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Autor: Julia

Wie wir ja mittlerweile wissen, ist Mallorca mehr als nur Ballermann und Saufgelage am Mittelmeerstrand. Mallorca ist eine Insel, die sich mehr Respekt wünscht – und noch soviel mehr zu bieten hat. Zum Beispiel die Serra de Tramuntana.

Mallorca Gebirge

Mallorca ist reich an wilder Natur! © Flickr/jurvetson

Mallorca ist nicht nur eine tolle Insel zum Feiern, sondern bekämpft mittlerweile in mühevoller Kleinarbeit dieses unsinnige Image. Auf Mallorca kann man mehr, als nur “saufen”: Mallorca ist eine beliebte Wanderinsel und eigentlich genau deshalb berühmt und nicht für Sangria am Strand.    [...mehr]



Autor: Julia

Mallorca ist nicht nur eine wütige Partyinsel, sondern auch ein Wanderparadies.

Küste von Mallorca

Letztens schrieb ich ja schon darüber, dass Mallorca nicht nur Ballermann bedeutet. Auf Mallorca kann man auch wunderbar wandern gehen. Herrliche Hügellandschaften und idyllische Pinenwälder locken so manch Touristen ins versteckte Innenland, in das sich die Partygäste nicht trauen, weil der Strand und das kalte Bier zu weit weg sind.

Umso besser für die Wandergäste auf Mallorca! Im Grunde genommen kann man auf der ganzen Insel herum marschieren, ob nun an der Küste oder im romantischen Innenland. Allerdings muss man einiges beachten, bevor man sich auf dem Weg macht. Denn Mallorca ist zum größten Teil privatisiert. Viele wildere Gegenden erscheinen verlassen, gehören jedoch meistens einem Privatmann.
Und diese reagieren oftmals allergisch auf ungebetene Gäste.    [...mehr]



Autor: Julia

Zumindest die meisten Mädels unter den Lesern dürften lebhafte Bilder im Kopf von der atemberaubenden Insel haben: Island ist ein mystisches, beliebtes Fleckchen unserer Erde.

Islandpferde

Ich, als zwölfjährige Göre, träumte des Öfteren vom grünen Island. Vielmehr freute ich mich jedoch nicht auf die wunderschöne Umgebung, sondern auf die frechen Islandponys. Die temperamentvollen Tiere können nämlich Tölt. Eine Gangart, die keine andere Rasse kann.
Island war für mich der Inbegriff von Abenteuer. Auf einem Pony über die Insel tölten, die freundlichen, aber ernsten, Menschen kennen lernen und am gefühlten Ende der Welt endlich ein paar gute Geschichten erleben.    [...mehr]



Autor: Julia

Demnächst werde ich eine Freundin auf der wunderschönen Insel Sylt besuchen. Deshalb, dachte ich mir, gibt es hier einen salzigen Vorgeschmack ;-) .

Leuchtturm auf Sylt

,,Und ich will zurück nach Wehesteherlahand…” haben schon die Ärzte gesungen und sind mit ihrem Song ,,Westerland” heute noch auf jeder Party der absolute Überflieger. Sylt ist eine Nordseeinsel, die vor der Nordseeküste Schleswig Holsteins liegt und sie ist nicht nur eine der größten Inseln, sondern auch die berühmteste.

Die Insel steht allgemeinhin für Dekadenz. Alles ist sündhaft teuer und nur die Reichesten der Reichsten wohnen und leben hier. Auch Urlaub ist eine kostspielige Angelegenheit. Extravaganz, Glamour und prunkvolle Romantik – all das ist Sylt. Aber eigentlich auch kein Wunder – hier scheint die Sonne nämlich am meisten in Deutschland, über das ganze Jahr verteilt. Man gelangt auf dem elf Kilomenter langen Hindenburgdamm zu der Insel, denn damit ist sie mit dem Festland verbunden.    [...mehr]



Autor: Julia

Die erste künstliche Insel ist fertig – Dubai feiert mit extravaganten Werbemethoden seinen Einzug in die dekadente Touristenbranche.

Dubai

Dubai ist atem- und schonungslos, wenn es um die größten Bauwerke der Welt geht. In diesem Falle geht es um “Palm Jumeirah”, die erste künstliche Insel, die die Form einer Palme hat.
In einigen Wochen werden die ersten Bewohner ihre Wohnungen bzw. ihre Villen beziehen.    [...mehr]



Autor: Julia

Ein etwas anderer Reiseführer!

Kühlschrank © Pixelio/gabisch

Lesen Sie gern? Reisen Sie gern? Dann sollten Sie sich unbedingt das Buch ,,Mit dem Kühlschrank durch Irland” zu Gemüte führen, denn es kombiniert Irlands Humor mit einer Reise der etwas anderen Art.    [...mehr]



Autor: Susanne

Madagaskar ist den meisten wohl nicht erst bekannt seitdem Disney die Insel im gleichnamigen Film vorstellte. Die Republik liegt im Indischen Ozean vor der Südostküste Afrikas. Als sechsten Kontinent bezeichnet man die Republik vor allem wegen seiner atemberaubenden Vielfalt in Flora und Fauna, die sich in ihrer Einzigartigkeit vor allem so entwickeln konnte, da die Insel sich isoliert von Afrika entwickelte.

Madagaskar day gecko © filckr/Curnen

Trotz der wunderschönen Natur und des tropischen Klimas, sollte man sich vom schönen Schein nicht zu sehr blenden lassen und auch hier besonders auf seine Sicherheit achten, das Auswärtige Amt rät dazu, sich nicht auf die dortigen Reiseanbieter zu verlassen, sondern schon von Deutschland aus den Reiseverlauf mit bekannten Organisationen zu planen. Beachtet man diese kleinen Hinweise, darf man seinen Urlaub dann auch in vollen Zügen genießen. Als Ausgangspunkt für jede Reise empfiehlt sich die, im Hochland gelegene, Hauptstadt Antananarivo, nicht nur weil sich am nördlichen Stadtrand auch der internationale Flughafen befindet. Egal ob sie sich für Land und Leute, die einzigartige Natur, Abenteuer oder die traumhaften Strände des Landes interessieren, es gibt eine Reihe von verschiedenen Touren, die sich auch individuell verändern lassen. Obwohl einige Küstenstädte, wie das am Kanal von Mosambik gelegene Morondava oder Nosy Be, durchaus schon touristisch erschlossen sind, ist Madagaskar bis heute noch nicht zu einem überlaufenen Touristenmagneten geworden, vielmehr treffen sich hier Abenteuerlustige und Individualurlauber zum gemeinsamen kennenlernen von Land und Leuten. Leider gibt es keine direkte Flugverbindung von Deutschland aus, wer aber lieber in Europa umsteigen möchte, kann Angebote von Air France oder Corsair wahrnehmen und über Paris oder Mailand direkt in die Inselrepublik fliegen.    [...mehr]



Autor: Susanne

Dort, wo sich Europa und Afrika seit Jahrtausenden zu küssen versuchen, liegt dieser kleine Teil Großbritaniens – Gibraltar. Kaum zu glauben, dass die Grenze zu Spanien lediglich 1,2 Kilometer misst. Es ist insbesondere die Lage zwischen zwei Meeren, die Gibraltar als Urlaubsland interessant machen. Es gibt wunderschöne Strände mit glasklarem Wasser, die zum entspannen einladen und mit dem “Upper Rock” ein einzigartiges Naturschutzgebiet, welches besichtigt werden darf .

Gaviotas jugando©flickr/Rashuli

Der Upper Rock ist ein gigantischer Kalksteinfelsen, der sich an der Ostküste Gibraltars in den Ozean erstreckt. Einen Besuch wert sind die vielen natürlich entstandenen Höhlen im Felsen, die in einer Führung besichtigt werden können.  Zuweilen machen Touristen einen größeren Anteil der Einwohner aus, als diese selbst, denn mit nur 28.000 gemeldeten Bewohnern  und einer Fläche von 6,5 Quadratkilometern gehört die Region zu den wohl kleinsten derart bekannten Urlaubszielen der Erde. Ein kleines Highlight ist auch das freie vorkommen der Affen, weshalb Gibraltar auch oft mit dem Prädikat des “Affenfelsens” genannt wird, Naturliebhaber kommen hier daher auch voll auf ihre Kosten. Die Stadt Gibraltar bietet dagegen westlichere Möglichkeiten des Vergnügens, es gibt eine kleine Einkaufsstraße und ein reges Nachtleben mit Bars und Diskotheken. Reist man in den Süden Gibraltars, sollte man auf keinen Fall den Besuch des “Europa Point” missen, dort steht seit 1841 ein Leuchtturm und eine Moschee, die die Südspitze der iberischen Halbinsel, und damit europäisches Gebiet, abschließen.

El Penon©flickr/covilha

Gibraltar ist in jedem Fall eine Reise wert, problematisch könnte nur die Anreise werden, der der einzige Flughafen des Landes nur von wenigen deutschen Fluggesellschaften angeflogen wird, von London oder Madrid aus besteht jedoch eine gute Fluganbindung. Vorteilhafter ist die Anreise mit dem Pkw, Bahn oder Bus, da es in Gibraltar selbst nur wenige Parkmöglichkeiten gibt sollte bereits in Spanien geparkt werden.    [...mehr]



Autor: Christophe

In seiner „General History of the Pyrates“ erwähnt Charles Johnson 1728 die Piratenrepublik “Libertalia”: Von Seeräubern unter der Führung eines gewissen Kapitän Misson im Norden Madagaskars gegründet, handele es sich um die früheste demokratische Republik der Neuzeit. Wenige Jahrzehnte nach seiner Gründung Anfang des 18ten Jahrhunderts ging der Freibeuterstaat unter; Johnson berichtet von seiner grundlosen Zerstörung durch Ureinwohner der Insel.

Viele Hinweise deuten darauf hin, dass es Libertalia nie gegeben hat, ebenso wenig Kapitän Misson, und auch die Existenz des Autors Charles Johnson scheint zweifelhaft – in regelmäßigen Abständen wird die Mutmaßung wiederholt, es handele sich um ein Pseudonym Daniel Defoes. Demnach sei die Libertalia-Geschichte ein schön ausstaffierter politischer Essay im Stil von Defoes „Robinson Crusoe“ – eine gesellschaftspolitische Utopie, die die Entwicklung der modernen Demokratie vorwegnahm.

Libertalia - Fiktion oder Wirklichkeit?

Doch Misson (oder Johnson – oder Defoe) ist in seiner Geschichte des Piratenstaats immerhin akkurat genug, um dessen Lage präzise anzugeben: Im Bereich der „Trois Baies“ (Drei Buchten), südöstlich von Afrik, im Norden Madagaskars, hätten die Piraten ihre Republik Anfang des 18ten Jahrhunderts errichtet. Das Gemeinwesen ruhte auf drei unantastbaren Grundrechten: Leben, Freiheit, Nahrung. Damit wurden, mehr oder weniger, die Ideale der großen Revolution, die Frankreich knapp hundert Jahre später erschüttern sollte, vorweggenommen. Sklaven wurden befreit, Kranke und Alte gepflegt. Das Staatswesen wurde gemeinschaftlich verwaltet, Kosten und Gewinne aufgeteilt. Dunkelhäutige Seemänner wurden selbstverständlich gleichberechtigt behandelt. Die Piraten achteten darauf, dass keiner unter ihnen war, der große Reichtümer anhäufte, da großer Besitz Macht über Menschen verleihe. Eine ur-kommunistische Gemeinde sozusagen, mehr als 100 Jahre vor Marx.

Ob man nun an die Existenz Libertalias glaubt oder nicht – ein Ausflug zu den drei Buchten mit ihren weißen Sandstränden und dem unwirklichen Licht, das die Palmen fast schwarz erscheinen lässt, lohnt sich auf jeden Fall. Die Strände sind noch nicht touristisch erschlossen, nur wenige Ausflügler verirren sich hin und wieder hierher. Ortskundige Führer bieten sich aber an. Wer ein wenig Malagasy spricht oder Französisch, dürfte keine Schwierigkeiten haben, einen Ausflug zu den legendären Piratenbuchten zu machen. Und, wer weiß, vielleicht steckt irgendwo im Sand zwischen Muscheln und Algen ja noch ein rostiger Säbel …    [...mehr]


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