Urlaub und Haustier sind zwei unvereinbare Komponente, die oftmals für Kopfzerbrechen sorgen, wenn es darum geht, das Tier irgendwo sicher unter zu bringen, während man selber unter Palmenwedeln seinen Caipirinhia genießt.
Dabei muss das gar nicht sein. Wer seinen Hund liebt, der trennt sich auch nur ungern von Wauzi. Das muss ja auch gar nicht sein, wenn man den Urlaub bellogerecht gestaltet und sich auch mit dem Bergsee zufrieden gibt, anstatt Südseefeeling am Mittelmeer. [...mehr]
Städtereisen ist ein moderner Begriff aus den Mündern der Jetsetter von heute. Denn Städtereisen ist ,,in”. Und damit ist der kurzweilige Urlaub für den workaholic gemeint, der ,,mal eben” irgendwie ,,raus” muss.

Früher sind wir noch in unsere rostigen, klapprigen Autos gestiegen, um eine Stadt zu besuchen und sie sich einzuverleiben. Das wurde aufwändig geplant, schon Wochen vorher hat man sich die Route ausgrechnet, die man zu fahren gedenkt. Zwei Tage Fahrzeit eingeplant, auf der Autobahnraststätte geschlafen, hatte man schon einige Abenteuer hinter sich, bevor man das Ortsschild am Horizont erahnen konnte. [...mehr]
Reisen macht jedem Spaß. Ob nun der vierjährige Fritz, der zum ersten Mal seine nackten Füßchen ins Meer steckt oder aber Oma Heidrun, die mit über sechzig die Ruhe des dahin plätschernden Wellenkams genießt.
Doch genau das ist so eine Sache. Die Reise im Alter. Denn zwar wünschen sich viele Senioren das Aufbrechen in ungewisse Gefilde, jedoch fällt es ihnen besonders schwer, sich aus Gewohnheiten, und besonders gewohnten Umgebungen, zu lösen und sich auf neue Eindrücke einzulassen.
Auch sind die älteren Menschen oftmals unsicher, was die Reisevorbereitungen betrifft. Da werden schnell einmal mentale Umwege gegangen, anstatt Probleme gleich direkt am Schopfe zu packen. Und überhaupt packen: Auch das ist so eine Sache, denn was nimmt man in so einen Urlaub überhaupt mit? Oft fällt es schwer, da zu differenzieren und den Koffer nicht mit unnützem ,,Plunder” vollzustopfen. [...mehr]
Die Flitterwochen. Eine heiße Kartoffel, die nie so heiß gegessen, wie sie gekocht, wird. Liebesgeflüster, faltige Laken und heiße Blicke am Strand – wer solche Erwartungen mit in seinen Reisekoffer packt, darf sich über enttäuschende Gefühle nicht wundern.
Die Flitterwochen sollen das Sahnehäubchen auf dem riesigen Hochzeits-Eisbecher sein. Endlich wunderbare Zweisamkei: in einer lauschigen Berghütte vielleicht oder an einem exotischen Südsee-Strand. Ununterbrochen Sex, ein bisschen pseudo-Kulturinteresse, ein paar hübsche
Schnappschüsse für den Rest der Familie, bei der man ja den Schein wahren möchte.
Und irgendwie ist es auch fast egal, wohin es das Pärchen verschlägt. Hauptsache allein. Hauptsache schön. Und hauptsache Sex!
Am besten ist das betreffende Brautpaar niemals vorher eine Reise allein angetreten. Die Erwartungen sind hoch geschraubt, der Bikini frisch gekauft und die Hochglanzurlaubsmagazine lassen mit ihren glänzenden Bildchen keine matte Stimmung aufkommen. Und dann sitzt man im Flieger, der ganze Hochzeitsstress ist vorbei und jetzt erst einmal tief durchatmen. Oder?
[...mehr]
Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein und auch meine Tasche liegt fertig gepackt vor der Tür – was kostet die Welt? Frage ich beherzt, denn der Flieger, der sie umkreist, kostet mich gerade keinen Pfennig.
Die Werbemaßnahme ist so alt wie die Menschheit, da sie ebenso effektiv ist. Eine Fluggesellschaft verschenkt noch bis diesen Donnerstag, den
25. September, zwei Millionen Flugtickets. Der Manager der Fluggesellschaft Ryanair hat Angst vor der kommenden Wirtschaftsflaute, die die Sitze in den Flugzeugen leer bleiben lassen. Daher werden auch die Hälfte der Maschinen stillgelegt.
Voraussetzungen bei diesen Flügen ist die vierzehntägige Vorher-Buchung und dass die Reise vom 7. Oktober bis zum 15. November in diesem Jahr noch stattfindet. Ansonsten sind sogar Steuer und Gebühren mit drin - nur der Prosecco oben an Board muss selber gezahlt werden
.
[...mehr]
Jeder kennt ihn. Jeder hat schon einmal von ihm gehört. Aber spätestens seit Hape Kerkeling weiß jeder, wohin dieser Pilgerpfad angeblich führt: zu sich selber.
Der Jakobsweg ist ein Fernwandererweg für die Gläubigen unter uns. Quer durch Europa ist die berühmteste Strecke wohl die spanische. Hier wanderte eben schon Hape Kerkeling, um später in seinem – auch oftmals umstrittenen – Bestseller darüber zu schreiben. Der Weg ist die dekadente Kur für den Workaholic, der kurz vor einem Herzinfarkt steht und auf esoterische Weise den einfachen Weg zur Erfüllung sucht.
Denn der Pilgererpfad ist tatsächlich eine Trenderscheinung. Ein viel beweihräucherter Selbstfindungstrip, der einem die große Erleuchtung bringen soll, insofern man nur lange genug ,,durchhält”. Passt ja auch ganz gut in die derzeitige Gesellschaft, in der jeder sich selber zu wichtig nimmt und irgendwie glaubt, der Nabel der Welt zu sein. Insofern ist das ganz prima vereinbar mit der Suche nach sich selbst, auf der man eben durch Spanien trampelt, in der naiven Hoffnung, dass man sich selbst irgendwo am Straßenrand wiederfindet.
Also wird losspaziert. Bis es kein Morgen mehr gibt. Dabei lernt man oftmals nette Gesellen kennen, mit denen man ein Stück Weg teilen kann. Das sind die wahren Erfahrungsschätze, die einem auf dem heiligen Pfad passieren. Der Erleuchtung, die manche beim Wandern empfinden, hat nicht seine Ursache im Weg an sich, sondern in der Tatsache, wieder einmal richtig durchzuatmen, mit sich selbst alleine zu sein – sich selber auch wieder aushalten können! – und einfach nur zu ,,sein”. Das würde aber auch auf einer einsamen Insel gehen. Oder auf anderen Fernwanderwegen, die vielleicht sogar noch schöner sind. Denn der Jakobsweg soll nicht nur ein staubiger Pfadfinderweg sein, wie man sich ihn romantischerweise natürlich vorstellt, sondern über Straßen führen, die keine Rücksicht auf vor sich hin murmelnde Geistliche nehmen.
So großspurig wie ich gerade daher rede, meine ich das übrigens nicht. Ich bin eine absolute Spaziergehfreundin und bin selber ständig unterwegs. Ich dachte auch einmal darüber nach, den Jakobsweg zu laufen. Ja genau! Aber habe mich dann dagegen entschieden. Tatsächlich möchte ich nochmal irgendwo herum wandern, dann schiebe ich jedoch keine komplizierten Selbstfindungsunwahrheiten vor mich her, sondern sage einfach: Ich geh gern spazieren
.
[...mehr]
Beliebt ist die Deutsche Bahn nun wirklich nicht, aber irgendwie hat sie auch kein gutes Händchen, um positive Kundenpolitik zu betreiben. Schon wieder ist die DB in aller Munde, nur leider ist diese Werbung nicht besonders kontruktiv.
,,Verspätungen können ja mal passieren, jedoch sollte die Deutsche Bahn dann zumindest die Ansagen so gestalten, dass man sie auch versteht und noch rechtzeitig zum Ersatzverkehr kommt!” Wurde in einem Forum gewütet. Kein Wunder – er konnte schon nicht mehr zählen, wie oft er an einem Bahnhof in der Provinz auf einen Zug warten musste. Denn nicht nur die Verspätung ist das Problem, sondern auch die Tatsache, dass eventuelle Ersatzzüge einfach zu schlecht angesagt werden. Oder eben gar nicht.
[...mehr]
Heute mal ein persönlicher Tipp von mir: Die norddeutsche Küste, meine Heimat, sollte unebdingt jeder einmal ,,gesehen” haben
.
Ich bin in einem sogenannten ,,Luftkurort” aufgewachsen, direkt an der norddeutschen Küste, wo Krabbenbrötchen kein Touristenfrühstück ist und Krabben pulen ein wichtiges Handwerk, das ein jeder hier erlernen muss. [...mehr]
In der Slowakei steht eines der berühmtesten Schlösser überhaupt: Bojnice wartet mit gruseligen Geschichten und staubigen Legenden nur auf Ihr zartes Gemüt
.
200. 000 Besucher jedes Jahr verbucht das riesige Schlossgelände. Die Pforten stehen eines jeden Touristen offen, nur übernachten darf man hier nicht. ,,Zu gefährlich” raunt der Schlüsselbundmeister und schon hier jagt eine Gänsehaut über den Rücken. Aber ansonsten darf das Schloss gerne ,,genutzt” werden – sogar Hochzeiten werden für entsprechendes Kleingeld gefeiert. [...mehr]
Kurzreisen zu Silvester werden in Deutschland immer beliebter. Immer nur zu Hause feiern oder auf einer Party bei Freunden sitzen? Da gibt es doch in Deutschland viel schönere Orte um den Jahreswechsel zu feiern. Wie wäre es denn zum Beispiel mit ein paar Tagen am Meer?
Die deutsche Ostseeküste bietet jedes Jahr zahlreiche Möglichkeiten um mit einer tollen Party in das neue Jahr zu starten. Egal ob rockig, romantisch, zu Hunderten oder zu zweit.
Für jeden lässt sich im schönen Norden Deutschlands die passende Veranstaltung finden. Viele Veranstalter bieten Kurzreisen an, die auch bezahlbar sind.
Spektakuläre Feuerwerke in toller Atmosphäre der schönsten Urlaubsregion Deutschlands. Sie können das auch gleich mit einem entspannenden Wellness- Wochenende kombinieren und sich nach der Feier noch ein paar Tage entspannen.
Egal ob Rügen, Warnemünde oder Rostock. Sie werden ein unvergessliches Silvesterfest erleben, dass sie noch lange in Erinnerung haben werden. [...mehr]









