Weltwirtschaftskrise steht vor der Tür und das Geld ist ohnehin schon knapp, aber auf den Urlaub wollen die meisten deshalb trotzdem noch lange nicht verzichten. Wozu auch? Es gibt ja billige Alternativen.
Beispielsweise die Fahrradtour
. Rümpft bitte nicht sofort die Nase, denn mal ehrlich, wann habt ihr das letzte mal auf einem Drahtsessel gehockt? Wann habt ihr das letzte Mal selbst die Gegend erkundet, ohne dabei im Auto, Zug oder Flugzeug zu sitzen?
Das schöne an einem Fahrrad ist ja, dass es kein Benzin und nur eigenen Körperschweiß kostet und dass man so nicht nur zur Landschaftserkundung, sondern auch zu mehr Bewegung kommt
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Es muss ja nicht immer gleich Sandstrand und Südseetraum sein. Ost- oder Nordsee sind ebenfalls traumhaft! Und in einer Zeit, wo die Deutschlandreise ohnehin wieder ein erstarkender Trend ist, sollte man diese Möglichkeit nicht sofort von sich weisen.
Wie ich überhaupt auf diesen etwas altbackenen Tipp komme? Ich selber bin schon mit dem Fahrrad in Büsum an der Nordsee gewesen, bin immer der Nase hinterher den Deich entlang geradelt, mit Sonne im Nacken und Rückenwind. Den Salz in der Nase und am Horizont schon den Mastsegel erahnend…
wir haben damals in einer Jugendherberge gewohnt und an einem Wochenende die Gegend unsicher gemacht, bis wir wieder auf unsere Fahrräder gestiegen und nach Hause geradelt sind.
ch hatte Strand, Meer, Abenteuer und Party… und das für lau. Als fünfzehnjährige fand ich das natürlich total klasse und das alles ganz ohne meine Eltern. Wir haben die Route selbst festgelegt, den Zeitplan, das Geldmanagement und hatten dabei super viel Spaß.
Ich würde es immer wieder machen. Und werde es auch, sobald ich mal wieder Landurlaub mache und aus der Großstadt flüchte
.
Übrigens gibt es mitlerweile in fast jedem Urlaubsort ausgeschilderte Fahrradwege und Geschäfte, in denen man günstig Fahrräder mieten kann. Das nochmal zusätzlich für all diejenigen, die kein eigenes Fahrrad besitzen oder aber schon den Urlaub am Strand geplant haben. Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Spaß, falls ihr diese konservative Reisemöglichkeit ausprobieren mögt
… ihr könnt ja mal davon berichten!
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Endlich steht der Urlaub an und das Reiseziel hat man auch schon gefunden. Bleibt nur noch die Frage offen, wie man zu dem begehrten Ziel gelangt.
Man kann sich natürlich in ein Flugzeug setzen. Oder mit dem Auto fahren. Oder aber man segelt einfach selber los
. Dabei werden Sie noch nicht einmal mehr schief angeschaut – denn segeln ist Trend. Jeder, der etwas auf sich hält, hat schon in einer Nussschale gehockt und sich den Mastsegel gegen den Kopf hauen lassen. [...mehr]
Reisen bringt Spaß. Und Reisen ist ein teures Vergnügen. Aber wer sich auf neue Dinge einlassen möchte, abenteuerlustig ist und sich was traut, der kann ja nach Alternativen Ausschau halten.
Vor einiger Zeit wurde in diesem Blog ja schon von dem Couchsurfing berichtet. Eine noch etwas extremere Maßnahme ist der Haustausch. Wie der Name schon sagt, tauscht man hier seine Wohnung bzw. sein Haus gegen das Zuhause eines anderen. Der andere hat vielleicht eine Wohnung in New York, während man selbst in Berlin sesshaft ist.
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Es geht schneller, als man denkt und jeder von uns kennt mindestens eine Person, der es schon passiert ist: der berühmte Überfall im Auslands-Urlaub. Denn Touristen sind ja in der Hinsicht ein besonders beliebtes Opfer!
Während seines Urlaubs sollte man sich schützen. Denn gerade zu dieser Zeit ist man ausgelassen, unbedacht und unbesorgt. Gut gelaunt geht man auf eine Shoppingtour, steckt sich die Geldbörse in die Hose und zu dem ungehobelten Mann, der einen so angerempelt hat, ist man auch noch gnädigerweise freundlich. Der aber hat derweil die Geldbörse mit spitzen Fingern aus der Jeans gezogen und lächelt süffisant zurück.
Und erst beim Bezahlen fällt einem das Dilemma auf.
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Urlaub ohne die Eltern ist Trend. Warum, muss ich wohl nicht erklären. Aber seit einigen Jahren gibt es da immer bessere Möglichkeiten, diesen Wunsch auch umzusetzen.
Der erste eigene Urlaub, darüber schrieb ich ja bereits bezüglich den neuen Jugendreisen, die seit einigen Jahren den Markt dominieren.
Aber oft ist die Jugendreise noch nicht ,,cool” und ,,unabhängig” genug, man will ja frei sein, sich das Abenteuer um die Nase wehen lassen und beweisen, wieviel erwachsen schon in einem steckt. [...mehr]
Was braucht man alles, wenn man in den Urlaub fährt? Den Pass, Geld, Klamotten und – um Beweise für den Urlaub vorzulegen – eine Kamera. Doch welche nehm’ ich mit?
Sicherlich ist in jedem Handy nun eine Kamera eingebaut und die meisten davon machen ganz passable Bilder, doch sind diese immer noch viel zu pixelig um sie auf dem TV als Diashow oder als Ausdruck vorzuführen. Da muss es schon eine etwas bessere Kamera sein, oder?
Für den Menschen, der eigentlich nur ein paar Schnappschüsse machen will, der sollte sich eine Kompakt-Kamera mitnehmen. Hier bietet sich beispielsweise die Canon Digital ixus 80is an. Die Kamera nämlich schon acht Megapixel und eine Videofunktion. Ein Face-Detection-Feature bereitet die Kamera für Aufnahmen des Urlaubspartner – gleich ob mitgebracht oder dort als Single kennengelernt – mit einem Knopfdruck vor.

Die Kamera im Urlaub lässt den Urlaub unvergesslich
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Die Kreuzfahrt war immer etwas besonderes, etwas, das man zu seiner Goldenen Hochzeit mal angedacht hat. Kreuzfahrten – der Klang dieses Wortes hat schon so einen altbackenen Nachgeschmack, liegt schwer auf der Zunge und erinnert mich an ein staubiges, altes Sofa.
Aber genau dieses alte Sofa ist jetzt ganz stark im Kommen, denn schon länger werden die berühmten Schiffsreisen jetzt auch für junge, nicht so schwerreiche, Leute erschwinglich und somit auch wieder richtig interessant.
Denn mal ehrlich: Die Reise auf dem Schiff an sich kann ja nicht so altmodisch sein, oder? Es ist doch wohl mehr das, was wir mit dem Wort ,,Kreuzfahrt” verbinden, welche Assoziationen es in unseren Köpfen auslöst. [...mehr]
Ein stiller, leiser Trend greift heimlich um sich: die Deutschlandreise. Man muss plötzlich nicht mehr nach Amerika, nach Irland oder Norwegen. Plötzlich ist es die Nachbarstadt, die Nordsee oder die bunte Hauptstadt.
Seit ein paar Jahren ist Deutschland wieder ,,in”. Es wird nicht mehr nach Frankreich getrampt, sondern mit dem Zug nach München gegondelt.
Oder mit dem Zelt an die Ostsee, sich ein bisschen frischen Wind um die Nase blasen lassen. Wenn ich sage: ,,Ich war auf Korsika im Sommer”, sagt die rauchende Frau auf der Party mir gegenüber schulterzuckend: ,,Und? Ich hab´ vier Wochen lang ´ne Deutschlandreise gemacht.”
Unsere Kultur ist wieder interessant, unsere Landschaft robust. Und robust ist genauso Trend wie Converse Chucks oder Tokio Hotel. Das verschrobene ist wieder in und so langsam wird es auch wieder Normalität, sich seinem Land zugehörig zu fühlen. Und es nicht zu verachten, wie es Jahrzehntelang der Fall gewesen ist.
Das hat zur Folge, dass das Heimatland auch neu entdeckt und erobert werden muss. Und das geht ja bekanntlich am besten, indem man es auf Reisen kennen lernt
. Also ist diese Entwicklung eigentlich nur natürlich, wir wissen ja auch längst, dass man zum Saufen nicht nach Hawaii fliegen muss. Sondern dass da die Nachbarstadt und deren Kneipen völlig ausreichen
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Bisher ist die Mehrzahl der Deutschlandreisenden aber noch über sechzig, aber das kippt seit einigen Jahren immer mehr in die andere Richtung. Mal davon abgesehen, dass so eine Reise durch das eigene Land sehr viel billiger und einfacher zu planen ist, als würde man mal eben durch Irland fahren.
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Michelle ist 23, Studentin und für vier Tage in London unterwegs. Übernachten wird sie bei Kevin. Der ist 29, im Bereich Investment tätig, liebt Salsa tanzen und Kunstausstellungen. Mehr weiß Michelle aber noch nicht über Kevin, denn sie hat ihn bisher nur virtuell gesehen. Sie haben sich über eine der Traveller-Seiten im Internet kennen gelernt: Couchsurfing.
Wie auch bei hospitalityclub oder bewelcome stellen Reisende kostenlos ihre Schlafplätze zur Verfügung oder besser gesagt: Ihre Couch. Das Motto ist: Wenn ich in Singapur bin, kann ich für ein paar Tage bei dir pennen, dafür bist du auch jederzeit bei mir in Hamburg in meiner WG willkommen.
Interessierte Teilnehmer können sich auf der Webseite registrieren und erhalten einen Usernamen und ein Passwort für den Login. Mit ihrem Profil informieren sie nicht nur potentielle Gastgeber über ihre Person, sondern können sich auch bei Gästen, die sie empfangen, absichern: Wie sieht er aus, wie tickt er, was schreiben andere über ihn?
Das Spannende an Istanbul sind seine Gegensätze: Junge Frauen in kurzen Tops begegnen ganzkörperverschleierten Frauen in tiefschwarz. In der einen Straßenecke weht die Regenbogenfahne der Schwulen und Lesben, in der nächsten wird vom Minarett einer Moschee zum Gebet gerufen.
Lässt man sich ein wenig auf der Istiklal Cadessi (zu Deutsch: Straße der Unabhängigkeit) treiben, dann bekommt man die ganze spirituelle und sekuläre Bandbreite der Stadt zu sehen. Eigentlich gibt es nichts, was es nicht gibt: Teestuben und Coffeshop-Ketten, Jugendstilpassagen und moderne Einkaufsmalls, muslimisches Kloster und orthodoxe Gottesdienste.











