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Autor: Julia

Wer jetzt noch Urlaub und Lust auf einen Spontantrip hat, dem würde ich die das züchricher Umland in der Schweiz empfehlen - so langweilig wie es klingt ist es dort nämlich nicht ;-) .

Zürich

Zürich Flickr/aforero

Die neutrale Schweiz. Viele haben Bedenken, dort ihren Urlaub zu verbringen. Und dann auch noch Zürich! Zürich ist nämlich relativ klein und im Grunde auch nicht so sehr für Wintersport geeignet. Dafür ist diese Gegend um einfach jede Jahreszeit traumhaft, besonders im Herbst scheint sie einen besonderen Zauber auszustrahlen.    [...mehr]



Autor: Mark

Der Winter ist schon spürbar und hat uns bald in seiner Gewalt. Dann gibt es nur noch Eis und Schnee (hoffentlich) und schon kann man wieder ganzen Herzens dem Wintersport frönen.

Und warum in die Ferne schauen, wenn das Gute liegt so nah? Einige Skigebiete in den Alpen - und zwar international:

Wer auf lange Strecken ein besonderes Augenmerk legt, der ist in Steibis genau richtig. Die Piste hat eine Länge von 42 Kilometern. Das ist schon einigermaßen ordentlich. Das bayrische Örtchen liegt im Allgäu und liegt auf einer leichten Steigung der Hochebene und zu Füßen des Hochgrat (1833 Meter).

Hier kann man Rodeln, Langlauf und natürlich Ski- und Snowboardfahren. Ebenfalls, und das ist immer ein besonderes Erlebnis, kann man Schneeschuhwandern.

Ski-Fahrer © Flickr /ninaaa
Für jeden was dabei: Skigebiete in den Alpen

In Österreich, am Hochpass “Arlberg” liegt das Skigebiet Zürn-Lech. Hier geht’s hoch bis auf 2.811 Metern - aber eher für Bergsteiger. Hier gibt es Tageskarten ab knapp unter 50 Euro und ermäßigt fast die Hälfte. Ein besonderer Service ist der Shuttle-Bus, der zwischen den Orten die Ski-Fahrer zu den Pisten bringt.

Insgesamt gibt es 180 Pistenkilometer im Tiefschnee - das wird für erfahrene Boarder und Skifahrer interessant sein!

In der Schweiz gibt es gar Pisten von 3.600 Metern über Null bis runter auf 1.800 Metern. Saas Fee heißt das Gebiet und liegt im Kanton Wallis. Mehrere Schwierigkeitsgrade finden sich in dieser Abfahrt - damit ist eigentlich für jeden was dabei. Ein Skipass kostet hier umgerechnet knapp über 40 Euro und es ist ein Zentrum für Snowboarder und Freestyle-Akrobaten. Am Rande des Dorfes.

Snowboarder und Freestyler finden sich zunächst am Dorfrand wieder, hier ist ein Freestyle-Park. Und für die Fans der Abfahrt: ein besonderes Feature sind die neu aufgestellten Schneemaschinen, die eine schneereiche Piste garantieren.

Na dann mal die Ski gewachst und auf zum Berg - auch wenn er noch nicht ruft.    [...mehr]



Autor: Julia

,,Urlaub auf dem Bauernhof” - hier werden sich all denjenigen, die in meinem Alter sind, die Fußnägel hochrollen.
Das klingt wie: ,,Heidi, deine Welt sind die Berge” und ist jedem eingefleischten Großstadtmenschen ein Gräuel.

Hafer © Pixelio/gabisch

Also, ich bin ja auf einer Kuhweide regelrecht groß geworden, in einem kleinen Zweihundertseelen-Dorf inmitten der Einöde, am gefühlten Ende der Welt und ganz ehrlich: Wenn ich manchmal Heimaturlaub mache, rieche ich als allererstes Kuhmist, wenn ich das Fenster öffne.
Auch unser Haus war ein ehemaliger Bauernhof. So, jetzt ist es raus und ich geh mich in der Ecke schämen ;-) .

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Autor: Sarah

Die Gasteiner überlegten sich schon etwas länger, wie sie noch mehr Touristen anziehen können. Da kombinierten sie Schnee, Off-Beat-Rhythmen und Snowboardausrüstung und verwandelten die Tage zwischen dem siebten bis zum sechzehnten März in das Snow-Jazz-Festival.
Dann wird im verspielten Gasteiner Tal zehn Tagund schnell die skier ausgepackt!© flickr /Energiequante lang nur Live-Musik gespielt: Von Jazz über Blues und Soul bis hin zu Latin. Die Gasteiner Schihütten laden in dieser Zeit zu einem interessanten Mix aus Festivalkultur und Wintersport ein. Umgeben von schneeglitzernden Häuschen und dunkelgrünen Tannen, kann man entweder die Landschaft genießen oder auch sich bei einem heißen Getränk musikalischen Genüssen hingeben. Das Gute daran ist, dass man nicht auf Songs à la „Anton aus Tirol“ stößt, sondern engagierte Live-Musiker vorfindet, die mit ihrem nicht-klassischem Programm für einige Überraschungen sorgen. Diese gewagte Mischung zwischen Skipiste und musikalischer Kultur der ganz anderen Art scheint gelungen zu sein: Viele der Anreisenden bleiben extra ein paar Tage länger, um das Festival in allen Zügen genießen zu können. Der typische Snow-Jazz-Gast hat übrigens mindestens Matura (Abitur) oder sogar einen Universitätsabschluss (72 Prozent), ist zwischen 40 und 50 Jahre alt und nutz nicht nur das Skigebiet, sondern vorrangig auch den Wellnessbereich und die Gesundheitseinrichtungen des Tals.
Leider ist morgen schon der letzte Tag, aber wer nächstes Jahr mal in der Gegend ist, sollte sich das Snow-Jazz-Festival im Gasteiner Tal vormerken. Besonders nett ist, dass der Eintritt auch noch komplett umsonst ist.    [...mehr]



Autor: Christophe

Sobald Ostern vorbei ist, besetzen Armeen gutmütiger alter Männer mit schlohweißem Bart die Supermarktregale wie Hühner eine Legebatterie. In einen extravaganten roten Rock gewandet, lauern sie uns auf. Sie lächeln freundlich, wenn wir das letzte Mal Grillfleisch kaufen im September; sie werfen uns einen verschmitzten Blick zu im Oktober, wenn es Most gibt, und der Schalk blitzt in ihren Augen, wenn endlich, endlich, der Advent kommt, und wir sie kaufen müssen.

Das ganze Jahr haben sie gewartet; sind würdelos am Baggersee gegessen worden und verschmierten die Münder kleiner Jungs an Halloween. Aber jetzt ist ihre Zeit gekommen. Jetzt sind wir ihre Knechte - dem Fest der Liebe kann sich niemand widersetzen …

Der Gedanke zur Flucht kann einem da ja schon mal kommen.

Es bedarf natürlich einiger Chuzpe, über Weihnachten fortzufahren: Die vielen Familienbesuche fallen aus, und möglicherweise wird einem das auch noch als Bösartigkeit ausgelegt, obwohl es doch ein Akt der Gnade ist.

Schneebedeckte Alm © flickr / germanium

Wer den Krach vermeiden möchte, kann einfach eine der vielen Almhütten anmieten, die von geschäftstüchtigen Schweizern über die Weihnachtstage angeboten werden. In manchen kann man mit bis zu 30 Personen nächtigen - gegebenenfalls also genug Platz, um die vermeintlichen Meckerer mundtot zu machen, indem man sie einfach mitnimmt. So ein Familienurlaub ist doch auch was Schönes.

Und während die anderen um den Adventskranz sitzen und beschauliche Lieder singen oder “Der kleine Lord” schauen, kann man jodelnd die Alm hinabrodeln, lustige Alpenwanderungen machen und einige Sachen machen, die man sonst nicht ausprobieren würde: Es ist nämlich kein Mensch da - die sitzen alle daheim und mampfen Christstollen.

PS. Eine aktuelle Studie hat übrigens herausgefunden, dass Schnee für den Wintertourismus unersetzlich ist. Herzlichen Glückwunsch.    [...mehr]



Autor: Christophe

Der Schweiz-Tourismus boomt. Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag von BAK Basel Economics hervor.

Die Zahl der Übernachtungsgäste soll demnach in der kommenden Wintersaison um rund drei Prozent steigen. Besonders Gäste aus dem europäischen Ausland, aber auch die wintersportbegeisterten Russen sorgen für die konstant hohe Zahl an Buchungen.

Die Schweiz, ein Paradies für Wintersportler

Mit gutem Grund: Über 7.000 Pisten-Kilometer kann die Schweiz dieses Jahr anbieten, mit 29 Wintersportorten über 2.800 m stellt sie den Europarekord. Zahlreiche neue Hotels sind in den letzten Jahren entstanden, das vielfältige Angebot richtet sich an alle – vom Single aus St. Petersburg bis zur fünfköpfigen Familie aus Amsterdam.

Damit der Boom sich nicht als Blase entpuppt, setzen die Schweizer jetzt mit einer vierstufigen Werbekampagne nach. Wundern sie sich also nicht, wenn Ihnen demnächst überall Bilder von kleinen, verschneiten Kantons begegnen – neben England, Nordamerika, Frankreich, Italien, den Benelux-Staaten und Russland ist Deutschland eines der Hauptländer der Werbeaktion.

Die Schweiz zeigt sich geschäftstüchtig, innovativ und herzlich unbeeindruckt von der Klimaschutz-Problematik. Sie ist halt doch ein unabhängiges Land.    [...mehr]