» Skandinavien
Nicht erst seitdem das große blau-gelbe Möbelhaus auch in unseren Landen Einzug gefunden hat, wissen wir um die Schönheit des dazugehörigen Landes-Schweden. Schweden ist seit langem beliebtes Ziel für Familienurlaube und Angler. Neben Göteborg und Malmö, die vor allem zur Durchreise dienen, ist vor allem die Hauptstadt Stockholm ein beliebtes Ziel. Mit weit über 700.000 Einwohnern ist Stockholm die größte Stadt Skandinaviens und überrascht immer wieder mit kulturellen Highlights. Die Anreise mit dem Auto und dem Flugzeug ist am kostengünstigsten und übers Internet sind schnell Angebot der Billigflieger eingeholt und mit dem Internetsystem “Stockholmtown” sind auch schnell günstige Unterkünfte abrufbar. Natürlich gibt es auch hier mittlerweile erstklassige Luxushotels und Reichenviertel.
Besonders interessant ist das reichhaltige kulturelle Angebot der Stadt, regelmäßig schwappt eine Wellen junger schwedischer Musiktalente auch ins restliche Europa und begeistert die Massen. Dieses Gefühl kann man in den vielen schwedischen Clubs jeden Tag erleben, besonders im Bezirk Södermalm, das als Szeneviertel und schwedisches Montmartre verschrien ist, findet man viele dieser Clubs. Aber auch tagsüber bietet Stockholm einiges, neben der vielen Einkaufsmöglichkeiten in der historischen Altstadt laden zahlreiche Attraktionen zu einem Besuch ein. Einen tollen Blick über die Stadt hat man vom 155 m hohen Kaknästurm. Was kaum jemand weiß, in Stockholm werden jedes Jahr zum 10. Dezember auch die Nobelpreise verliehen, das Stadshuset mit dem daher geschichtsträchtigen “Blauen Saal” ist auch immer einen Besuch wert. Stockholm ist eine wirklich tolle Stadt und entwickelt sich Tag für Tag, sie wächst kulturell und wirtschaftlich und mausert sich zu einer immer imposanteren europäischen Metropole.
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Zugegeben, Island scheint zunächst ein überaus exotisches Ziel für einen Kurzurlaub zu sein, aber die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Erde bietet so manche überraschende Attraktion. Für einen Islandbesuch bietet sich, aufgrund der Lage natürlich eine Flugreise an, glücklicherweise wird die Hauptstadt Islands mittlerweile auch von den meisten Billigfluganbietern angeflogen, was die An- und Abreise nicht nur komfortabel, sondern auch vergleichsweise günstig gestaltet. Auch die isländische Billigfluglinie Iceland Express bietet Flüge aus mehreren Großflughäfen nach Island an. Obwohl der Flughafen eine gute Stunde vom Zentrum Reykjavíks entfernt liegt gibt es, durch den Flybus, der zwischen Flughafen und Stadtkern pendelt, eine gute Verbindung. In der Stadt selbst gibt es kein Bahn- dafür aber ein umso besseres Busliniennetz, was das herumkommen enorm vereinfacht. Unterkünfte gibt es in allen Kategorien von gehobenen Wellnesshotels, über Pensionen, bis hin zu günstigen Hostels wird hier jeder Geldbeutel bedient.
Wellness sollte jedoch für jeden Urlauber ein Thema sein, denn die vielen Thermalquellen laden zu einem Besuch ein und sind nach einem langen Stadtbummel genau das richtige um zu entspannen, auch die Saunakultur ist hier weit verbreitet. Wenn es Abend wird, und damit Zeit auch den Körper von innen zu wärmen, erwacht auch die Stadt, besonders im “Sommer” wird das Barhopping zu einem Erlebnis, da das ständige Sonnenlicht die Zeit völlig vergessen lässt. Dies ist vielleicht auch ein Grund, warum es die Isländer frühestens gegen Mitternacht aus dem Haus treibt. Beliebt ist in Reykjavík vor allem das Kaffibarinn, das zum Tanzen, Trinken und Spaß haben einlädt. Ein Urlaub in Island ist wirklich einen Versuch wert, die außergewöhnliche Esskultur, die aufgeschlossenen Menschen und die wunderschöne Natur werden hier jeden Urlaub unvergesslich machen. Versprochen.
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Ein ganzes Jahrtausend hat der Stadtkern Oslos schon überstanden, doch altbacken ist die Stadt nun wirklich nicht. Oslo ist eines der beliebtesten Reiseziele Skandinaviens, wenngleich die Stadt zu den teuersten der Welt zählt. Dieser Tatsache sollte man sich bewusst sein, wenn man seine Reise in die norwegische Hauptstadt plant, denn das Reisebudget ist schnell überschritten. Durch die zwei Flughäfen ist Oslo am besten und günstigsten über den Luftweg zu bereisen, leider gehört es bislang jedoch nicht zu den Zielen der bekannten Billigflieger, wenn man die Reise jedoch frühzeitig bucht, finden sich auch relativ günstige Direktflüge. Oslo selbst verfügt über ein gutes Netz öffentlicher Verkehrsmittel, vom Flughafen aus, gelangt man gut und günstig mit dem “Flytoget”, einem Expresszug ins Stadtzentrum. Als Unterkunft empfiehlt sich das Anker-Hostel, dass für skandinavische Verhältnisse eine sehr günstige Unterkunft darstellt, zudem liegt es zentral und ist ein guter Ausgangspunkt für die Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten.
Ein Muss für alle Kunstbegeisterten Oslo-Besucher ist der Besuch des Munch-Museums und der Nationalgalerie, Edvard Munch vermachte kurz vor seinem Tode, seiner Wahlheimat die Werke, die man dort heute noch begutachten kann. Der Großteil seiner Werke und alle graphischen Motive Munchs befinden sich im streng bewachten Museum, dass durch den Raub von Munchs “Der Schrei“ viel Aufmerksamkeit erlangte. In der Nationalgalerie befinden sich ebenfalls einige Bilder des norwegischen Malers, sowie auch Werke von Picasso, van Gogh und selbst von Monet. Auch ist die Galerie eine der wenigen Sehenswürdigkeiten mit freiem Eintritt, ein Besuch lohnt sich daher absolut. Ein Einkaufsbummel in der Stadt wird sich wahrscheinlich schnell als ernüchternd erweisen, da die Preise wirklich hoch sind, obgleich das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten in Norwegen seinesgleichen sucht. Eine Oslo-Reise gehört also sicherlich nicht zu den günstigsten Kurztrips, die man in Europa unternehmen kann, lohnt sich aber in jedem Fall und wer die Exklusivität der Stadt zu schätzen weiß, wird hier voll auf seine kosten kommen.
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Nur knapp 550.000 Einwohner und trotzdem ist Helsinki nicht nur die Haupt-, sondern auch die größte Stadt Finnlands und ist durch die gute Flugverbindung von Deutschland aus hervorragend für einen Wochenendtrip geeignet. Alle Billigfluglininen fliegen ab Köln/Bonn und Berlin für wenig Geld in die finnische Hauptstadt. neben den vielen imposanten Bauwerken wie der Uspenski-Kathedrale, dem Olympiastadion und dem Parlamentsgebäude lohnt sich vor allem ein Besuch im Freizeitbad Serena, hier kann und sollte man auch die finnische Sauna besuchen-ein Muss bei jeden Finnland Besuch. Weiterhin laden die vielen Läden in der Nähe des Hauptbahnhofs auf einen Stadtbummel ein, was sie in Helsinki kaufen, werden sie in Deutschland bestimmt nicht an vielen anderen Leibern sehen. Für fast jeden Stil findet man hier die passende Kleidung und diese Vielfalt sucht in Europa immer noch ihresgleichen.
Nachtschwärmer kommen in Helsinki voll auf ihre Kosten, es gibt eine ganze Reihe verschiedener Musikbars und Diskotheken und das stehen in den oft langen Schlangen lohnt sich wirklich. Besonders zu empfehlen ist die Jääbaari-Eisbar, die ihrem Namen alle Ehre macht, daher sollte auf warme Kleidung geachtet werden. Finnen genießen ihre Freizeit gerne in Cafés, daher sind viele kleine, typisch finnische Kaffestuben in den großen Einkaufsstraßen zu finden, obwohl auch die amerikanischen Kaffehaus-Ketten auf dem Vormarsch sind. Helsinki bietet eine Reihe günstiger Übernachtungsmöglichkeiten, die Hostels sollten Sie aber frühzeitig buchen, denn Helsinki ist beliebt und dementsprechend voll sind auch die Zimmer der Jugendherbergen und Hostels. Günstig und traditionell stehen diesen die vielen Pensionen entgegen, die Zimmer am Stadtrand anbieten, auch hier müssen sie keine Angst vor Verständigungsproblemen haben, die meisten Finnen sprechen ein sehr gutes Englisch und auch Deutsch ist relativ verbreitet.
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Die Inselgruppe Svalbard, im Deutschen vereinfachend nach ihrer Hauptinsel Spitzbergen benannt, liegt nördlich des Polarkreises, und damit im Arktischen Ozean, was sie zur nördlichsten Siedlung Europas macht.
Neben der intensiv betriebenen Artkisforschung entwickelt sich Spitzbergen zunehmend zum Reiseziel für Individualtouristen, die das etwas andere Urlaubserlebnis schätzen.
Die größte Stadt Longyearbyen zählt 1.800 Einwohner und einen internationalen Flughafen, der sie mit dem norwegischen Festland verbindet. Insgesamt wohnen rund 2.800 Menschen in auf der Insel. Viele Einwohner der beiden größten Städte Longyearbyen und Barentsburg arbeiten im Bergbau oder in der Forschung, daneben gibt es knapp 200 Grubenarbeiter in Svea. Auch der Tourismus gewinnt als Wirtschaftsfaktor an Bedeutung. Jahr für Jahr kommen mehr Besucher auf das arktische Archipel. Kein Wunder: Die aufgeweckten Einwohner von Spitzbergen haben ja schon 1989 die ersten Besucherunterkünfte aufgemacht!
Im Sommer kommen gelegentlich Forschungs- und Touristenschiffe. Sommer, das heißt Temperaturanstiege bis auf 4 Grad Celsius im Juli. Im Januar können es auch mal -25 Grad sein. Es gibt auf Spitzbergen kaum befestigte Wege; nicht einmal die beiden Städte Longyearbyen und Barentsburg sind durch Straßen miteinander verbunden.
Man verlässt sich eben auf Motorschlitten – oder man wandert. Die extrem klare Luft schafft teilweise Sichtverhältnisse von bis zu 150 Kilometern; Flora und Fauna arktischer Gegenden lassen sich hervorragend erkunden.
Obwohl die Inselgruppe bereits im zwölften Jahrhundert von norwegischen Fischern entdeckt worden war, setzten die systematischen Plünderungen der Walbestände Spitzbergens erst nach William Barentz’ erneuter Entdeckung 1596 ein. Bis heute haben sich die Bestände an Grönlandwalen und Nordkapern, Furchen- und Narwalen, Walrossen und diversen Robbenarten nicht erholt.
Dasselbe gilt für die allgegenwärtigen Polarbären: Die Hauptinsel Spitzbergen verzeichnet zurzeit eine Population von rund 3.000 Tieren. Aufgrund ihres unberechenbaren Naturells rät die Inselverwaltung dazu, die Siedlungen nur tagsüber und bewaffnet zu verlassen. Touristen werden angehalten, überhaupt nur mit professionellen Führern hinauszugehen, da Schneestürme unerwartet einsetzen können.
Aber all das hält überzeugte Arktis-Touristen nicht ab. Und allmählich wird Spitzbergen als reizvolle Alternative zu anderen kalten Regionen wie Island, Grönland oder Lappland wahrgenommen.
Nichts für Warmduscher, though.










