» China


Autor: Julia

China ist als Reiseziel außerordentlich beliebt. Die jahrtausende alte Tradition fasziniert die Europäer zurecht immer wieder aufs Neue.

Macau

Macau - Stadt in China © Flickr/Balaji Dutt

China ist unglaublich. Die fremden Eindrücke überschwemmen den Touristen schon, sobald er aus dem Flieger steigt. Das weite, fremde Land hat einiges für den Besucher zu bieten, Hongkong ist dabei der Anziehungspunkt schlechthin. Doch Hongkong ist vor allen Dingen auch eines: teuer! Deshalb gilt die chinesische Stadt Macau mittlerweile als Geheimtipp unter den Reiselustigen.    [...mehr]



Autor: Julia

China ist ein besonders exotisches Land. Ein Abenteuer, das uns durch die tiefen Gefilde der Traditionen führt und uns mit Farbenpracht und Weisheit regelrecht verzaubert.

große Mauer

Die chinesischer Mauer! © Flickr/SmokingPermitted

China ist tatsächlich aufregend. Das Land nagt mit dem Zahn der Zeit und bleibt trotzdem fest mit seiner Vergangenheit und seinen dazugehörigen Traditionen verwurzelt. Wer China bereist, wird aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen: Ein Land der puren Gegensätze, das so ganz anders ist, als das spießige Europa ;-) .    [...mehr]



Autor: Lars

Sicher, eine Reise ans andere Ende der Welt ist beschwerlich und neben den elend langen Flugzeiten (Auckland – L.A. 15h ; Hong Kong- Auckland 10h) schlauchen vor allem die Zwischenstopps auf den diversen Flughäfen dieser Welt. Eine interessante Alternative bot zu meiner Überraschung der Flughafen Hong Kong.

Während man in den USA selbst bei einem Transitflug den gesamten Sicherheitszinnober absolvieren muss, animiert einen die Flughafenbehörde und somit auch die Verwaltung der Sonderwirtschaftszone direkt den Stopp sinnvoll zu nutzen. So ist das auf einer Weltreise. So liegen am Flughafen Informationsbroschüren aus, die gestaffelt je nach Verweildauer vorstrukturierte Touren auf dem Flughafengelände (bis 6h)  oder aber sogar komplette Kurztrips (über 6h)  in die ehemalige britische Kronkolonie vorschlagen.

Skyline Hong Kong © Lars Degen

Im Gegensatz zu einer Reise in die Volkrepublik China benötigt ihr für die Einreise nach Hong Kong kein Visum, sondern gebt einfach nur die bereits im Flugzeug ausgefüllte Landungskarte ab  ( Name, Wohnort, Alter, Flugnummer etc.) und begebt Euch dann zu den Einreiseoffizieren, die ohne Probleme einen netten Stempel in den Pass zaubern, der in meinem Fall einen 90 Tage Aufenthalt in Hong Kong erlaubte.

Das Flughafengelände ist wahrhaftig riesig , doch einmal verlassen stehen gleich mehrere Züge, Busse oder Taxen bereit die Ihr für Euern Kurztrip nutzen könnt. Nehmt ihr den Bus dann seid Ihr in cirka 45 Minuten an der Hauptverkehrsstraße, die direkt zum Wasser hinabführt. Wenn ihr noch Platz im Koffer habt könnt Ihr Euch natürlich vor Ort, wie so oft in Asien, direkt mit Speicherkarten, Kameras und sonstigen technischen Spielereien versorgen, die hier doch billiger sind auch wenn immer die Frage im Raum steht was passiert wenn die Sachen nicht funktionieren, da ein Umtausch ja immer problematisch ist.

Am Ende der Straße kommt ihr auf eine Promenade, von der ihr einen guten Blick auf die  gegenüberliegende Skyline habt und auch noch auf Erinnerungen an die kürzlich dort stattfindenden Olympischen Spiele stoßen werdet.

Aber aufpassen, wie Stonehenge oder auch das Brandenburger Tor wirken manche Dinge vor Ort dann weniger groß oder spektakulär.

Nichtsdestotrotz würde ich wirklich jedem empfehlen den Schritt aus dem Flughafen hinaus zu wagen und sich somit im Rahmen seiner Reise zum Beispiel nach Australien oder Neuseeland doch einmal die internationalste Stadt  des chinesischen Riesenreiches zumindest oberflächlich kennen zulernen. Vergesst nur nicht rechtzeitig zurück zu sein !




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Autor: Susanne

Der Feuertopf ist eine der interessantesten kulinarischen Köstlichkeiten , die wir dem asiatischen Raum zu verdanken haben. Auch wenn immer wieder der Streit über die Herkunft des scharfen Gerichts aufkommt, so ist es heutzutage vorwiegend die chinesische Küche, die mit immer exotischere Varianten des traditionellen Gerichts auftrumpft. Im wahrscheinlichsten Ursprungsland, der Mongolei, hat sich das Gericht nicht etablieren können, während es in China , Japan, Thailand und auch im koreanischen Raum kaum mehr aus der klassischen Küche wegzudenken ist. Der klassische Feuertopf, gilt nicht als Gericht, sondern kulinarisches Erlebnis. Ein Topf mit einer heißen Brühe steht im Zentrum des Gerichts, drumherum finden wir allerlei chinesische Köstlichkeiten in kleinen Schälchen drapiert. Jeder Gast kann sich daher sein persönliches Menü zusammenstellen und selbst im großen “Feuertopf” kochen, daher wird dieses Erlebnis auch als chinesisches Fondue bezeichnet. Das wahre “Feuer” verbirgt sich jedoch nicht etwa im großen Brüh-Topf, sondern in den Soßen die dazu gereicht werden und ein wahres Feuerwerk in westlichen Mündern entfachen. Daher werden in den meisten chinesischen Restaurants auch mildere Soßen gereicht, die den europäischen Geschmacksknospen noch Chancen lassen.

Feuertopf-Soßen © Susanne Sterz

Die klassischen Komponenten die zum “Hotpot” gereicht werden sind vielseitig, meist aber eine oder mehrere Sorten Fleisch (von Schweine- bis hin zu exotischen Fleischsorten wie zum Beispiel Eselfleisch), Fisch, Gemüse (Sprossen, Pilze, Knollengemüse) und auch kleine Teigtaschen (Wan Tans).Eine empfehlenswerte Adresse zum Genuss des Feuertopfes, ist das “Little Sheep”, ein mongolisches Restaurant im Dongcheng-District Pekings. Neben der großen Auswahl der Einzelkomponenten für das Menü, stellt insbesondere auch die Englische Speisekarte einen großen Vorteil dar. Gerade in China, ist es ab und an beruhigend zu wissen welches Tier und vor allem welchen Teil dieses Tieres man gerade genussvoll verspeist. Auch auf die Hygiene der Restaurants sollte geachtet werden, westliche Mägen reagieren oftmals sensibler, als die der Einheimischen.

Feuertopf-Beilagen © Susanne Sterz

Der Verzehr eines Feuertopfes, sollte in jedem Fall Bestandteil einer jeden Chinareise sein. Zwar gibt es auch in Deutschland viele bekannte Adressen unter den chinesischen Restaurants, jedoch ist es gerade das Ambiente und die frischen Zutaten in China, die die Besonderheit dieses Menüs ausmachen.    [...mehr]



Autor: Sarah

Möchte man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Shanghai fortbewegen und nicht einen der unzähligen, aber langsamen Busse nehmen, bietet sich die Metro an. Jedoch ist sie nur etwas für Menschen, die nicht zur Klaustrophobie neigen, denn an fast jeder Metrostation warten Hunderte von Menschen. Es scheint, als möchte halb Shanghai unbedingt gerade jetzt fahren.

Shanghai Menschenmasse © flickr / Montrasio International

Bei über 18 Millionen Einwohnern und nur fünf Metrolinien erklärt sich dieser Andrang auch sehr schnell. In der Rushhour möchte jeder schnell nach Hause zurück, aber mit der Metro kann das in Shanghai nun mal ein wenig dauern. Die Bahn fährt ein und wenn in Deutschland die Leute wegen Überfüllung draußen stehen bleiben würden, fangen die Chinesen erst richtig an zu drängeln. Geht nicht, gibt es bei ihnen nicht und Distanz ist ein Fremdwort. Es wird gequetscht was das Zeug hält. Höflichkeit ist in diesem Fall nicht angebracht, sie lässt einen für Stunden an derselben Station stehen bleiben. Auch auf Aussteigende wird nicht gewartet, jeder, der einen Zentimeter Platz irgendwo erblickt, drängt los. Innendrin sind Haltegurte völlig überflüssig – wo kein Freiraum ist, kann auch keiner hinfallen! Hat man die sauerstoffarme Fahrt überlebt und das Glück, an einer großen Station auszusteigen, braucht man nicht herausgehen, man wird einfach von der Masse ins Freie gespült. Es ist bewundernswert, mit was für einer Ruhe die Fahrgäste sich in ihr unterirdisches Schicksal Tag für Tag begeben. Trotz Enge und Atemnot kann man als Reisender das Erlebnis Metrofahrt auch noch von einer anderen Seite sehen: Wer die Stadt wirklich kennen lernen und mit ihren Einwohnern auf Tuchfühlung gehen möchte, sollte einmal Metro gefahren sein.    [...mehr]



Autor: Sarah

Zuerst einmal: Der Chinamann gleich um die Ecke hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem Essen in China zu tun! Das wurde mir sofort beim ersten Mittagessen in Peking klar. Gleichzeitig stellte ich fest, dass ich die kommenden Wochen in Sachen Essen sehr tapfer sein musste – sonst hätte ich gleich wieder nach Hause fliegen können. Ich erinnere mich noch sehr genau an meinen ersten Restaurantbesuch: Ich war total schockiert, dass ich von meinem Sitzplatz aus auf all die Aquarien schauen konnte. In ihnen schwammen die Fische, die ein paar Minuten später in der Pfanne und dann auf meinem Teller landen sollten. Was in Peking und anderen chinesischen Städten ein Zeichen für Qualität und Frische ist, wäre in Deutschland eher ein Anlass auf den Fisch zu verzichten…Auch meine Muschel- und Tintenfischbegegnungen waren eher bedrückender Natur, da ich nun keineswegs auf Meeresfrüchte stehe. Spätestens beim Schweinehirn jedoch musste ich, Höflichkeit hin oder her, passen. Aber neben diesen Schreckensmomenten traf ich auf viele tolle Gerichte, denen ich heute noch nachtrauere, wie z.B. den Hot Pot. Besonders beeindruckte mich die unglaubliche Vielfalt beim Essen.
Einen kleinen Einblick in die chinesische Küche zeigt dieses Video:



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