen kann. Die Preise hier sind allerdings hoch, billiger und vor allem interessanter ist es, die vielen Märkte zu besuchen, auf denen man auch allerlei kuriose Spezialitäten kosten kann. Bangkok ist auch berühmt für sein Nachtleben, man muss jedoch aufpassen in welcher Art Etablissements man sich befindet, dies ist jedoch nach kurzer Zeit meist ersichtlich und dem Vergnügen in Bars und Diskotheken sollte nichts im Wege stehen. Obwohl Thailand-Reisen durch den Flug oft sehr teuer sind, kann man im Land selbst günstig die Mittel des täglichen Bedarfs erwerben, die Leute sind sehr gastfreundlich und nett, deshalb sollte man auch als Tourist zuvorkommend sein und versuchen sich auf die Kultur einzulassen. Wenn man dies beachtet, kann man in Thailand einen der schönsten Urlaube erleben, die man je unternommen hat.

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lady in boat © flickr/joeannenah

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So einheitlich unser Land auch scheint, wenn man sich andere Kulturen ansieht, gibt es dennoch viele Unterschiede im Begehen von Festen. Ostern ist ein tolles Beispiel für die Verschiedenheit unserer Bräuche und Traditionen. Wer war als Kind nicht begeistert von den Osterfeuern, die es am Ostersonntag in ganz Deutschland zu finden gilt, in den südlicheren Teilen der Bundesrepublik heißen sie traditionsgemäß im übrigen Jaurusfeuer oder Judasfeuer. Doch diese Tradition hat sich nicht überall in Deutschland durchgesetzt im Osten und Südosten Deutschlands beispielsweise ist diese Tradition weitgehend unbekannt.

SH107181©flickr/digitoxin

In wieder anderen Teilen Deutschlands haben sich andere Bräuche etabliert. In kleinen Dörfern Ostwestfalens entzündet man so genannte Osterräder, das sind große Heuballen, die angezündet und einen Berg hinuntergerollt werden. Dieser Brauch ist ebenfalls sehr alt und erinnert seit langem an eine kreisende Sonne, da man früher an die Sonne als am Himmel kreisenden Kriegsgott glaubte, dem damit gehuldigt werden sollte.In ganz Deutschland, dafür aber in kaum einem anderen Land kennt man natürlich den Osterhasen, der am Ostersonntag Geschenke und Eier versteckt. Dieser uralte Brauch symbolisiert Leben (Ei) und Fruchtbarkeit (Hase), diese ursprünglich heidnischen Symbolen läuten heute nach christlicher Symbolik den Frühling und die neue, reiche Zeit nach vorangegangener Fastenzeit ein. Das Osterfest wird heute als Frühlingsfest verstanden und ist eine Mischung aus alt heidnischer,christlicher und neu-entstandener, moderner Symbolik. Die Henne oder das Küken beispielsweise, die uns aus den Osterkörbchen entgegenlächeln sind aus der Not entstanden kommerziell erfolgreicher vermarkten zu können, wobei der Zusammenhang zwischen Ei und Huhn natürlich nicht abgestritten werden kann. Ostern ist bis heute ein traditionsreiches Fest in einer heutigen multikulturellen Gesellschaft verliert die Tradition jedoch schnell an Bedeutung und die Tragweite der Vermarktung von Hase, Ei und Küken nehmen zu.    [...mehr]


Kommt man nach Tallinn fällt natürlich zuerst einmal die mittelalterliche Altstadt ins Auge, mit ihren Türmen und der langen Stadtmauer, die 1997 sogar von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Im Zentrum ist dort der Rathausplatz, steigt man auf das Rathaus hat man eine gute Aussicht von oben auf Tallinn. Auch der Fernsehturm bietet bei guten Wetterverhältnissen Ausblick bis hin zur finnischen Küste. Ein weiteres wichtiges Gebäude ist die Alexander Nevsky Kathedrale, die mit ihren Zwiebeltürmen markant aus dem Stadtbild heraussticht. die Alexander Nevsky Kathedrale © flickr jimg944
Wer ein bisschen weg von dem Stadttrubel möchte, kann sich entweder zu einer kleinen Hafentour mit dem Boot aufmachen oder gleich zur Insel Naissaar in der Tallinner Bucht herüberfahren.
Die Kulturfreunde kommen in Tallinn voll auf ihre Kosten: Die unterschiedlichsten Museen bieten moderne und ältere Kunst an. Ob Gemälde- und Photokunst oder Geschichte, Technologie und Literatur , es wird jeder etwas für seinen Geschmack finden.
Tallinn bietet den Besuchern eine Reihe von interessanten Festivals im Laufe des Jahres an. Zu erwähnen wären das Studenten-Jazz-Festival im Februar, das Altstadt-Festival im Juni, der Tallinn Rock Sommer – das größte baltische Rock-Musik-Festival oder das Baltische Folk-Festival, beide im Juli.
Eine gute Auswahl von Restaurants und Cafés in Tallinn findet man hier. Ein traditionelles estnisches Gericht, Blutwurst und Sauerkraut, lässt sich hier in vielen Restaurants vorfinden, genauso wie eine breit gefächerte internationale Küche. Aber auch die Cafés, ob traditionelles Kaffeehaus oder modernes Szenecafé laden zu einer Ruhepause ein. Und die Alkoholfreunde sollten, aus reinen Gründen des Kulturinteresses natürlich, mal den Vana Tallin Likör probieren, auch typisch estnisch.    [...mehr]


Riesige Städte haben zwar schon immer riesige Aufmerksamkeit erregt, aber konnten auf der anderen Seite noch nie sonderlich viel Charme entwickeln. Ganz anders ist es bei Tallinn.

Die Hauptstadt von Estland gehört mit ihren 400.000 Bewohnern zu den sogenannten „Second Citys“, einer Sorte Stadt die bei weitem nicht so überlaufen ist, aber kulturell wesentlich interessanter: Sie zieht nicht nur Designer und Mulit-Media-Leute an, sondern beherbergt auch eine nicht enden wollende Liste von Kunstgallerien. Besonders interessant ist das Museum für zeitgenössische Kunst (KuMu), das erst vor kurzem in einem modernen Glasbau eröffnete. In den verborgenen Ecken der Stadt kann man die Underground-Szene entdecken, die kulturelle Avantgarde mit ihren Off-Theatern und Lesebühnen. In einer alten Fabrik fördert die Stadt zum Beispiel gerade ein Kunstprojekt der alternativen Szene, mit Ausstellungen und Grunge-Partys.

Kunst in der Straße © flickr / Benoit DerrierNicht nur die blühende Kulturszene, auch das permanente Balancieren zwischen Mittelalter und Web 2.O. machen die Tallinn höchst interessant.
Den Besucher erwartet zunächst einmal eine mittelalterliche Altstadt…über das Kopfsteinpflaster kann man ab und an tatsächlich Pferdehufe klappern hören, die Touristen werden gerne von mittelalterlich gekleideten Gestalten für Restaurantbesuche abgefangen. Auf der anderen Seite ist Tallinn von der Technologie kaum noch loszukriegen: Bustickets und Parktickets werden per SMS bezahlt, Geburtsurkunden per Mail zugesandt und 100 Prozent der Schulen haben einen Internetanschluss. Um das Ganze noch zu toppen, garantiert der Staat den Einwohnern kostenlosen Internetzugang als Grundrecht und somit kann man überall in der Stadt problemlos an Terminals seine Mails checken. Tallinn – diese Stadt pulsiert und hat noch viel mehr, was es zu entdecken gilt. Ein Grund möglichst schnell mal hinzufahren.

Die Altstadt bei Nacht © flickr / Marcus Vegas

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