» Zugreisen


Autor: Julia

Das Internet ist mittlerweile so selbstverständlich, wie das Telefon oder der Kaffee am Morgen. In eine Wohnung ohne zumindest möglichen Internetzugang, würde wohl niemand mehr ziehen. Viele Menschen sind von diesem Medienfeld abhängig – ob nun als Junkie oder als Arbeitstier.

Laptop

Wie oft sehen wir Menschen in einem Straßencafé sitzen, Kaffeetasse vor ihnen, während sie wild auf den Tasten herumhämmern und verzweifelt nach offenen W-Lan-Netzen suchen.
Nicht nur ich habe das beobachtet – sondern auch die Deutsche Bahn. Und da diese sich ja vorgenommen hat, die Zugreisen zu verbessern, hat sie das Internet als zusätzliches feature eingebaut.

Also, das heißt, wer zukünftig in einem ihrer Züge sitzt, kann sich über ein funktionierendes W-Lan-Netz freuen. Vorausgesetzt, er hat dafür bezahlt, natürlich. Allerdings ist das noch lange nicht auf allen Strecken so, sondern soll nach und nach ausgebaut und erweitert werden. Könnte also noch ein Weilchen dauern, bis man wirklich überall ,,drin” ist.    [...mehr]



Autor: Julia

Wer heute spontan eine Reise unternehmen wollte, der hat spätestens am Bahnhof wahrscheinlich ziemlich blöd geguckt. Mit dem Zug wäre er heute nämlich nicht so weit gekommen.

Zug

Ein Stromausfall ist Schuld, dass es ab heute Mittag nicht mehr möglich war, ein Ticket zu lösen. Die Internetbuchung klappte nicht, der Fahrkartenautomat streikte und auch am Schalter gab es nur hilfloses Schulterzucken für den etwas ratlosen Gast.
Die Züge hatten heute alle massive Verstätung und die Anzeigeleisten sendeten ebenfalls nur gähnende Leere.    [...mehr]



Autor: Julia

Heute nur ein kurzer Blogeintrag, weil ich gerade über etwas gestolpert bin, was mich immer wieder zur Weißglut treibt, womit ich ganz bestimmt nicht die einzige bin: Horrende Preise bei der Deutschen Bahn.

Auto

Ich muss dieses Wochenende dringend in eine andere Stadt fahren. Nur leider habe ich als Studentin natürlich nicht soviel Geld, die Deutsche Bahn aber verlangt trotzdem viel Geld von mir. Hmpf. Also musste ich mir notgedrungen eine günstige Alternative einfallen lassen und mir fiel ein alter Freund ein, der mir stolz erzählte, dass er für läppische 10 Euro quer durch Deutschland tourt.    [...mehr]



Autor: Julia

Nachdem ich über das ,,Wo übernachten” geschrieben habe, beziehe ich mich jetzt auf das ,,Wie” der Reise. Denn bei aller Urlaubsstimmung muss auch geklärt werden, mit welchen Mitteln man zu dem paradiesischen Ort gelangt.

Fliegen © Pixelio/KwanYon

,,Ich fliege am Montag nach Mallorca.” Eröffnete mir mein Vater ganz locker, während er seelenruhig seinen Kaffee schlürfte. Ich kippte bald hintenüber vom Stuhl. Mein Vater in einem Flugzeug – undenkbar!     [...mehr]



Autor: Sarah

Das Portmonnaie zeigt Ebbe an. Leider ist gerade jetzt eine gute Reisezeit. Was tun? Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten preisgünstig zu reisen, wenn auch auf etwas außergewöhnliche Art.
Neben vielen günstigen Hostels und Jugendherbergen, die aber leider oft auch schon früh ausgebucht sind, gibt es auch interessante Internetplattformen für Traveller. Couchsurfing zum Beispiel oder Hospitality Club bieten privat kostenlose Schlafplätze an. Natürlich steckt dahinter die Ideologie, dass es um einen Austausch geht: Wenn die Gastgeber mal in der Stadt des Gasts sind, sollte er auch ein Zimmer oder eine Couch für sie frei haben. Bei dieser Form der Übernachtungsmöglichkeit hat man meistens auch gleich einen kulturellen Einblick in das jeweilige LaFür günstige Zugreisen muss man oft ein bisschen mehr Zeit mitbringennd und stößt auf viele Insidertipps, die in den kommerziellen Reiseführern nicht stehen. Viele der Gastgeber machen mit ihren Gästen auch gerne einen Rundgang durch die Stadt und verraten ihre Lieblingsecken.
Eine weitere Möglichkeit ist der Häusertausch. Wie schon in dem Film „Liebe braucht keine Ferien“ illustriert, kann man sich irgendeinen Fleck auf der Landkarte aussuchen, schauen ob da noch ein Haus zu dem Zeitpunkt frei ist und dann sich in das Abenteuer stürzen. Für diejenigen, die kein Haus haben, ist das gleiche beim Wohnungstausch möglich. Somit spart man nicht nur einiges an Geld, sondern lernt die Gegend auch hier wieder von einer anderen Seite kennen.
Auch das Fortbewegen kann, neben Billigfliegern, günstiger gestaltet werden: Zum einen gibt es Mitfahrzentralen, die europaweit agiert und Mitfahrgelegenheiten in alle möglichen Gegenden von Privatpersonen anbietet. So kostet eine Reise quer durcManchmal hilft nichts - dann muss der Daumen raus © flickr / raindrifth Deutschland im Schnitt 25 bis 30 Euro. Wenn man das mit den gängigen Preisen bei Zugreisen vergleicht, hat man Etliches gespart. Aber auch das Fahren mit dem Zug kann weniger schwer ins Portmonnaie fallen: Für Vielfahrer lohnen sich natürlich regelmäßige Vergünstigungen, wie bei der Deutschen Bahn die Bahncard. Aber in fast allen europäischen Ländern sind Gruppenreisen meistens preiswerter, wichtig ist nur, sie auch organisiert zu bekommen. Auch das kann man zum Beispiel über Mitfahrzentralen machen. Und für Abenteuerlustige bleibt ja immer noch das Trampen, dass zwar heutzutage nicht mehr so gängig ist, wie in den wilden 6oern, aber immer noch (und mit Erfolg) praktiziert wird.    [...mehr]



Autor: Sarah

Möchte man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Shanghai fortbewegen und nicht einen der unzähligen, aber langsamen Busse nehmen, bietet sich die Metro an. Jedoch ist sie nur etwas für Menschen, die nicht zur Klaustrophobie neigen, denn an fast jeder Metrostation warten Hunderte von Menschen. Es scheint, als möchte halb Shanghai unbedingt gerade jetzt fahren.

Shanghai Menschenmasse © flickr / Montrasio International

Bei über 18 Millionen Einwohnern und nur fünf Metrolinien erklärt sich dieser Andrang auch sehr schnell. In der Rushhour möchte jeder schnell nach Hause zurück, aber mit der Metro kann das in Shanghai nun mal ein wenig dauern. Die Bahn fährt ein und wenn in Deutschland die Leute wegen Überfüllung draußen stehen bleiben würden, fangen die Chinesen erst richtig an zu drängeln. Geht nicht, gibt es bei ihnen nicht und Distanz ist ein Fremdwort. Es wird gequetscht was das Zeug hält. Höflichkeit ist in diesem Fall nicht angebracht, sie lässt einen für Stunden an derselben Station stehen bleiben. Auch auf Aussteigende wird nicht gewartet, jeder, der einen Zentimeter Platz irgendwo erblickt, drängt los. Innendrin sind Haltegurte völlig überflüssig – wo kein Freiraum ist, kann auch keiner hinfallen! Hat man die sauerstoffarme Fahrt überlebt und das Glück, an einer großen Station auszusteigen, braucht man nicht herausgehen, man wird einfach von der Masse ins Freie gespült. Es ist bewundernswert, mit was für einer Ruhe die Fahrgäste sich in ihr unterirdisches Schicksal Tag für Tag begeben. Trotz Enge und Atemnot kann man als Reisender das Erlebnis Metrofahrt auch noch von einer anderen Seite sehen: Wer die Stadt wirklich kennen lernen und mit ihren Einwohnern auf Tuchfühlung gehen möchte, sollte einmal Metro gefahren sein.    [...mehr]


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