» Türkei
Im letzten Artikel hatte ich euch ja von den Last Minute Angeboten erzählt. Wer sich jetzt nun die Angebote derzeit anschaut, wird feststellen, dass die meisten Reiseanbieter ein gemeinsames Ziel ins Auge gefasst haben: die Türkei!
Überall kann man die Reklame leuchten sehen: Glücklich strahlende Gesichter, die vergnügt im Meer plantschen - daneben ein bunt hingeklatschtes Logo, das die Türkei symbolisiert. Die Türkei ist der Trendsetter schlechthin unter den Reisenden. [...mehr]
Erlebnisreisen heben sich von der gängigen Urlaub ab, der meist am Strand in einer Sonnenliege an der ewig gleichen Stelle verbracht wird.
In kleinen Gruppen reist man bei den Erlebnisreisen in ein Reiseland mit dem Ziel die schönsten Einblicke in die Natur und Kultur des Landes zu bekommen. Die Begegnung mit Land und Leuten steht für den Touristen, die was erleben möchten, im Vordergrund.
Natürlich kann man sich auch auf eigene Faust auf einen Erlebnisurlaub begeben, wenn man mehr der Individualurlauber ist.
Land und Leute hautnah im Erlebnisurlaub erfahren
Als Pauschalreise lässt sich ein Erlebnisurlaub natürlich auch bequem von Zuhause Online buchen. Das Außergewöhnliche, das ganz Besondere kann man erleben, indem man meist auf unkonventionellen Wegen im Erlebnisurlaub reist.
Die Übernachtung im landesüblichen Unterkünften gehört zu dem Konzept der Reise hinzu. Wer also lieber in einem bequemen und komfortablen Hotel nächtigt, ist mit einer Gruppenreise eher schlecht bedient.
Akzeptanz und Toleranz für fremde Länder sollte man aufbringen und Teamgeist. Zu empfehlen ist die Türkei für eine Erlebnisreise, denn die Türkei ist nicht weit entfernt und der Flug ist gleichzeitig auch preiswert. [...mehr]
Kemer liegt ca. 50km entfernt von Antalya an der türkischen Riviera. Der Touristenort wird hauptsächlich von englischen und deutschen Touristen besucht und ist ein günstiger Ausgangspunkt für allerlei Ausflüge zu antiken Stätten oder einen relaxten Strandurlaub.
Der Urlaubsort Kemer liegt direkt am Mittelmeer, umgeben vom Taurusgebirge. Von kleinen Pensionen bis zu Hotelburgen kann man hier vielfältige Schlafplätze finden.
Zum einen bieten einem die kleineren Strände im Süden Erholung pur, zum Anderen sind sie Ausgangspunkt für Bootstouren entlang der lykischen Küste und Ausflügen in die nähere Umgebung.
Ein besonders sehenswerter Ort ca. 50km entfernt von Kemer ist Chimaera. Inmitten des Gebirges liegt ein kleiner Berg, der durch natürlich Erdgasvorkommen brennt. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit machen sich Touristenströme auf um den mythologischen Ort zu besuchen.
Unweit von Chimaera (Cirali) liegt die antike Stadt Olympos. Dort lebten einst lykische Seefahrer. Zu sehen sind unter anderem ein Höhlengrab und die Necropolis. Olympos erstreckt sich beidseitig an einem Bachlauf, der in einer wunderschönen Lagune endet. Um Olympos und Cirali herum haben sich mehrere Treehouse-Hotels angesiedelt, die besonders Rucksacktouristen eine günstige Unterkunft bieten.
Zirka 50km weiter liegt Demre, auch dort ist eine Ansammlung von Höhlengräbern und ein Amphitheater zu besichtigen. Unweit von Demre entfernt liegt Myra, das der sage nach die Wirkungsstätte des heiligen Nikolaus von Myra war. Dort ist eine dem Nikolaus geweihte Kirche zu sehen.
In Myra werden sie vor allem viele russische Touristen treffen, da Nikolaus der Schutzpatron Russlands ist. Deshalb gibt es dort viele Geschäfte, die Ikonen verkaufen. Auf einem Platz vor der Kirche finden sie eine Statue, die den Nikolaus (Noel Baba) mit weißem Bart und rotem Mantel zeigt.
Viele weitere Orte laden zu einem besuch ein so lohnt sich zum Beispiel das Forellenessen in Ulupinar oder ein Besuch der blauen Grotte nahe Kas.
Kemer ist allemal eine Reise wert. Die Gastfreundschaft der Türken ist sprichwörtlich und wenn man will, kann man auch hier dem Massentourismus umgehen. Nicht nur in Bodrum oder Istanbul sammeln sich die Scharen von Urlaubern aus aller Welt.
Auch die Anmietung eines Leihwagens ist relativ problemlos möglich, allerdings sollte man sich schon in Deutschland mit Straßenkarten (z. B. beim ADAC) versorgen, da die türkischen Karten meist etwas ungenau sind, gerade was die Küstengebiete angeht.
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Das Spannende an Istanbul sind seine Gegensätze: Junge Frauen in kurzen Tops begegnen ganzkörperverschleierten Frauen in tiefschwarz. In der einen Straßenecke weht die Regenbogenfahne der Schwulen und Lesben, in der nächsten wird vom Minarett einer Moschee zum Gebet gerufen.
Lässt man sich ein wenig auf der Istiklal Cadessi (zu Deutsch: Straße der Unabhängigkeit) treiben, dann bekommt man die ganze spirituelle und sekuläre Bandbreite der Stadt zu sehen. Eigentlich gibt es nichts, was es nicht gibt: Teestuben und Coffeshop-Ketten, Jugendstilpassagen und moderne Einkaufsmalls, muslimisches Kloster und orthodoxe Gottesdienste.
Bodrum, ein beschauliches Städtchen mit 26.000 Einwohnern im Südwesten der Türkei. Direkt an der türkischen Riviera gelegen und von Buchten und Halbinseln umgeben, findet man in Bodrum die Ruhe, die man für ein paar Tage im Jahr sucht.
Für Singles ist die Gegend eine Reise wert. Gerade wenn sich die Reiseveranstalter am Ende der Ferienzeit mit Last- Minute- Angeboten überschlagen. Hier werden sie viel erleben und Gleichgesinnte treffen. Halten sie Ausschau nach speziellen Angeboten der Reisebüros, die ihre Auswahl immer häufiger an die Bedürfnisse von Alleinreisenden anpassen. Die 14 Millionen Alleinstehenden in Deutschland machen es möglich.
Unter Geschichtskennern dürfte vor allem das Mausoleum bekannt sein, ein Grabmal, das sich der persische Satrap und König Karien Mausolos noch zu Lebzeiten errichten lies. Als eines der sieben Weltwunder der Antike gefeiert wurde es wahrscheinlich von Erdbeben zerstört.
Eine Reise nach Bodrum lohnt sich allemal: In einer halben Stunde kann man vom Hafen aus die griechische Insel Kos erreichen und kann somit zwei Mittelmeerländer in einem Urlaub kennen lernen. Durch das warme Mittelmeerklima und seiner tollen Lage wird Bodrum immer mehr zum Geheimtipp unter den Türkei- Urlaubern. Vor allem Briten, Niederländer, Deutsche, aber auch Urlauber aus osteuropäischen Staaten haben Bodrum für sich entdeckt.
Die weißen Häuser und das azurblaue Meer sind charakteristisch für die Stadt. Im Stadtkern finden sie neben zahlreichen Bars, Restaurant und Discotheken auch altertümliche Basare.
Kommen sie an die Türkische Riviera und genießen sie einen entspannten Urlaub. Und wer weiß, vielleicht begegnen sie ja ihrem Traumpartner?! [...mehr]
Bei einem Urlaub an der Türkischen Riviera kann man das mediterrane Klima in vollen Zügen genießen. Den Touristen werden kilometerlange Küstenlandschaften und historische Sehenswürdigkeiten geboten.
Als Besucher lernt man schnell die freundlichen Einwohner und deren Freundlichkeit sehr zu schätzen. Man trifft immer wieder auf die zuvorkommende Gastfreundschaft der ortsansässigen Menschen. Mit den Jahren haben sich Türkeireisen als sehr beliebtes Reiseziel erwiesen. Besonders als der Küstenlandschaft kann man sich im Urlaub so richtig entspannen. Lange Strände, Kristallklares Wasser und eine einzigartige Landschaft mit ihrer vielseitigen Pflanzenpracht zeigen sich von der schönsten Seite.
Sicher spielt das mediterrane Klima eine bedeutsame Rolle und ist Grund für zahlreiche Urlauber jedes Jahr. Die Sommer sind heiß und meist trocken, die Winter sind nur kurzweilig und eher mild. Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten geht die Hauptsaison von April bis Oktober. Wenn es für manche Menschen zu viel Hitze in den Sommermonaten sein sollte, dann lieber auf die Nebensaison ausweichen. [...mehr]
Die Kalksteinterrassen im Südwesten der Türkei sind auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zu finden.
Die UNESCO spielte auch eine große Rolle in der Wiederherstellung der einstigen Schönheit des Naturwunders. Bis vor einigen Jahren wurde das kalksteinhaltige Quellwasser nämlich dazu verwendet, die Pools der ansässigen Wellness- Hotels zu füllen.
Die wurden dann aber alle abgerissen, nachdem die UNESCO das Land gekauft hatte. So konnte das ursprüngliche Weiß der Terassen wiederhergestellt werden, welches zu diesem Zeitpunkt durch Touristen, Kippenstummel und Dreck zu einem unschönen Grau verkommen war.
Heutzutage lohnt ein Besuch in jedem Fall.
Es ist zwar ziemlich teuer, ca. 30 Euro, und man ist nicht wirklich alleine - Busladungen voller Touristen, die mit einem die malerischen Terassen begutachten wollen - aber die Terrassen sind trotzdem sehenswert. Man muss seine Schuhe ausziehen, um da rumlaufen zu dürfen und baden in den Pools geht auch nicht mehr ohne weiteres.
Gerechtfertigte Maßnahmen, wie ich finde, um die durch den Tourismus immer noch sichtbaren Schäden am Naturwunder verheilen zu lassen. Hier habe ich gelesen, dass die Betreiber jetzt überlegen, ein Beleuchtungssystem an die Terrassen anzufügen. Wenn das gemacht wird, wäre das für mich glatt ein Grund, nochmal hinzufahren.












