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Autor: Julia

Wer sich als Backpacker aufmacht, um die Welt zu entdecken, der reist in der Regel oft alleine. Das bedeutet, dass er nirgends zuhause ist und immer wieder woanders ankommt. Dabei nimmt er alles, was er braucht, in einem Rucksack mit sich.

Backpacker mit Rucksack

Backpacker müssen einiges mit sich rumschleppen... © Flickr/alex-s

Als Backpacker zu reisen, ist wohl eine Erfahrung, die fast jeder junge Mensch mal gemacht haben muss. Wer sich nun auf so eine Reise vorbereitet, sollte einiges mit in den Koffer packen.
Ein Losreisender fragt sich da vielleicht, was bei so wenig Platzkapazität Priorität haben sollte?    [...mehr]



Autor: Julia

Andalusien ist ein stozes Fleckchen Erde, viele denken dabei ehrfürchtig an die blutigen Stierkämpfe, an ausgelassene Spanier oder an wunderschöne Küsten. Aber Andalusien kann, natürlich, noch viel mehr.

Wandern in Andalusien! © Flickr/bravenewtraveler

Wandern in Andalusien! © Flickr/bravenewtraveler

Andalusien ist ein vielseitiges Land. Viele der Touristen kommen hierher, um sich ein wenig die Sonne auf den Plautz scheinen zu lassen oder von der frohen Natur der Spanier zu profitieren. Wer allerdings so richtig was sehen will von dem Land, dem empfehle ich eine Wandertour. Wandern in Andalusien hat etwas ganz eigenes, traumhaftes.    [...mehr]



Autor: Julia

Jugendherbergen haben einen seltsamen Ruf. Da denkt man sofort an rot-weiß karierte Tischdecken, einer korpulenten Dame mit streng nach hinten gebundenen Zopf, dem Hausdrachen, und an heimliches Rauchen auf den Fensterbänken.

Jugendherbergen

Wann war denn eure letzte Klassenfahrt so? Also, ich erinnere mich an eine Fahrt nach Ratzeburg, wo wir mit gefühlten hundert anderen Klassen in eine Jugendherberge gequetscht wurden. Das gab heimliche, großartige Partys und nächtliche Ausbüxversuche, plus viele Zigaretten und ganz viel Spaß. Ich erinnere mich an die blau lakierten Stockbetten mit den flüchtig dahin gekritzelten Nachrichten auf den Lattenrosten: ,,Ich war hier, am 24. 5.”, ,,Lilo ist verliebt in Benno.” und natürlich, der Klassiker: ,,Wer Sex will, muss anrufen!”.
Aber auch an den morgendlichen Frühstücksbrei und den sterilen Pvc-Boden erinnere ich mich sehr gut.    [...mehr]



Autor: Julia

Ist Reisen ein Etikett, welches man sich auf die Persönlichkeit patschen kann? Wie ein cooles Mitbringsel, welches den kosmopolitischen Charakter unterstützt? Oder weshalb ist es so wichtig, sich damit zu profilieren?

Expedition

Mit meinen Freundinnen saß ich heute im Café, als eine der Mädels kopfschüttelnd einem Mann hinterher sah: ,,Wieso ist es gerade so angesagt, immer so herum zu laufen, als wäre man gerade auf dem Sprung zum Flughafen, um eine wilde Trekking-Tour zu unternehmen?”
Ihr Blick folgte einem Kerl mit Dreitagebart und typischer Jack-Wolfskin-Jacke, eine Marke, die derzeit trendmäßig weit vorne liegt.
Eigentlich kennt man die Marke nur in Bezug auf die nächste Reise in die Antarktis. Oder man geht in ein derartiges Geschäft, um sich für die Woche in freier Wildbahn auszurüsten.    [...mehr]



Autor: Sarah

Der längere Wanderurlaub in den Bergen steht an? Da stellt sich zunächst einmal die Frage, wo man eine kostengünstige aber trotzdem qualitative Ausrüstung herbekommt. Ob Schlafsäcke, Rucksäcke, Hosen, Jacken, Regenkleidung, Schuhe oder GPS, Kompass etc. alles muss bedacht werden.

Trekking in PeruDer Klassiker unter den Ausstattern ist natürlich Globetrotter, der in vielen Städten eine Filiale hat. Wer es ein wenig kostengünstiger mag, ist zum Beispiel bei Mc Trek besser bedient. Aber auch gebrauchte Gegenstände lassen sich oft für einen erschwinglichen Preis im Internet erstehen.
Die meisten Trekker nehmen 15 – 20 Kilo mit, das muss aber jeder für sich entscheiden. Für den Anfang ist es vielleicht ratsamer eher weniger als mehr mitzunehmen. Beim Rucksack sparen lohnt sich übrigens nicht!!    [...mehr]



Autor: Mark

Auch wenn Auckland als sehenswert gilt, so war ich doch froh Neuseeland mit all den Schönheiten der Landschaft auf meine eigene Weise zu erkunden und die Großstadt hinter mir zu lassen.

Cathedral Cove - Coromandel NZ © flickr / Phillie Casablanca

Vor der Anreise habe ich mir mithilfe eines Reiseführers eine individuelle Route zusammengestellt, die ich mit dem Bus quer durchs Land abfahren wollte. - Kurz vorweg, habe diesen Plan mindestens 5 Mal umgeändert und andere Orte auf meiner Liste hinzugefügt. - Da ich einen Busticket mit 50 Stunden gekauft hatte, musste es wohl überlegt sein, was ich mir alles anschauen wollte. Der Plan war erst mal ein bisschen reisen, sehen wo man verweilt und dann arbeiten um weiter reisen zu können.    [...mehr]



Autor: Sarah

Das sogenannte „Kneipenkriechen“ wird unter jungen Backpackern immer beliebter. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Man nehme eine riesige Gruppe partywilliger Touristen und ziehe mit ihnen um die Häuser, genauer gesagt durch das Nachtleben einer beliebigen Stadt. Man füge einen Guide mit möglichst lautem Organ hinzu, der durch Wedeln mit einer Jägermeisterfahne oder Ähnlichem die Gruppe immer wieder auf sich aufmerksam macht. Dann geht das Kneipenhopping los. Die Gruppe wird durch sämtliche Szenekneipen in der Umgebung gejagt. Auf der Straße gibt es kostenlose Drinks und laute Trinksprüche, in den Pubs wird selber gezahlt. Im Laufe des Abends stellt man fest, dass die Gruppe plötzlich nur noch halb so groß ist und ganz spät sind es nur noch eine Handvoll Leute, die sich auf den Beinen halten können. Der Rest ist in irgendeiner zwielichtigen Bar oder an einer Straßenecke versackt. Wer am längsten durchhält, kann stolz auf sich sein und hat am nächsten Tag im Hostel einiges zu erzählen. Er oder sie ist sozusagen König oder Königin der Pubcrawler. Wenn das mal kein Titel ist!

Pubcrawl - der neue PartyguidePubcrawling ist immer mehr angesagt, auch wenn es, nicht zu Unrecht, von manchen als organisiertes Komasaufen bezeichnet wird. Vorsicht ist immer bei so etwas geboten!

Wer allerdings Interesse an diesem Wettbewerb in Sachen Trinkfestigkeit hat, bzw. wer einfach auf eine Allroundtour durch die wichtigsten Lokale der bereisten Gegend gespannt ist, sollte sich im Hostel nach Pubcrawls erkundigen. Beispielsweise kann man auch in Berlin Pubcrawling angeboten und auch immer beliebter. In Dublin gibt es außerdem für Literatur - Liebhaber literarische Pubcrawls, die die Lieblings - locations von bekannten Schriftstellern zeigen. Ganz interessant ist auch das Monopoly-Pubcrawl.    [...mehr]



Autor: Mark

NZ ©PhillipC

 

Neuseeland – das klingt paradiesisch und zieht durch seine Artenvielfalt und Abgeschiedenheit immer mehr Reisende an. Für die meisten Touristen ist die lange Flugzeit jedoch abschreckend, denn Neuseeland befindet sich im wahrsten Sinne der Wortes am anderen Ende der Welt. Egal für welche Fluglinie man sich auch entschieden hat, man ist zwischen 25- 34 Stunden unterwegs um das Paradies zu entdecken. Man hat die Möglichkeit zum Beispiel über Dubai zu fliegen und Zwischenlandungen in Singapur und Australien einzulegen, was den leicht ermüdenden Langstreckenflug erträglich macht. Erst einmal in Auckland angekommen packt einen fast zwangsweise der typische Jet-Lag, denn der Zeitunterschied von zehn bis zwölf Stunden macht sich sehr wahrscheinlich bei den meisten Menschen bemerkbar.

Die Landung in Auckland - erste Reaktion, endlich raus aus dem Flugzeug und festen Boden den Füßen. Nach diesem Marathonflug findet es kaum jemand komisch alle nicht eingeschweißten Lebensmittel in der Biokontrolle abzugeben, sowie die nz © davidbriodyWanderschuhe jedes Einreisenden vorzuzeigen. Die Einheimischen - auch Kiwis genannt – nehmen es sehr genau bei der Einreisekontrolle. Nachdem das geschafft ist, kann man sich entweder ein Taxi nehmen oder nutzt den Bus um ins Zentrum der Stadt zu kommen. Es empfiehlt sich zuvor mit dem Busfahrer zu sprechen und ihn bitten einen an der bestmöglichen Station raus zulassen, die als Unterkunft gebucht wurde. Es erweist sich als bessere Planung, wenn man sich ein Hostel oder Hotel bereits von Deutschland aus bucht.

 

Die Ankunft in der Metropole Auckland hat zweifelslos ihren Charme und bietet viele Möglichkeiten, aber vermittelt einem nicht unbedingt den Eindruck des idyllischen Neuseeland mit Strand und grünen Weiden. Daher die Devise für viele Touristen - nur schnell weg aus der Stadt.

skytower © g-hatNur noch die Frage zu klären, wie will man durchs Land reisen? Es kommt natürlich darauf an, wie lange der Aufenthalt andauert. Als Backpacker hat es sich bewährt ein Auto vor Ort zu kaufen - die meisten entscheiden sich für einen Van, denn der eignet sich oft gleichermaßen als Schlafplatz. Ich habe mich dagegen für ein Busticket entschieden, mit dem man bis zu 50 Zeitstunden an einem beliebigen Stop zu- oder aussteigen kann und so Neuseeland erkunden kann.    [...mehr]



Autor: Susanne

Man könnte meinen gerade aufgrund der neusten politischen Wendungen im Tibet-China-Konflikt, würden viele Touristen abgeschreckt das autonome Verwaltungsgebiet der Volksrepublik China zu besuchen, doch gerade jetzt boomt der Reisemarkt in die gefährliche und doch interessante Region. Kein Wunder denn Tibet bietet nicht das typisch-touristische Flair und ist doch ein geschichtsträchtiger und sehenswürdiger Ort.Blind devotion©flickr/SirensongsNicht zuletzt ist es der fulminante “Potala Palast” der die tausenden Touristen anlockt. Der mit über 130.000 Quadratmetern riesige Palast, thront auf demRoten Berg” Lhasas und beherbergt unter anderem die Privatgemächer des 14. Dalai Lamas Tenzin Gyatso. Im Himalaya an der Grenze zwischen Tibet und Nepal liegt mit dem Mount Everest auch der höchste Berg der Erde, der nicht nur Abenteurer und Kletterbegeisterte anlockt. Seit Mitte 2006 die Bahnverbindung ins tibetische Hochland geschaffen wurde, gelangen jährlich 1, 5 Millionen Menschen in die Provinz, die Fahrt von Peking nach Lhasa dauert 48 Stunden.Dalai Lama at Buffalo faculty dialogue©flickr/ameruneAm höchsten Punkt der Bahnstrecke fährt der Zug in einer Höhe von 5072 Metern, diese Tatsache macht auch die Fahrt mit der Bahn so gefährlich, denn viele Menschen erkranken unterwegs an der Höhenkrankheit. Das es nicht nur Pilger sind die das Dach der Welt besuchen bemerkte die chinesische Regierung schnell und baut seitdem die touristische Verbindung nach Tibet stetig aus, was nicht unbedingt förderlich für den Erhalt der traditionellen Feste und Riten der in der Stadt Lhasa ansäßigen Mönche ist.

Swambunath, Kathmandu, Nepal©flickr/Me & I

In der Geschichte fanden immer wieder Aufstände statt, die viele Menschenleben forderten, so auch zur Zeit. Dadurch werden auch immer mehr Sensationstouristen angelockt, die sich bewusst in Gefahr begeben.    [...mehr]



Autor: Susanne

Wo der Tiger und der Bär einst ihre Suche aufgeben mussten, setzte ich an, als ich mich auf meinen Weg nach Panama begab. Im Rahmen einer längeren Mittelamerikareise sollte mir die Bananenrepublik mindestens einen kleinen Besuch wert sein. Und so kam es dann auch.Über die Grenze von Costa Ricas Karibikküste, kommt man vom kleinen Dörfchen Sixaola aus, über einen außergewöhnlichen Grenzübergang, nach Panama. Ziel sollten die Bocas del Toro sein, eine Inselgruppe im Nordwesten Panamas, welche sich auf insgesamt 4500 Quadratkilometern in den Atlantischen Ozean erstreckt. Vom Grenzdorf gelangt man schnell mit lokalen Bussen in das Städtchen Changuinola. Spanisch-Sprachkenntnisse sind hier natürlich von Vorteil, denn Touristen werden auch hier gerne übers Ohr gehauen. Von Changuinola aus, werden jedem Touristen direkt kleine Charterboote angeboten, mit welchen man auf die Inseln gelangt. Eine Alternative wäre eine Reise über die Stadt Almirante, jedoch ist die Fahrt nach Changuinola, über Bananenplantagen und vorbei den typischen Bambushütten der Feldarbeiter, interessanter und man bekommt einen Eindruck der hiesigen „echten“ Lebensverhältnisse, im Gegensatz zur Touristenhochburg auf der Bocas del Toro.

Haus auf Stelzen/Bocas del Toro © Susanne Sterz

Als echten Geheimtipp kann man die Bocas del Toro daher sicherlich nicht bezeichnen, bekannt geworden sind diese jedoch auch nicht ohne Grund. Angekommen boten sich mir eine Fülle an Übernachtungsmöglichkeiten, denn neben den wenigen offiziellen Hotels findet man auf den Inseln viele Hostels, vorwiegend amerikanischer und kanadischer Auswanderer. Wer die lateinamerikanische Kultur kennen lernen möchte, der ist hier gewiss falsch, aber die Inseln bieten ihren ganz eigenen Charme. Sie ziehen Aussteiger an, junge Familien und viele Wassersportbegeisterte, die an den zahlreichen Stränden optimale Bedingungen zum Wellenreiten, Kitesurfen oder Tauchen vorfinden. Kleine Wassertaxis bringen die Touristen über glasklare, kleine Kanäle von Insel zu Insel. Das Zentrum mit seinen vielen, kleinen Supermärkten, Bars und Einkaufsmöglichkeiten, befindet sich auf der Isla Colón am nördlichsten Zipfel der Bocas del Toro.

Bar/Bocas del Toro © Susanne Sterz

Wenn der Abend naht sollte man sich in einer der gemütlichen Bars , an den Stränden der Insel, niederlassen und die außergewöhnlichen Cocktails genießen. Hier findet auch ein Alleinreisender schnell Anschluss und man lernt interessante Menschen kennen. Viele von ihnen verabschieden hier seit langer Zeit jeden Abend den Tag, sie sind hier einfach hängengeblieben und tragen ihren Teil zum außergewöhnlichen Charme dieser Inseln bei.

Weitere Infos zum Thema Karibik auf travelina.de

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