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Autor: Julia

Die Deutschen reisen immer öfter nach… Deutschland! Gut, das wussten wir ja bereits. Aber wussten wir auch, weshalb genau?

Deutschland

Seit der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich nicht nur das Nationalgefühl in Deutschland verändert, sondern auch die Reiselust. Beziehungsweise, man müsste Reise-Unlust sagen, so, wie die Einheimischen aus ihrer Heimat geflohen sind ;-) .
Dass auch Deutschland schnuckelige Plätze, dichte Wälder, Berge und sogar das Meer zu bieten hat, das haben die Deutschen über längere Zeit hinweg ,,vergessen”. Umso mehr erwacht jetzt das neue Interesse daran.

Aber diese Entwicklung hat auch noch ganz andere Gründe. Zum Beispiel das unsrige Wesen. Wir sind angeblich gastlich, sicher und sauber. Wir haben also einiges an Komfort zu bieten, wo andere Länder gar nicht mithalten könnten. Auch das übersehen wir gerne einmal. Vor einigen Jahren hatten wir noch Angst davor, uns zu Deutschland zu bekennen, wir schämten uns aufgrund einer düsteren Geschichte und wollten uns mit dem ,,Schmutz” von ,,damals” lieber nicht die Hände allzu schmutzig machen. Also ignorierten wir ein, im Grunde genommen, sehr schönes Land lieber vollkommen. Wie gut, dass sich das langsam wieder umkehrt!    [...mehr]



Autor: Julia

Wo ich schon letztens beim Thema Geld war, möchte ich davon heute noch nicht ablassen. Denn gerade Geld ist ja ein derzeit recht beschandeltes Wort – denke ich da nur an die Finanzkrise, deren Wellen nun auch Deutschland überschwappen.

Finanzkrise

Alle reden über gefährdete Arbeitsplätze, mangelndes Konsumverhalten und verlorenes Geld. Die Rezession hat nun auch Deutschland ganz offiziell erreicht. Gerade heute habe ich in der Zeitung einen Artikel darüber lesen können, dass wir bald Konsumgutscheine bekommen sollen. Das sind fünfhundert Euro geschenkt, insofern wir selbst nochmal fünfhundert drauf legen. Es erscheint, wie ein verzweifelter Hilferuf. Deutschland steckt knietief drin im globalen Finanzmodder. Und so bald werden wir da auch nicht rausgezogen werden.    [...mehr]



Autor: Mark

In 4800 Metern Tiefe liegt es gelegen: das Wrack der Bismarck, des ehemals kampfstärksten Schlachtschiffes im zweiten Weltkrieg. Für die, die das gigantische Schiff einmal aus der Nähe erleben möchten, bieten Reiseveranstalter Tauchexpeditionen mit U-Booten auf den Grund des Atlantiks an.

Am 18. Mai 1941 lief die Bismarck zu ihrer Jungfernfahrt in den Atlantik aus. Unter der Operation „Rheinübung“ sollte sie für Deutschland am Seekrieg gegen England teilnehmen. Doch die Bismarck war keine zwei Wochen im Einsatz, als sie am 27. Mai 1941 mit einem Großteil ihrer Besatzung im Atlantik versenkt wurde.

Modell der Bismarck © wikipedia.de

Der Untergang der Bismack schuf viele Mythen. Vor allem im Krieg wurde das Unglück für die nationalsozialistische Propaganda verwendet. Die Besatzung habe sich angeblich selber versenkt, bevor es Opfer überlegender Angreifer wurde. Doch der genaue Hergang des Untergangs kann auch heute noch nicht eindeutig rekonstruiert werden.

Das Wrack des gigantischen Schiffs wurde erst 1989 entdeckt und liegt noch immer auf dem Grund der Tiefsee. Die 251 Meter lange und 36 Meter breite Bismarck ist erstaunlich gut erhalten und wurde erst 2001 das erste Mal von Menschen besucht.    [...mehr]



Autor: Julia

Gestern schrieb ich ja schon über Langeweile im Urlaub, den Frauen oft empfinden. Das ist aber nicht nur eine weibliche Geschichte, Amerika hat Deutschland mit seiner Atemlosigkeit erreicht: Alles muss schneller, spektakulärer, aufregender sein! Entspannen in den Ferien? Von wegen!

Freizeitpark

Diesen Trend haben jetzt auch die Freizeitparks in Deutschland registriert. Immerhin verbuchen die immer höhere Besucherzahlen und somit deutlich schwarze Zahlen. Deutsche Familen wollen nicht mehr ganz nach Spanien fahren, sie wollen lieber im Heide-Park übernachten, als weite Reisen zu unternehmen.weiter...

Hier ist es nämlich spannend, spektakulär und Adrenalin ist gleich mit inbegriffen. Außerdem ist es multikulturell: mit Länder typischen Restaurants und authentischen Attraktionen. Deshalb denken die Freizeitparks nun um: Bald wird überall übernachtet werden können. Der Spaß für einen Tag wird auf einen ganzen Urlaub ausgebaut. Es werden Blockhäuser, Hütten und Zelt-Dörfchen entstehen, damit die Besucher sogar von Abenteuern träumen, die sie nie erleben. Zumindest nie wirklich.

Das sorgt nicht nur für mehr Profit, sondern auch für Arbeitsplätze. Sagen die Parks so zumindest. Der Schwarzwald, der Bodensee und die Alpen klagen über fehlende Touristen, während das Tagesausflugsgeschäft im bunten Amusement-Geschäft nur so floriert. Wenn die begeisterten Besucher erst einmal dort gänzlich bleiben können, wird es noch lausiger für die eher ,,langweiligen” Attraktionen in Deutschland.

Hm. Also. Ich habe ja damals meine Konfirmation im Europa-Park gefeiert. Das war auch wirklich nett. Und ich werfe den Parks auch gar nicht vor, dass sie den Profit so ausschöpfen wollen, bis auch der letzte Tropfen ausgewrungen wurde. Aber ich finde es irgendwie beängstigend, dass die Menschen sich mit so ,,wenig” zufrieden geben. Achterbahn fahren mag ja spaßig sein – aber für eine ganze Woche? Was ist mit Kultur? Der echten Wildniss da draußen? Hat denn jeder vergessen, wie spannend und aufregend es ist, an der Ostsee zu zelten?
Zumindest spannender, als sich permanent bespaßen und berieseln zu lassen!    [...mehr]



Autor: Mark

Der Winter ist schon spürbar und hat uns bald in seiner Gewalt. Dann gibt es nur noch Eis und Schnee (hoffentlich) und schon kann man wieder ganzen Herzens dem Wintersport frönen.

Und warum in die Ferne schauen, wenn das Gute liegt so nah? Einige Skigebiete in den Alpen – und zwar international:

Wer auf lange Strecken ein besonderes Augenmerk legt, der ist in Steibis genau richtig. Die Piste hat eine Länge von 42 Kilometern. Das ist schon einigermaßen ordentlich. Das bayrische Örtchen liegt im Allgäu und liegt auf einer leichten Steigung der Hochebene und zu Füßen des Hochgrat (1833 Meter).

Hier kann man Rodeln, Langlauf und natürlich Ski- und Snowboardfahren. Ebenfalls, und das ist immer ein besonderes Erlebnis, kann man Schneeschuhwandern.

Ski-Fahrer © Flickr /ninaaa
Für jeden was dabei: Skigebiete in den Alpen

In Österreich, am Hochpass “Arlberg” liegt das Skigebiet Zürn-Lech. Hier geht’s hoch bis auf 2.811 Metern – aber eher für Bergsteiger. Hier gibt es Tageskarten ab knapp unter 50 Euro und ermäßigt fast die Hälfte. Ein besonderer Service ist der Shuttle-Bus, der zwischen den Orten die Ski-Fahrer zu den Pisten bringt.

Insgesamt gibt es 180 Pistenkilometer im Tiefschnee – das wird für erfahrene Boarder und Skifahrer interessant sein!

In der Schweiz gibt es gar Pisten von 3.600 Metern über Null bis runter auf 1.800 Metern. Saas Fee heißt das Gebiet und liegt im Kanton Wallis. Mehrere Schwierigkeitsgrade finden sich in dieser Abfahrt – damit ist eigentlich für jeden was dabei. Ein Skipass kostet hier umgerechnet knapp über 40 Euro und es ist ein Zentrum für Snowboarder und Freestyle-Akrobaten. Am Rande des Dorfes.

Snowboarder und Freestyler finden sich zunächst am Dorfrand wieder, hier ist ein Freestyle-Park. Und für die Fans der Abfahrt: ein besonderes Feature sind die neu aufgestellten Schneemaschinen, die eine schneereiche Piste garantieren.

Na dann mal die Ski gewachst und auf zum Berg – auch wenn er noch nicht ruft.    [...mehr]



Autor: Mark

Silvester 2008 - 2009 an der Ostsee©flickr sektorkind

Kurzreisen zu Silvester werden in Deutschland immer beliebter. Immer nur zu Hause feiern oder auf einer Party bei Freunden sitzen? Da gibt es doch in Deutschland viel schönere Orte um den Jahreswechsel zu feiern. Wie wäre es denn zum Beispiel mit ein paar Tagen am Meer?

Die deutsche Ostseeküste bietet jedes Jahr zahlreiche Möglichkeiten um mit einer tollen Party in das neue Jahr zu starten. Egal ob rockig, romantisch, zu Hunderten oder zu zweit.

Für jeden lässt sich im schönen Norden Deutschlands die passende Veranstaltung finden. Viele Veranstalter bieten Kurzreisen an, die auch bezahlbar sind.

Spektakuläre Feuerwerke in toller Atmosphäre der schönsten Urlaubsregion Deutschlands. Sie können das auch gleich mit einem entspannenden Wellness- Wochenende kombinieren und sich nach der Feier noch ein paar Tage entspannen.

Egal ob Rügen, Warnemünde oder Rostock. Sie werden ein unvergessliches Silvesterfest erleben, dass sie noch lange in Erinnerung haben werden.    [...mehr]



Autor: Julia

,,Urlaub auf dem Bauernhof” – hier werden sich all denjenigen, die in meinem Alter sind, die Fußnägel hochrollen.
Das klingt wie: ,,Heidi, deine Welt sind die Berge” und ist jedem eingefleischten Großstadtmenschen ein Gräuel.

Hafer © Pixelio/gabisch

Also, ich bin ja auf einer Kuhweide regelrecht groß geworden, in einem kleinen Zweihundertseelen-Dorf inmitten der Einöde, am gefühlten Ende der Welt und ganz ehrlich: Wenn ich manchmal Heimaturlaub mache, rieche ich als allererstes Kuhmist, wenn ich das Fenster öffne.
Auch unser Haus war ein ehemaliger Bauernhof. So, jetzt ist es raus und ich geh mich in der Ecke schämen ;-) .

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Autor: Julia

Wer weiße Weihnachten erleben will, muss die Sache wohl oder übel selber in die Hand nehmen!

Weihnachten © Pixelio/miro6

,,Und jedes Jahr wieder kommt das…” – genau! Jedes Jahr wieder warten wir auf das weiße Pulverwunder, auf den Puderzuckerschnee, der unsere Weihnachtszeit auf festlicher Weise umhüllt. Und jedes Jahr wieder werden wir mit halbherzigem, depressiven Graumatsch abgespeist. Natürlich hoffen Sie noch auf den Sommer, der sich in die grauen Wolken verkrochen hat, hoffen auf anständige Temperaturen und Geplänkel im Stadtpark, aber wenn Sie auch Wert auf weiße Weihnachten legen, sollten Sie sich schon jetzt damit befassen.

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Autor: Sandra

Wer nicht viel Zeit hat, eine lange Reise zu tun und trotzdem viel erleben will, der sollte eine Reise in den Europapark unternehmen. Unterteilt in die verschiedenen Länder Europas gibt es viele Eindrücke und allerlei landestypische kulinarische Möglichkeiten.

Europapark © flickr/knallaerbse

Der Europapark befindet sich in Rust, in Baden-Württemberg. Die Anreise ist per Bahn und Auto möglich, auch viele Busreiseveranstalter bieten Fahrten an, die teilweise mit Übernachtungen und Eintrittskarten kombiniert sind.

In Rust und dem umliegenden Gemeinden finden sich viele Pensionen und Gasthäuser, die schon ab 20 Euro eine Übernachtung mit Frühstück anbieten, außerdem kann man oft vor Ort Tickets kaufen, um die Schlange an der Kasse zu vermeiden. Die Kurtaxe von 1,50 Euro pro Person kann z.B.in frei Parken, ein Buch über den Europapark oder Vergünstigungen im Park selber eingelöst werden. Es gibt auch Hotels im Park selbst. Hier können sie von zusätzlichen Zeiten profitieren, in denen keine anderen Besucher da sind.

Der Europapark bietet zahlreiche Fahrgeschäfte für jeden Geschmack. Vom Kleinkind bis hin zum Adrenalinjunkie findet jeder etwas. Highlights sind unter anderem:    [...mehr]



Autor: Mark

Die Crux mit Haustieren ist, dass sie auch gefüttert werden müssen, wenn man eigentlich gar keine Zeit dafür hat. Was morgens vor der Arbeit stressig ist, wird zum Problem, sobald man einen längeren Urlaub plant.

Für 2-3 Tage wird wohl jeder einen Freund finden, der ihm die Katze füttert. In Sachen Hundebetreuung sieht es da schon ganz anders aus. Schließlich braucht ein Hund nicht nur Futter. Er muss Gassi gehen, sich austoben können, und braucht – wie die Katze natürlich auch – stetigen Kontakt zum Menschen.

Das richtige Heim für den richtigen Hund © flickr / kaex0r

Was also tun, wenn ein Urlaub in die Karibik ansteht und für den Dobermann im Pauschalreise-Flieger einfach kein Platz mehr ist, oder vorher gebuchte Mietwagen am Urlaubsort eindeutig jede Haustier-Mitnahme ausschließt? 

Genau für solche Fälle gibt es Hundepensionen. Für einen festen Betrag pro Tag zwischen 5 und 20 Euro und gegebenenfalls noch zusätzliches Geld kann der Hund auch ohne das reisende Herrchen eine schöne Zeit verbringen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der nimmt staatlich geprüfte Hundepensionen. Die sind meistens etwas teurer. Viele Privatpersonen mit einem Herz für Tiere haben Hundepensionen als Nebenverdienst eröffnet – nach einem klärenden Gespräch mit der Person wird man selbst entscheiden müssen, ob man dieser sein Haustier anvertrauen möchte.

Egal ob privat oder zertifiziert – Hundepensionen sind für den reisenden Haustierbesitzer nicht selten die letzte Rettung!

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